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30.12.2015

Zeit für Familie und Erfolg im Beruf

Der Landkreis Haßberge setzt als Arbeitgeber auf Familienfreundlichkeit. Der Antrag auf Mitgliedschaft im „Familienpakt Bayern“ war erfolgreich.


Landrat Wilhelm Schneider und die Gleichstellungsbeauftragte Christine Stühler freuen sich über die Aufnahme im „Familienpakt Bayern“.

Der Antrag des Landkreises Haßberge auf Mitgliedschaft im „Familienpakt Bayern“ war erfolgreich. Über diese gute Nachricht von  Staatsministerin Emilia Müller freut sich Landrat Wilhelm Schneider sehr. „Dem Landkreis Haßberge als Arbeitgeber ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr wichtig“, betont der Kreischef. Dies wurde auch im Gleichstellungskonzept fest verankert, das regelmäßig fortgeschrieben werden soll. Das gute Beispiel des Landkreises soll, so der Wunsch des Landrats, noch mehr Arbeitgeber animieren, die Vorteile familienfreundlicher Arbeitsbedingungen – gerade bei der Gewinnung von Fachkräften – zu erkennen und innovative Ideen hierzu umzusetzen.

 

Der Landkreis Haßberge bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten mit mehr als 65 verschiedenen Arbeitszeitmodellen. Dies erleichtert die Betreuung von Kindern und die Pflege von Angehöri-gen. Außerdem werden Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden, über Stellenausschreibungen informiert und zu betrieblichen Veranstaltungen eingeladen. Der „Mitbringtag“ am Buß- und Bettag für Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren wie auch die ganztägige zweiwöchige Ferienbetreuung im Sommer wird von den Eltern gerne angenommen. Darüber hinaus setzt sich der Landkreis als Projektpartner in der Initiative „Familienorientierte Personalpolitik Main-Rhön“ für die Etablierung der Familienfreundlichkeit in heimischen Betrieben und Unternehmen ein.

 

„Ein Bewusstseinswandel bei den Arbeitgebern ist wichtig“, hebt Landrat Schneider hervor. Denn dies sei der Grundstein dafür, dass sich Familienfreundlichkeit in unserer Arbeitswelt durchsetzt. „Dies wollen wir gemeinsam mit der Wirtschaft vorantreiben“. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich über die Arbeitskreise und Workshops der Initiative „Familienorientierte Personalpolitik Main-Rhön“ über Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit in Unternehmen zu informieren. „Eine familienfreundliche Arbeitskultur ist nicht zuletzt Kriterium Nummer eins, wenn sich   Fachkräfte von morgen für einen Arbeitgeber entscheiden und ist zudem Schlüsselfaktor, um auch in Zukunft im Wettbewerb um die besten Köpfe erfolgreich zu sein.“

 

Weitere Informationen zur Initiative „Familienorientierte Personalpolitik Main-Rhön“ gibt es unter www.familienorientierte-personalpolitik.de oder bei der Gleichstellungsbeauftragten Christine Stühler im Landratsamt Haßberge, Telefon 09521/27-655, E-Mail: gleichstellung@hassberge.de) und beim Wirtschaftsförderer Michael Brehm, Telefon 09521/27-202, E-Mail: michael.brehm@hassberge.de.


Hintergrund: Der „Familienpakt Bayern“ ist eine gemeinsame Initiative von Bayerischer Staatsregierung und Bayerischer Wirtschaft, um die Arbeitswelt, sowohl bei öffentlichen wie auch privaten Arbeitgebern in Bayern noch familienfreundlicher zu machen und die Vereinbarkeit zwischen Familie und beruflichem Erfolg weiter zu verbessern.   Der „Familienpakt Bayern“ steht allen Unternehmern, Kommunen, regionalen Initiativen, Wirtschafts- und Sozialverbänden oder öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern offen, die sich zu den Zielen des „Familienpaktes Bayern“ bekennen und ihre eigenen Beiträge zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit vorstellen. Mitgliedsanträge und nähere Informationen gibt es im Internet unter: www.familienpakt-bayern.de.


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