German
English
French
Polish
Swedish
08.03.2016

Energie sparen ist kinderleicht

Neuer Flyer und Plakat geben Tipps, wie man mit Wärme, Wasser und Strom sorgsam umgeht.


Unser Bild zeigt (von links): Dieter Sauer, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren, Landrat Wilhelm Schneider, UBIZ-Leiterin Bettina Stroh und Energieberater Günter Lieberth.

Energie sparen ist einfach, schont den Geldbeutel und die Umwelt. Aber man muss wissen, wie es geht. Aufklärung tut also not. Deswegen hat das UmweltBildungsZentrum (UBIZ) Oberschleichach in  Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales und Senioren ein Plakat und Faltblatt mit den wichtigsten Tipps zum sparsamen Umgang mit Wärme, Wasser und Strom erstellt, die zur Umweltbildung auch in Kindergärten, Schulen und in der  Flüchtlingsarbeit eingesetzt werden können.

„Es gibt zwar schon viele Energiespar-Ratgeber, aber diese sind alle meist sehr textlastig und schwer verständlich“, weiß UBIZ-Leiterin Bettina Stroh. „Dies wollten wir ändern und haben versucht, komplexe Sachverhalte einfach zu vermitteln.“ Ziel der Aktion ist es, bei den Verbrauchern ein energiebewusstes und damit energiesparendes Nutzerverhalten zu fördern und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Ein sparsamer Umgang mit Energie und Wasser bewahrt kostbare Vorräte auch für zukünftige Generationen“, so Stroh.

Gemeinsam mit der Alltagsbetreuerin Siza Zaby vom Amt für Soziales und Senioren, haben die beiden Mitarbeiterinnen des Umweltbildungszentrums, Bettina Stroh und Dr. Brenda Pfennig sowie Energieberater Günter Lieberth Ideen gesammelt und die wesentlichen Inhalte bestimmt.

Entstanden ist ein buntes Plakat mit vielen Bildern, das auf drei Sprachen (englisch, deutsch und arabisch) kinderleicht erklärt, wie man durch einfache Maßnahmen Energie sparen und dadurch die Ausgaben senken kann. Die witzigen Comics stammen aus der Feder von Günter Mayer von der Agentur  a r t e d g e aus Bamberg.

Die hilfreichen Energiespartipps sind für alle Bürgerinnen und Bürger gedacht – für Erwachsene, Senioren, Kinder und Asylbewerber gleichermaßen. Die Plakate werden zum Beispiel im Landkreis Haßberge in den Notunterkünften und in den angemieteten Wohnungen aufgehängt. „Dies erleichtert uns die Kommunikation sehr“, ist sich Dieter Sauer, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren sicher. Die  verschiedenen Tipps  können auch einzeln ausgedruckt und als hilfreiche Erinnerungsstütze direkt auf die Waschmaschine oder den Wäschetrockner geklebt werden.

Parallel dazu hat Günter Lieberth von der Energieberatung begonnen, die Alltagsbetreuerin Siza Zaby bei ihren Fahrten in die Asylbewerberunterkünften   zu  begleiten und gibt vor Ort  praktische Tipps zum energiesparenden Verhalten im Haushalt. In der Folge sollen nun auch in den Integrationsklassen der Berufsschule – aber auch in den sonstigen Berufsschulklassen das Thema „Energiesparen“ bzw. ressourcenschonendes Leben behandelt werden. Dieses Angebot soll dann auch allen weiteren Schulen sowie Vereinen gemacht werden. Bei Interesse: Telefon 09529/9222-10.

Das Plakat ist ein erster Teil im Rahmen des Modellprojektes des Umweltbildungszentrums  „Yalla BNE“. In verschiedenen Aktionen wird mit Flüchtlingen und weiteren Interessierten der UBIZ-Lehrgarten umgestaltet. Es wird eine Sommerküche gebaut, die beim Tag der offenen Tür, der dieses Jahr ein „Eine-Welt-Fest“ sein wird, zum interkulturell gemeinsamen Kochen einlädt. Weitere Aktionen zu Natur, Energie etc. sind in diesem Zusammenhang geplant.


Seite drucken