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20.04.2017

Service für die Bürgerinnen und Bürger verbessert

Die Straßenverkehrsbehörde ist in Haßfurt ein eigenes Gebäude umgezogen. Dies bringt mehrere Vorteile mit sich.


Landrat Wilhelm Schneider (rechts) eröffnete die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Haßberge in ihrem neuen Standort in Haßfurt im Rahmen einer kleinen Feier.

2905 Neuzulassungen, 12.029 Umschreibungen und 13.506 Abmeldungen von Fahrzeugen aller Art sowie 3.562 ausgestellte und 110 neu erteilte Führerscheine im vergangenen Jahr sprechen für sich: die Mitarbeiter der Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle am Landratsamt Haßberge haben alle Hände voll zu tun. Außerdem herrscht in der Straßenverkehrsbehörde auch ein starker Publikumsverkehr. Um die Arbeitsbedingungen und das Ambiente für die Besucher zu verbessern, ist die Behörde ein neues Haus am Ziegelbrunn in Haßfurt umgezogen, das jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

 

Sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Bürger, die die Behörde bisher im Landratsamt aufsuchen mussten, war die bisherige Situation nicht mehr tragbar. Zu wenig Platz, eine veraltete Ausstattung der Arbeitsplätze, zu wenig Parkplätze und eine zu kleine, dunkle Wartezone haben das Landratsamt veranlasst, die Behörde auszulagern. „Es war eine glückliche Fügung, dass wir mit Michael Kraus-Weyermann einen Partner gefunden haben, der uns eine Unterkunft ziemlich nahe an unserem Haupthaus anbieten konnte“, sagte Landrat Wilhelm Schneider bei der Einweihung. „Damit verfügen wir nun über sechs Niederlassungen im Stadtbereich von Haßfurt und werden demnächst sogar sieben Dienstorte in Haßfurt haben. Denn im Juli steht die Eröffnung des ausgelagerten Integrationsbüros für Flüchtlinge an.“

 

Wie der Landrat mitteilte, wird es im Landratsamt am Herrenhof immer enger. In den Sozialsachgebieten kommt ständig neues Personal im Bereich der Pflegeberatung, in der Jugendhilfe, im Sozialdienst und nun in der Flüchtlingsbetreuung dazu. Auch der neue gemeinsame Gutachterausschuss für die Landkreise Schweinfurt und Haßberge musste untergebracht werden. „In jüngerer Zeit sind wir von Woche zu Woche mit bestimmten Sachbereichen umgezogen und die Unzufriedenheit von Bürgern und von Mitarbeitern wuchs stetig“, so Landrat Schneider. Er ist froh, dass die neue Unterkunft der Straßenverkehrsbehörde ziemlich nahe am Haupthaus liegt. Da jedoch das neue Gebäude erst umfassend ausgebaut werden musste, ist die Einrichtungsphase noch nicht völlig abgeschlossen. Es gilt zum Beispiel noch die Akustik oder die Klimaanlage in den Arbeitsbereichen zu optimieren. „Insgesamt gesehen haben wir aber einen großen Schritt hin zu einer modernen Arbeitsumgebung und zu einem deutlich besseren Bürgerservice getan“, erklärte der Landrat. So habe auch die Zahl der Parkplätze von 11 auf 18 gesteigert werden können und in der Nähe gebe es weitere Parkmöglichkeiten am Hafengelände oder in der Flugplatzstraße.

 

Davon, dass der neue Warteraum hell und freundlich geworden ist, konnten sich die Gäste selbst überzeugen. Sie wurden auch darauf hingewiesen, dass es nun einen eigenen Kassenautomaten gibt, an dem man nicht mehr so lange warten muss wie in jüngerer Zeit im Landratsamt selbst. Die Firma Weyermann hat die Zufahrten und die Nebenflächen erneuert, die Stadt Haßfurt kümmert sich um Parkregelungen und um Verkehrs- und Hinweisschilder und letztlich runden die Dienstleister in der Kennzeichenherstellung den Service für die Bürger ab.

 

Wie der Landrat betonte, bemühe sich der Landkreis Haßberge um ein bürgernahes Angebot und werde auch weiterhin die Außenstellen der Straßenverkehrsbehörde in Ebern und in Hofheim beibehalten. Weil diese Aufteilung auf drei Standorte von den Mitarbeitern ständig Flexibilität und Anpassung fordert, dankte ihnen Schneider für ihren großen Einsatz. Sein Dank galt ebenso allen, die bei der Vorbereitung, bei der Planung und beim Umzug tätig waren und hob besonders die Innenarchitektin Janna Liebender-Folz heraus, die in den letzten Monaten jeden Tag mit diesem Projekt verbracht hatte. Mit einem Rundgang durch das neue, offene und lichtdurchflutete Haus endete die Einweihungsfeier.
Autorin: Ulrike Langer


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