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13.09.2017

Gewalttätern die Stirn bieten

Landratsamt Haßberge und Weißer Ring bieten für Frauen einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs an


Mit einem Selbstverteidigungskurs für Frauen setzt sich das Landratsamt Haßberge in Zusammenarbeit mit dem „Weißen Ring“ aktiv für Prävention ein. Frauen können dabei lernen, mögliche Gefahrensituationen zu erkennen, sich zu behaupten und sich körperlich dagegen Wehr zu setzen. Finanziell unterstützt wird dieses Projekt vom Weißen Ring und der Stadt Zeil a. Main, so dass die Teilnahme für die Frauen kostenlos ist.

 

Ziel des Kurses ist es, das Selbstbewusstsein der Frauen zu stärken, Mut zur Selbstbehauptung zu schaffen, Stimmtraining und Körpersprache als Verteidigung einzusetzen, Ängste durch Aufzeigen von Handlungsalternativen zu nehmen, deeskalierende Selbstbehauptungstechniken kennen lernen. Für das Selbstbewusstsein und die subjektive Sicherheitswahrnehmung ist es vorteilhaft, leicht anwendbare Kampftechniken zu lernen und sich dadurch seiner eigenen Stärke bewusst zu werden.

 

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass sich Opfer von Gewalt- oder Straftaten unter der Telefonnummer 09531/943516 oder per Mail, weisser-ring-as-hassberge@t-online.de, an den WEISSEN RING wenden können. Der Weiße Ring ist die einzig bundesweit tätige Opferhilfsorganisation. Hilfe durch den Weißen Ring ist an keinerlei Bedingungen geknüpft, sie erfolgt kostenlos, schnell und unbürokratisch. Informationen hierzu unter www.weisser-ring.de.
 


Kursleiter ist Harald Rögner von der Kampfsportschule Rögner in Ebern, der seit knapp 40 Jahren Kampfsport betreibt und nationale sowie internationale Erfolge, bis zum Vizeweltmeister, nachweisen kann. Der Kurs umfasst fünf Übungsabende, jeweils montags um 19.30 bis 20.30 Uhr, in der Turnhalle am Tuchanger, 97475 Zeil a. Main. Beginn: 23. Oktober.2017. Weitere vier Kursabende sind am: 30.Oktober, 6. November, 13. November und  20.November.

 

Anmeldungen werden erbeten an Christine Stühler, Gleichstellungsbeauftragte beim Landratsamt Haßberge, unter Telefon 09521/27-655 oder per E-Mail unter: gleichstellung@hassberge.de. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf etwa 30 begrenzt. Teilnehmerinnen werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vorgemerkt.


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