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Der Landkreis Haßberge ist GesundheitsregionPlus

Zum 1. September 2015 startete die Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge. Die Projektförderung läuft bis einschließlich 31. Dezember 2019.

 

 

 

Herausforderungen & Ziele

Die Herausforderungen, denen sich der Landkreis Haßberge stellt, liegen im Wesentlichen im demografischen Wandel begründet:

 

  • Aktuell sind 42,9% der niedergelassenen Hausärzte im Landkreis Haßberge 60 Jahre oder älter (Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, KVB). Gleichwohl gilt in den Planungsbereichen Haßfurt und Ebern noch eine Regelversorgung.
  • Wie in vielen anderen ländlichen Gebieten ist es für den Landkreis Haßberge bereits heute schon schwierig, Ärztenachwuchs für die Region zu gewinnen. Für viele Medizinstudierende sind weder die Allgemeinmedizin noch die Arbeit und das Leben im ländlichen Raum die erste Wahl. Gleichzeitig ist der Bedarf an jungen Allgemeinmedizinern insbesondere im ländlichen Bayern besonders groß. Auch die Freiberuflichkeit ist für angehende Ärztinnen und Ärzte immer weniger attraktiv: Sie streben stattdessen nach einer gewissen Work-Life-Balance.

 

Mittels der Vernetzung der regionalen Gesundheitsakteure versucht die Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge diesen Entwicklungen zu begegnen. Analog den im Konzept der Gesundheitsregionenplus beschriebenen Zielen werden

 

  • die Sicherstellung und Optimierung der lokalen Gesundheitsversorgung
  • sowie die weitere Implementierung von Gesundheitsförderung und Primärprävention im Landkreis

 

als wesentliche Ziele verfolgt.

 

Gremien

Der organisatorische Aufbau der Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge wird durch das Konzept des Bayerischen Gesundheitsministeriums (StMGP) vorgegeben. Die folgende Grafik liefert einen Überblick über die in den letzten Monaten installierten Gremien.

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