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10.03.2017

Neues aus der Bildungsregion: Übergang Schule-Beruf bleibt ein großes Handlungsfeld

Der Landkreis Haßberge ist seit Juni 2015 vom Kultusministerium zertifizierte Bildungsregion. Die im Bewerbungsverfahren aufgebauten Strukturen werden durch Bildungsmanagerin Julia Hünemörder im Rahmen des ESF-Projektes „Bildung integriert“ in Form einer „Steuerungsgruppe Bildung“ weitergeführt.


Die Verantwortlichen der fünf Säulen der Bildungsregion Haßberge (von links): Monika Strätz-Stopfer, Horst Hofmann, Schulamtsdirektorin Ulrike Brech, Katharina Tschischka, Dieter Greger, Julia Hünemörder.

So haben sich am Donnerstag die Verantwortlichen der fünf Säulen der Bildungsregion (Übergänge organisieren & begleiten; Vernetzung schulischer & außerschulischer Bildungsangebote; Kein Talent darf verloren gehen; Bürgergesellschaft stärken; Herausforderungen des Demografischen Wandels) getroffen, um den aktuellen Stand und die daraus resultierendem zukünftigen Handlungsschwerpunkte zu besprechen.

 

Bei dem Treffen wurde festgehalten, dass die Bildungsakteure und -einrichtungen im Landkreis Haßberge grundsätzlich sehr gut miteinander vernetzt sind und in unterschiedlichen thematischen Arbeitskreisen erfolgreich zusammenarbeiten. Als ein großes Handlungsfeld bleibt aber der „Übergang Schule-Beruf“ erkennbar. „Für Eltern, die ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen, müssen die Anstrengungen intensiviert werden“, ist sich das Gremium einig. In diesem Zusammenhang wurde auch die zukünftige Durchführung von Ausbildungsmessen im Landkreis besprochen.

 

Der Thematik „Übergang Schule-Beruf“ soll außerdem eine Bildungskonferenz, die am 23. September 2017 in Zeil stattfinden wird, gewidmet werden. Sie wird ein Vortagsprogramm am Vormittag und Workshops für verschiedene Zielgruppen am Nachmittag beinhalten.

 

Im Bereich des Bildungsmonitorings wurden die Schwerpunkte des Faktencheckes Bildung 2016 (eine Broschüre des Landratsamtes Haßberge, welche die Entwicklungen der Bildungslandschaft, angefangen vom demografischen Wandel bis hin zu Schüler-Zahlen und Bildungsanbieter abbildet) thematisiert. Der Faktencheck wird um den Bereich Weiterbildung und eine Auflistung von Ausbildungsmessen im und um den Landkreis erweitert.

 

Den Bereich „Migration und Integration“ wird Nelson Müller als Kommunaler Koordinator der Bildungsangebote für Neuzugewanderte übernehmen. Er ist Mitglied der Steuerungsgruppe, weil die Teilhabe zugewanderter Menschen und Integration für alle fünf  Säulen ein wichtiges Thema ist.

 

Zum Abschluss dankte Julia Hünemörder Schulamtsdirektorin Ulrike Brech, die zum 1. Mai  in den Ruhestand geht: „Sie haben die Bildungsregion von Anfang an begleitet und Projekte, wie das Bildungsportal Haßberge, den Newsletter „Hast scho g`hörd…?“, die Jugendsozialarbeit an Schulen, und vieles, vieles mehr auf den Weg gebracht. Dafür ganz herzlichen Dank“.  Wer künftig die Leitung der 2. Säule der Bildungsregion übernimmt, konnte bei diesem Austauschtreffen noch nicht bestimmt werden.


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