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28.01.2016

Neues aus der Bildungsregion

Der Landkreis Haßberge ist seit Juni 2015 vom Kultusministerium zertifizierte Bildungsregion. Diese im Bewerbungsverfahren aufgebauten Strukturen sollen im ESF-Projekt „Bildung integriert“; Projektleitung Julia Hünemörder, in Form einer „Steuerungsgruppe Bildung“ weitergeführt werden.


Die Verantwortlichen der fünf Säulen der Bildungsregion Haßberge (von links): Katharina Tschischka, Ulrike Zettelmeier, Schulamtsdirektorin Ulrike Brech, Dieter Greger, Carolin Mehringer-Räth und Eva Mangold steckten die künftigen Handlungsfelder ab.

Der Landkreis Haßberge ist seit Juni 2015 vom Kultusministerium zertifizierte Bildungsregion. Diese im Bewerbungsverfahren aufgebauten Strukturen sollen im ESF-Projekt „Bildung integriert“; Projektleitung Julia Hünemörder, in Form einer „Steuerungsgruppe Bildung“ weitergeführt werden. Dazu haben sich die Verantwortlichen der fünf Säulen der Bildungsregion (Übergänge organisieren & begleiten; Vernetzung schulischer & außerschulischer Bildungsangebote; Kein Talent darf verloren gehen; Bürgergesellschaft stärken, Herausforderungen des Demografischen Wandels) am Dienstag getroffen, um den aktuellen thematischen Stand und zukünftige Handlungsfelder, auch für längerfristige empirische Untersuchungen, zu besprechen.


Grundsätzlich wurde festgehalten, dass die Bildungsakteure, die Bildungseinrichtungen sehr gut untereinander vernetzt sind und bereits in unterschiedlichen thematischen Arbeitskreisen gearbeitet wird. Vergleichend mit den aktuellen Thematiken in den Säulen, wurden die Ergebnisse der Bedarfserhebungen verschiedener Zielgruppen (Schüler/innen; Erzieher/innen, Bürgermeister/in, Betriebe, Schulen uvm.) herangezogen, sowie Themenfelder festgelegt, welcher in der Förderperiode von „Bildung integriert“ eingehender betrachtet werden sollen.

 

Schwerpunkte wurden hierbei auf die Bildungsübergänge, vor allem die Berufsorientierung an den Gymnasien gelegt, da eine Kurzabfrage von Gymnasiasten der 11. Klasse im Juli 2015 ergab, dass ein Drittel derer nicht wussten, was sie nach dem Abitur machen sollen. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Familienbildung bzw. die Zusammenarbeit mit den Eltern, auch hinsichtlich der beruflichen Orientierung ihrer Kinder. Aufgrund der aktuellen politischen Lage, wird auch die Asylthematik ein Themenschwerpunkt sein. Eben diese Schwerpunkte werden in Kooperation mit Universitäten/Fachhochschulen empirisch untersucht und dahingehend mögliche Projekte zu initiieren, um die Bildungslandschaft im Landkreis Haßberge nachhaltig zu unterstützen.


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