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Aktuelle Themen

Behindertenbeauftragter des Landkreises Haßberge

Der Landkreis Haßberge hat zur Verwirklichung der Gleichstellung  von Menschen mit Behinderung eine Persönlichkeit berufen, die den Landkreis in Fragen der Behindertenpolitik berät.

Außerdem steht er den Menschen mit Behinderung beratend zur Seite. Die Tätigkeit wird ehrenamtlich ausgeübt und erfolgt unabhängig und weisungsungebunden.

Ziele der Arbeit des Behindertenbeauftragten

  • Schutz von Leben und Würde von Menschen mit Behinderung
  • Beseitigung und Verhinderung von Benachteiligungen
  • Schaffung gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben
  • Förderung der Integration von Behinderten
  • Ermöglichung einer selbstbestimmten Lebensführung

Tätigkeiten des Behindertenbeauftragten

  • Beratung des Landkreises bei der Umsetzung der Ziele und Aufgaben des BayBGG
  • Durchsetzung der Gleichberechtigung, vor allem behinderter Frauen
  • Benachteiligungsverbot
  • Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr
  • Durchsetzung des Rechts auf Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen
  • Gestaltung von Bescheiden und Vordrucken
  • Barrierefreies Internet und Intranet sowie weitere barrierefreie Medien

Wegweiser für Eltern zum gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat eine Überarbeitung des „Wegweisers für Eltern zum gemeinsamen Unterricht“ behinderter und nicht behinderter Kinder veröffentlicht.  Darauf weist der Kommunale Behindertenbeauftragte Hans-Josef Hero hin.

„Noch immer werden behinderte Kinder daran gehindert, gemeinsam mit ihren nicht behinderten Freunden zur Schule zu gehen. Hintergrund sind entweder Schulgesetze der Länder, die einen Anspruch auf Gemeinsamen Unterricht nicht vorsehen oder die Schulbehörden und Regelschulen, die Gemeinsamen Unterricht faktisch verhindern“, so Hubert Hüppe.

Fast 80 Prozent  der Schülerinnen und Schüler mit Behinderung werden heute noch Förderschulen zugewiesen, in anderen europäischen Ländern sind es weniger als 20 Prozent. In keinem Land Europas gehen zudem mehr Schülerinnen und Schüler - gemessen an allen Schülerinnen und Schülern - auf Förderschulen.

„Der Wegweiser soll Eltern dabei unterstützen, das Recht ihres Kindes auf Gemeinsamen Unterricht durchzusetzen. Er soll sie auch ermutigen nicht aufzugeben, wenn ihnen Hindernisse in den Weg gestellt werden“, verdeutlicht Hubert Hüppe.

Die Broschüre „Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht“ bietet allgemeine Informationen zur inklusiven Beschulung und kann unter

 

www.behindertenbeauftragter.de/gemeinsamerunterricht

 

heruntergeladen bzw. als Druckexemplar bestellt werden,

 

Telefon 030/185272723 oder

 

per E-Mail: presse@behindertenbeauftragter.de

 

Darüber hinaus sind auf der Internetseite des Beauftragten weitere Hinweise zur Situation in einzelnen Bundesländern eingestellt.

Bei Fragen und Anliegen steht Ihnen der Behindertenbeauftragte des Landkreises Haßberge gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Hans-Josef Hero


Am Herrenhof 1

97437 Haßfurt

Telefon:

09521/27-218

Telefax:

09521/27-661

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