German
English
French
Polish
Swedish

Reisen mit Tieren - Heimtierausweis

Seit dem 3. Juli 2004 gelten für die Einreise mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) aus Drittländern die Regelungen der Europäischen Verordnung (EG) 998/2003.

 

Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut. Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU:

 

Einreise in alle Mitgliedstaaten:

Eine gültige Tollwutimpfung ist einzige Bedingung bezüglich Tollwut

 

Einreise in das Vereinigte Königreich, Finnland, Malta und Irland:

Hunde sind gegen die Parasiten (Echinococcus) gemäß Verordnung (EU) Nr. 1152/2011 der Kommission  folgendermaßen zu behandeln:

  • Die Behandlung ist frühestens 120 Stunden und spätestens 24 Stunden vor dem Zeitpunkt ihres geplanten Eingangs in das Vereinigte Königreich, Finnland, Malta oder Irland von einem Tierarzt vorzunehmen;
  • Die Behandlung ist zu bescheinigen von dem Tierarzt, der die Behandlung durchführt, in der entsprechenden Rubrik des Heimtierpasses.


Unter bestimmten Bedingungen (zu definieren bei den Nationalbehörden) können Mitgliedstaaten die Einreise eines Tieres, das jünger als drei Monate ist, gestatten.

Zusätzlich zu den oben genannten Regeln und gemäß Verordnung (EU) No 388/2010, müssen Hunde, Katzen und Frettchen den in der Richtlinie 92/65/EWG enthaltenen Bestimmungen entsprechen, sofern die Gesamtzahl der Heimtiere genannter Spezies, die von einem Mitgliedsstaat in einen anderen für nichtkommerzielle Zwecke verbracht werden, die Anzahl von fünf überschreitet.

Details zum Verbringen von Heimtieren zwischen Mitgliedsstaaten der EU sowie für die Einreise aus Drittländern siehe unter:

 

http://ec.europa.eu/food/animal/liveanimals/pets/index_de.htm.

 

Regelungen für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU:

 


Seite drucken