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Behindertenbeauftragter des Landkreises Haßberge

Der Landkreis Haßberge hat zur Verwirklichung der Gleichstellung  von Menschen mit Behinderung eine Persönlichkeit berufen, die den Landkreis in Fragen der Behindertenpolitik berät.

Außerdem steht er den Menschen mit Behinderung beratend zur Seite. Die Tätigkeit wird ehrenamtlich ausgeübt und erfolgt unabhängig und weisungsungebunden.

 

Ziele der Arbeit des Behindertenbeauftragten

  • Schutz von Leben und Würde von Menschen mit Behinderung
  • Beseitigung und Verhinderung von Benachteiligungen
  • Schaffung gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben
  • Förderung der Integration von Behinderten
  • Ermöglichung einer selbstbestimmten Lebensführung

 

Tätigkeiten des Behindertenbeauftragten

  • Beratung des Landkreises bei der Umsetzung der Ziele und Aufgaben des BayBGG
  • Durchsetzung der Gleichberechtigung, vor allem behinderter Frauen
  • Benachteiligungsverbot
  • Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr
  • Durchsetzung des Rechts auf Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen
  • Gestaltung von Bescheiden und Vordrucken
  • Barrierefreies Internet und Intranet sowie weitere barrierefreie Medien

 

Bei Fragen und Anliegen steht Ihnen der Behindertenbeauftragte des Landkreises Haßberge gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Hans-Josef Hero


Am Herrenhof 1

97437 Haßfurt

Telefon:

09521/27-218

Telefax:

09521/27-661

Aktuelle Themen

Schwerbehindertenausweis künftig im Kartenformat

In Bayern gibt es derzeit rund 1,1 Millionen schwerbehinderte Menschen. Für alle gibt es ab Januar 2013 den Schwerbehindertenausweis nur noch als handliche Plastikkarte. Darauf weist der Kommunale Behindertenbeauftragte des Landkreises Haßberge, Hans-Josef Hero hin. 

 

Alte Ausweise bleiben aber weiter gültig, so dass ein Austausch nicht erforderlich ist. Neu ist, dass der Ausweis vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Georg-Eydel-Str. 13, 97082 Würzburg selbst gefertigt und versandt wird. Er bleibt aber kostenfrei.

Menschen, die schon einen Ausweis haben, können ihren alten Ausweis nutzen, wie bisher, brau-chen also keinen neuen. Wer dennoch einen haben möchte, muss sich auf eine längere Wartezeit einstellen, denn Neuausstellungen sind vorrangig. Das ZBFS empfiehlt daher, den Ausweis nur wenn nötig, schon frühzeitig umzutauschen. Den alten Ausweis muss man nur zurücksenden, wenn sich am Grad der Behinderung (GdB) oder den Merkzeichen etwas verändert. Am Verwaltungsver-fahren zur Feststellung der Behinderung ändert sich nichts.

Wie bekomme ich einen neuen Schwerbehinderten-Ausweis?

 

Wer einen Grad der Behinderung von mindestens 50 hat, kann einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Er muss dies im Antragsformular angeben. Das ZBFS verschickt den neuen Ausweis dann künftig direkt an die Adresse des Berechtigten.  Der Antragsteller muss per Post ein Passbild übermitteln, das auf den Ausweis übertragen wird. Stellt er den Antrag online, kann er das Bild auch einfach hochladen. Das Bild muss nicht biometrisch, aber farbig sein.

Was ändert sich am Aussehen des neuen Ausweises?

 

Der neue Ausweis enthält die gleichen Anga-ben wie der alte. Weitere Daten werden nicht gespeichert. Ändert sich der GdB oder Merkzeichen, muss künftig immer ein neuer Ausweis ausgestellt werden. Der Aufdruck in englischer Sprache
(„The holder of this card is severely disabled.“)
erleichtert den Nachweis der Behinderung im Ausland. Ansprüche auf besondere Leistungen entstehen nicht.

Das Beiblatt mit Wertmarke hat ab 2013 ebenfalls Scheckkartengröße und erhält ein fälschungssicheres Hologramm. Der Preis für die Jahreswertmarke erhöht sich auf 72 Euro, der für die Halbjahresmarke auf 36 Euro.

In Ausweise mit dem Merkzeichen „Bl“ (Blindheit) werden die Buchstaben „Sch-b-a“ in Brailleschrift eingeprägt, damit der Berechtigte sie von anderen Karten im gleichen Format zu unterscheiden kann.

Mehr zum neuen Ausweis unter: www.bmas.de. Informationen zum Schwerbehinderten-Feststellungsverfahren: www.zbfs.bayern.de/schwbg/index.html.

Wegweiser für Eltern zum gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat eine Überarbeitung des „Wegweisers für Eltern zum gemeinsamen Unterricht“ behinderter und nicht behinderter Kinder veröffentlicht.  Darauf weist der Kommunale Behindertenbeauftragte Hans-Josef Hero hin.

„Noch immer werden behinderte Kinder daran gehindert, gemeinsam mit ihren nicht behinderten Freunden zur Schule zu gehen. Hintergrund sind entweder Schulgesetze der Länder, die einen Anspruch auf Gemeinsamen Unterricht nicht vorsehen oder die Schulbehörden und Regelschulen, die Gemeinsamen Unterricht faktisch verhindern“, so Hubert Hüppe.

Fast 80 Prozent  der Schülerinnen und Schüler mit Behinderung werden heute noch Förderschulen zugewiesen, in anderen europäischen Ländern sind es weniger als 20 Prozent. In keinem Land Europas gehen zudem mehr Schülerinnen und Schüler - gemessen an allen Schülerinnen und Schülern - auf Förderschulen.

„Der Wegweiser soll Eltern dabei unterstützen, das Recht ihres Kindes auf Gemeinsamen Unterricht durchzusetzen. Er soll sie auch ermutigen nicht aufzugeben, wenn ihnen Hindernisse in den Weg gestellt werden“, verdeutlicht Hubert Hüppe.

Die Broschüre „Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht“ bietet allgemeine Informationen zur inklusiven Beschulung und kann unter

 

www.behindertenbeauftragter.de/gemeinsamerunterricht

 

heruntergeladen bzw. als Druckexemplar bestellt werden,

 

Telefon 030/185272723 oder

 

per E-Mail: presse@behindertenbeauftragter.de

 

Darüber hinaus sind auf der Internetseite des Beauftragten weitere Hinweise zur Situation in einzelnen Bundesländern eingestellt.

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