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Badeverbot aufgrund Blaualgen

Aufgrund von Blaualgenwachstum wurde am 19.07.2017 durch das Gesundheitsamt ein Badeverbot ausgesprochen.

 

Folgende Symptome können beim Kontakt mit Blaualgen oder nach dem Verschlucken von mit Toxinen kontaminiertem Wasser auftreten:

·         Haut- und Schleimhautreizungen

·         Bindehautentzündungen

·         Ohrenschmerzen

·         Durchfall

·         Fieber

·         Atemwegserkrankungen

·         allergische Reaktionen

Ernsthafte Gefahr kann vor allem beim Verschlucken größerer Mengen kontaminierten Wassers bestehen, dies gilt besonders für Kleinkinder, aber auch für mitgeführte Haustiere wie. z.B. Hunde.

 

Vom Baden wird abgeraten

Aufgrund Sauerstoffmangel kommt es im Kleidersee zum Fischsterben. Daraus lässt sich primär keine Gesundheitsgefährdung für Badende ableiten.

Allerdings könnten sich auf/in den toten Fischen krankmachende Bakterien vermehren.

Das Gesundheitsamt rät deshalb vom Baden im Kleidersee ab.

Baden wieder erlaubt!

Durch das Gesundheitsamt wurden am 17.06. und 20.06. im Kleidersee Augsfeld Proben entnommen.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat mitgeteilt, dass die Kontrollen einwandfreie Werte ergaben.

Somit steht einem Badevergnügen nichts mehr im Weg.

Achtung: Badeverbot wegen Blaualgen im Kleidersee Augsfeld!

Kleidersee bei Augsfeld

Der Kleidersee liegt südlich von Augsfeld und ist benannt nach Ernst Kleider, einem einstigen Kiesunternehmer.

 

Er bietet durch seine großzügig angelegten Grünflächen für zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Familien.

 

Von Anglern wird der Kleidersee als Eldorado der Karpfenfischer bezeichnet.

 

Der Kleidersee bei Augsfeld zählt zu den Badestellen, die einer besonderen Überwachung nach den Vorgaben der Europäischen Union unterligen (sogenannte EU-Badegewässer).

 

Die Wasserqualität wird durch das Gesundheitsamt Haßfurt regelmäßig überwacht. Neben einer Ortsbesichtigung werden dabei Wasserproben entnommen und im Bayerischen Landesamt für Gesundheit auf das Vorhandensein von Krankheitserregern untersucht.

 

Impressionen

Badegewässerprofil

Badegewässerprofil

EU-Einstufung der Badegewässerqualität

Für die Berechnung zur Einstufung der aktuellen Badewasserqualität wurden die Jahre 2013-2016 berücksichtigt.

Ergebnisse der Badesaison 2017

Entnahmedatum|Wassertemperatur|Sichttiefe|Escherichia coli|IEnterokokken|Beurteilung
02.05.2017 (Vorsaisonprobe)|12,6°C|2,00 m|42|10|Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden.
29.05.2017|20,7°C|2,00 m|88|22|Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden.
26.06.2017|24,6°C|2,00 m|88|274|Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden.
19.07.2017|||||BADEVERBOT aufgrund Blaualgenwachstum.
24.07.2017|23,3°C|1,40 m|10|<10|Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden.
26.07.2017|||||BADEVERBOT wird aufgehoben.
22.08.2017|20,5°C|1,40 m|<10|<10|Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden.
11.09.2017|||||

Die Überwachungsergebnisse sind immer nur Momentanaufnahmen. Sie erlauben keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität. Bei Grenzwertüberschreitungen erfolgt eine Nachkontrolle durch das GEsundheitsamt. Im Einzelfall kann ein Badeverbot ausgesprochen werden.

Kontroll- und Nachuntersuchungen 2017

Entnahmedatum|Wassertemperatur|Escherichia coli|IEnterokokken|Beurteilung
19.07.2017|26,9°C|||BADEVERBOT aufgrund Blaualgen.
26.07.2017||||Badeverbot wird aufgehoben.
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Vorgehensweise bei auffälligen Ereignissen in der Badesaison:
Die Überwachung des Badeplatzes durch das Gesundheitsamt soll Sie auch vor der Auswirkung durch Ereignisse schützen, die die Badegewässerqualität und die Gesundheit der Badenden beinträchtigen können. Hierüber werden Sie hier informiert und neben den seitens der Behörde zu ergreifenden Abhilfemaßnahmen kann auch ein zeitweises Badeverbot zu Ihrem Schutz erlassen werden.
Ein Badeverbot wird ausgesprochen, wenn
- nach dem Ergebnis der Ortsbesichtigung mit einer fäkalen Verunreinigung des
Badegewässers zu rechnen ist, soweit davon eine Gefahr für die Gesundheit der
Badenden ausgeht,
- bei der Badegewässerüberwachung für den Parameter Escherichia coli ein Einzelwert
von mehr als 1.800 KBE/100 ml und/oder für den Parameter Intestinale Enterokokken
ein Einzelwert von mehr als 700 KBE/100 ml festgestellt wird und eine
unverzüglich veranlasste Kontrolluntersuchung eine Überschreitung der oben angegebenen Werte bestätigt oder
- Algen in einer Konzentration vorhanden sind, die geeignet ist, die Gesundheit der
Badenden zu gefährden.
Das Badeverbot wird örtlich und durch deutlich sichtbare Schilder oder Zeichen an der
Badestelle bekannt gemacht.
Die Aufhebung eines Badeverbots erfolgt dann, wenn eine Gesundheitsgefährdung nicht mehr zu befürchten ist.  Ein Badeverbot aufgrund der überschrittenen Einzelwerte mit Enterokokken bzw. Escherichia coli kann dann aufgehoben werden, wenn Untersuchungen an zwei nachfolgenden Tagen erbringen, dass die Einzelwerte wieder im akzeptablen Bereich liegen.

 

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