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Enge Kontaktpersonen und Verdachtspersonen

Sollten sie Kontaktperson zu einer auf SARS-CoV-2 positiv getesteten Person sein, bitten wir Sie unten stehendes Formular auszufüllen. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen kann die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Kontaktverfolgung wird umgestellt

Das Gesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 29.10.2021 einen Strategiewechsel bei der Kontaktpersonennachverfolgung vorgegeben. Da sich seit Ende September in ganz Bayern und auch im Landkreis Hassberge wieder ein steigender Trend der 7-Tages-Inzidenzen abzeichnet, der in der letzten Woche in allen Altersgruppen sichtbar wurde, wird das Kontaktpersonenmangagement angepasst. Zum Containment in Schulen und Kindertageseinrichtungen wird noch eine gesonderte Mitteilung erfolgen. Bis dahin bleibt es für die Schulen bei den bisherigen Regularien.

 

Die Kontaktpersonenermittlung wird auf Haushaltsangehörige sowie Einrichtungen mit vulnerablen Personen eingeschränkt; darunter fallen voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen.

 

Somit ist es möglich, dass Kontaktpersonen nicht mehr direkt durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden. Vielmehr soll der positiv Getestete seine Kontaktpersonen selbstständig informieren. Die als eng eingestuften Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt kontaktiert.

 

Das Landratsamt Haßberge hat außerdem eine Allgemeinverfügung zur Festsetzung eines erweiterten Absonderungszeitraumes für enge Kontaktpersonen zur Bekämpfung der übertragbaren Krankheit COVID-19 am 12.11.2021 erlassen. Diese Allgemeinverfügung können Sie im Amtsblatt Nr. 46 nachlesen. 

 

Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalt und der Arbeitgeber können sich über folgende Wege beim Gesundheitsamt melden (für Fragen, Testtermin, Quarantänebescheinigung):

 

  • Kontaktformular Gesundheitsamt auf Homepage des Landratsamtes - siehe oben
  • Hotline
    • Hotline 09521-27 721
    • Hotline 09521-27 600  (Erreichbarkeit: Mo – Do 08:00 Uhr - 16:00 Uhr, Fr 08:00 Uhr -12:30 Uhr)
    • Über die Hotline werden lediglich die Daten der Kontaktpersonen aufgenommen und an die zuständigen Kollegen weitergeleitet

 

Es wird gebeten bevorzugt die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme über das obige Kontakt-Formular auf der Homepage zu nutzen.

Zu beachten ist, dass eine Quarantänebescheinigung nach Prüfung der Voraussetzungen in den o.g. Fällen nur ausgestellt wird, wenn sich der Betroffene direkt meldet. Personen, die sich ohne Meldung beim Gesundheitsamt in Quarantäne begeben und im Nachhinein eine Bescheinigung wünschen, erhalten keine Bescheinigung.

Was tun bei Kontakt zu einem Infizierten?

Das Gesundheitsamt Haßberge gibt Antworten auf wesentliche Fragen

Wann besteht für mich eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht, wenn jemand engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt,

und auch

  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.

Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.
Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Werde ich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft Personen in Pflege-oder Altenheimen, in Obdachlosenunterkünften, Asylunterkünften, Justizvollzugsanstalten und ambulanten Pflegediensten, sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.

Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen können sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten.
 

Wichtig zu wissen: Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Geimpfte und genesene Personen (für letztere gilt: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) sind in der Regel, auch bei einem engen Kontakt, von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einem Infizierten hatte?

Eigenverantwortlich handeln – Empfehlungen zum Verhalten:

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften.
  • Regelmäßig testen: Kostenloser Antigen-Schnelltest, Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung an das zuständige Gesundheitsamt.

 

Kontaktpersonen, die nicht im gleichen Haushalt wie die positiv getestete Person leben, können sich über folgende Wege beim Gesundheitsamt melden (für Fragen, Testtermin, Quarantänebescheinigung):

  • Kontaktformular Gesundheitsamt auf der Homepage des Landratsamtes, siehe oben

  • Hotline 09521 27-721 oder Hotline 09521 27-600 (hier werden lediglich die Daten aufgenommen und an die zuständigen Kollegen weitergeleitet).

Es wird gebeten bevorzugt die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme über das Kontaktformular auf der Homepage zu nutzen, weil die Hotlines häufig überlastet sind.

