Aussichtsturm Schwedenschanze

Der Aussichtsturm auf der Schwedenschanze ist

  • ein schönes Wanderziel (von Eichelsdorf bis zur Schwedenschanze ca. 4,5 km)
  • ein guter Treffpunkt
  • eine ideale Rastmöglichkeit im Verlauf des Rennweges, des Burgen- und Schlösserweges
    sowie des Kelten-Erlebnisweges

Öffnungszeiten der bewirtschafteten Hütte (ohne Unterkunft) einschließlich Turm:

Saisonbedingt von Mitte April bis Mitte Oktober:
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 - 18.00 Uhr sowie unter der Woche nach Vereinbarung mit dem Hüttenwirt:
   

Schwedenschanze
Herr Jürgen Papmeyer (Hüttenwirt)
Frühlingsstraße 28
D-97453 Schonungen

Telefon (mobil): +49 177  5 07 01 94
 

Außerhalb der Öffnungszeiten können sich Gruppen wenden an:
  

Haßbergverein e. V.
Herr Breitwieser
Eichelsdorferstr. 6
97461 Hofheim

Telefon: +49 9523 12 30
Telefax: +49 9523 50 21 89
E-Mail: Max-Breitwieser@web.de
  

Höhe des Turmes:   29,13 m
Stufen im Turm:   129
Aussichtsplattformen am Turm:   3
Gastraum der Hütte:   ca. 60 m²
Sitzplätze in der Hütte:   40
Ausschank in der Hütte:   alkoholische und nicht alkoholische Getränke
Speisen in der Hütte:   Bratwürste, Bockwürste, Soljanka und Kuchen
Rastplatz   mit Sitzbänken und Tischen
     
Wegbeschreibung

Von Eichelsdorf führt eine windungsreiche Straße hinauf zum Parkplatz unmittelbar vor der Bergkuppe. Der von dort ausgehende Steilweg durchschneidet eine alte vorgeschichtliche Ringwallanlage, die einen Platz von 260 m Länge und bis 120 m Breite umschließt.

Im Zugangsbereich sind deutlich höhenmäßig gestaffelte Verteidigungswälle zu erkennen. Der Hauptwall - ursprünglich innen bis 2 m, außen bis 5 m hoch - wird partiell von einem Graben begleitet. Der Zugang zur Schwedenschanze erfolgte über 2 gesicherte Toranlagen.

Die Schwedenschanze ist in der Horizontallinie des Berges deutlich abgesetzt. Sie liegt am Rennweg. Dieser war bereits in frühgeschichtlicher Zeit in ein großräumiges Wegenetz eingebunden.

Ein weiterer wichtiger Weg führte in südöstlicher Richtung über diese Höhe. Das daraus sich ergebende Wegekreuz zu schützen, war eine der Aufgaben der Burganlage auf der Schwedenschanze. Bei Grabungen wurden Scherben aus der Urnenfelder-Zeit, der Hallstadt-Zeit und der Frühlaténezeit gefunden. Bei Grabungen ist man auf Holz-Erde-Mauern gestoßen, wie sie für derart alte Festungen in Mitteleuropa verbreitet waren.