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Geflügelhaltung

Informationen für Geflügelhalter zur Geflügelpest-Verordnung:

Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Tauben, Enten oder Gänse halten will:

  • teilt dem Veterinäramt zusätzlich mit, ob er das Geflügel in Ställen oder im Freien hält. Änderungen sind unverzüglich anzuzeigen
  • führt ein Bestandsregister, in dem sämtliche Zu- und Abgänge mit Angabe des Datums, der Herkunft bzw. des Verbleibs unverzüglich eingetragen werden (siehe unten bzw. Merkblatt für Geflügelhalter)
  • beachtet die Vorschriften der Geflügelpest-Verordnung  (in der Fassung v. 08.05.2013) und die Vorgaben Geflügelpestverordnung i. d. F. vom 20.12.2005 bzgl. der Newcastle-Krankheit.

 

Bestandsregister für Geflügelhaltung:

In das Bestandsregister für eine Geflügelhaltung Register sind unverzüglich einzutragen:

  1. im Falle des Zugangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens und des bisherigen Tierhalters, Datum des Zugangs sowie Art des Geflügels,
  2. im Falle des Abgangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens und des künftigen Tierhalters, Datum des Abgangs sowie Art des Geflügels,
  3. ür den Fall, dass mehr als 100 Stück Geflügel gehalten werden, je Werktag die Anzahl der verendeten Tiere,
  4. für den Fall, dass mehr als 1.000 Stück Geflügel gehalten werden, je Werktag zusätzlich die Gesamtzahl der gelegten Eier jedes Bestandes,
  5. im Falle der Abgabe von Geflügel auf einer Geflügelausstellung oder einer Veranstaltung ähnlicher Art zusätzlich Anzahl und Kennzeichnung des Geflügels.

 

 

Von allen Geflügelhaltern, die ihr Geflügel in Freilandhaltung halten möchten, sind folgende Vorgaben zu erfüllen:

  1. Jede Haltung von Geflügel und Tauben ist dem Veterinäramt anzuzeigen (siehe Vordruck: Anzeige einer Geflügelhaltung und Freilandhaltung).
  2. Die Tiere dürfen nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel unzugänglich sind.
  3. Die Tiere dürfen nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben.
  4. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.

 

 

Pflicht zur Impfung gegen die Newcastle-Krankheit

Jeder Besitzer eines Hühner- oder eines Truthühnerbestandes hat alle Tiere seines Bestandes durch einen Tierarzt gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen.

Unter bestimmten Voraussetzungen (§ 44 Tierimpfstoff-Verordnung) dürfen auch der Tierhalter oder andere Personen diese Impfungen durchführen.

Die Impfungen sind in solchen Abständen zu wiederholen, dass im gesamten Bestand eine ausreichende Immunität der Tiere gegen die Newcastle-Krankheit vorhanden ist. Über die durchgeführten Impfungen hat der Besitzer Nachweise zu führen.

Hühner oder Truthühner dürfen in einen Geflügelbestand nur verbracht oder eingestellt oder auf Ge-flügelmärkte, Geflügelschauen oder -ausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art nur verbracht werden, wenn sie von einer tierärztlichen Bescheinigung begleitet sind, aus der hervorgeht, dass der Herkunftsbestand der Tiere, im Falle von Eintagsküken der Elterntierbestand, regelmäßig entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers gegen Newcastle-Krankheit geimpft worden ist (§ 7 Geflügelpest-Verordnung i. d. F. v. 08.05.2013, BGBl. 1212, i. V. m. § 67 Abs. 2 Geflügelpest-Verordnung vom 18.10.07).

 

 

Für weitere Informationen rufen Sie bitte die Geflügelpest-Verordnung bzw. unsere Merkblätter zur Geflügelhaltung auf.

Führen eines Geflügel-Bestandsregisters.

Merkblatt Allgemeine Schutzmaßregeln vor GP

Merkblatt zum Tiergesundheits- und Tierseuchenschutz in geflügelhaltenden Betrieben

Merkblatt Geflügelhobbyhaltung zum Tiergesundheits- und Tierseuchenschutz

Merkblatt Schutz vor H5N8 Anmerkungen zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest

Informationsblatt zur Geflügelpest

Merkblatt Geflügelpest-Leitlinien-BMELV

Merkblatt FLI-Zusatzinformation H5N8 (Stand: 20.11.2014)

 

 


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