Zu beachten ist, dass eine Quarantänebescheinigung nach Prüfung der Voraussetzungen in den oben genannten Fällen nur ausgestellt wird, wenn sich der Betroffene direkt meldet. Personen, die sich ohne Meldung beim Gesundheitsamt in Quarantäne begeben und im Nachhinein eine Bescheinigung wünschen, können keine Bescheinigung erhalten.

 

Mehr Sicherheit für Geimpfte

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

Fragen & Antworten

Wer ist enge Kontaktperson?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt (weniger als 1,5m) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Infizierte Person und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFp2-Maske)
  2. Gespräch (sogenannter "face-to-face-Kontakt", weniger als 1,5 m und unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = infizierte Person und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske)
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen wurde

Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen

  • Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Falls, wie z.B. durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung). Hier bietet ein MNS/FFP2-Maske (außer im Gesundheitswesen/bei geschultem medizinischen Personal) keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung
  • Personen, die auf einer Flugreise gegenüber einem bestätigten COVID-19-Fall exponiert waren, unabhängig vom Tragen eines MNS/FFP2-Maske:
    • Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit.
    • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der oben genannten anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).
  • Optional (nach Ermessen des Gesundheitsamtes, auch im Hinblick auf die Praktikabilität): Personen mit Aufenthalt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in einem Raum (auch für eine Dauer < 10 Minuten), oder schwer zu überblickende Kontaktsituation (z.B. Schulklassen, gemeinsames Schulessen, Gruppenveranstaltungen) und unabhängig von der individuellen Risikoermittlung

Wie erfahre ich, dass ich eine enge Kontaktperson bin?

  • Das Gesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 29.10.2021 einen Strategiewechsel bei der Kontaktpersonennachverfolgung vorgegeben. Demnach wird die Kontaktpersonenermittlung auf Haushaltsangehörige sowie Einrichtungen mit vulnerablen Personen eingeschränkt.
  • Die positiv auf Covid-19 getestete Person sollte alle Kontaktpersonen eigenständig informieren. Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushaltes und der Arbeitgeber können sich über das oben stehende Kontaktformular melden.

Muss ich mich als enge Kontaktperson testen lassen?  

Das Gesundheitsamt bietet jeder engen Kontaktperson einen Test an und empfiehlt diesen dringend.

Wie werde ich über das Testergebnis informiert?

Die Mitteilung des Testergebnisses erfolgt digital direkt über das Labor – über die Corona-APP. Wer keine digitale Möglichkeit hat, erhält das Testergebnis per Post. Weil dies aber wesentlich länger dauert, empfiehlt das Gesundheitsamt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich die Corona-Warnapp aufs Handy herunter zu laden. Die Befundmitteilung über die App erfolgt innerhalb von spätestens 48 Stunden; per Brief kann dies bis zu fünf Tage dauern. Positive Ergebnisse werden den Betroffenen IN JEDEM FALL (auch) über das Gesundheitsamt mitgeteilt, denn damit verbunden sind die Informationen für die dann zwingend erforderliche Quarantäne. Allerdings kann es zwischenzeitlich sein, dass auch das Labor oder der Hausarzt positive Ergebnisse an die Betroffenen übermitteln.

 

Wer keine digitale Möglichkeit hat, erhält das Testergebnis per Brief. Sollte das Coronavirus nachgewiesen werden, nimmt das Gesundheitsamt bereits vorher telefonisch Kontakt mit dem Betroffenen auf. Zu diesem Zweck wird auch eine Telefonnummer abgefragt.

Wie lange muss ich in Quarantäne bleiben?

  • Nach aktuellen Regelungen ist eine Verkürzung der häuslichen Quarantäne ausgeschlossen (siehe Allgemeinverfügung des Landratsamtes Haßberge)
     
  • Die häusliche Quarantäne endet, wenn der letzte Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall 10 Tage zurückliegt und frühestens 10 Tage nach dem letzten Kontakt ein durchgeführter PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest ein negatives Testergebnis zeigt und keine typischen Covid-19 Krankheitssymptome aufgetreten sind.
     
  • Die negativen Testergebnisse sind per Mail an corona-ctt@landratsamt-hassberge.de zu senden.
     
  • Eine explizite Entlassung aus der Quarantäne ist nicht erforderlich, mit Absenden des negativen Testergebnisses und mit Ablauf des 10. Tages ist die Quarantäne aufgehoben. Im Nachgang erhalten Sie ggf. eine aktualisierte Quarantänebescheinigung.
     
  • Der Quarantänezeitraum beträgt 10 Tage ab dem letzten Kontakt zur infizierten Person. Beispiel: Sie hatten am 01.07. Kontakt zur infizierten Person, Ihr Quarantänezeitraum wäre vom 01.07. – 11.07. Bei Fällen innerhalb der Familie beginnt die 10-tägige Quarantäne ab Symptombeginn des ersten Falles. Treten weitere Fälle innerhalb der Familie auf, verlängert sich nach aktuellem Stand die Quarantäne für die Kontaktpersonen nicht.

Wie muss ich mich in der Quarantäne verhalten?  

In der Quarantäne dürfen Sie die häusliche Umgebung nur mit Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.

 

Bei akuten, dringend notwendigen Arztbesuchen muss der Arzt bzw. die Integrierte Leitstelle über die bestehende Isolation informiert werden und soweit möglich vorab eine Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erfolgen. Falls eine Rücksprache aufgrund der akuten Situation nicht möglich ist (z.B. Notarzteinsatz) muss eine Information an das Gesundheitsamt so bald wie möglich erfolgen.

 

Sie müssen während der 10 Tage nach dem Kontakt zur infizierten Person zweimal täglich Fieber messen und ein Tagebuch über die Fiebermessung und Symptome führen. Die Anfertigung des Fieber- und Symptom-Tagebuchs gilt für 10 Tage nach dem letzten Kontakt unabhängig von einer Quarantäneverkürzung.

 

Außerdem ist vorsorgliche eine Kontaktpersonenliste anzufertigen, die im Falle einer Infektion dem Gesundheitsamt zur Kontaktpersonennachverfolgung vorgelegt werden muss.

 

Sollten Sie mit anderen Personen zusammen wohnen, müssen Sie sich soweit wie möglich räumlich und zeitlich z.B. durch unterschiedliche Essenszeiten) voneinander trennen. Ein zeitweiser Aufenthalt auf einem zur Wohnung gehörenden Balkon oder Garten ist alleine gestattet.

 

Sollte eine räumliche und zeitliche Trennung nicht möglich sein, muss der Mindestabstand eingehalten werden. Zudem wird empfohlen einen Mund-Nasen-Schutz zu trägen, greifen Sie wenn möglich auf FFP2-Masken ohne Ausatemventil zurück. Beachten Sie außerdem die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln /regelmäßiges Händewaschen, regelmäßiges Lüften der Räume) sowie die oben stehenden Informationen „Erforderliche Unterlagen Isolation“. Für im Haushalt lebende Kinder müssen die Quarantäneregelungen altersentsprechend angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.

 

Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Nies- und Hustenregeln, häufiges Lüften. 

Wie verhalte ich mich gegenüber meinen Familienangehörigen die nicht unter häuslicher Quarantäne stehen?

Da Sie sich während Ihrer Quarantäne zeitlich und räumlich – soweit es Ihnen möglich ist – von Ihrer Familie trennen sollen, stehen Ihre weiteren Familienangehören nicht unter Quarantäne, solange Sie als Kontaktperson registriert sind. Sollte bei Ihnen eine Infektion nachweislich mittels PCR-Test vorliegen, sind Ihre Familienangehören aufgrund des gleichen Hausstandes als Kontaktpersonen einzustufen.

Mein Kind steht unter häuslicher Quarantäne, wie bekomme ich eine Bescheinigung für meinen Arbeitgeber?

Eine eigene Bescheinigung für Eltern können wir nicht ausstellen. Sie können die Bescheinigung für Ihr Kind bei Ihrem Arbeitgeber abgeben. Zur Prüfung eines Ersatzes des Verdienstausfalls kann der Arbeitgeber bzw. Selbstständige einen Antrag gem. § 56 Abs. 1 IfSG bei der Regierung von Unterfranken stellen. Für Kinder unter 12 Jahren kann der Arbeitgeber eines Elternteils einen Antrag gem. § 56 Abs. 1a IfSG für den entstanden Verdienstausfall für die Betreuung stellen. Weitere Infos zur Elternhilfe finden Sie unter: www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/hinweise_elternhilfe_corona.pdf

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