German
English
French
Polish
Swedish

Praxisnachfolger gesucht

Fördermaßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB)

Zuschuss zur Niederlassung

 

  • Vertragsärzte einmalig bis zu 90.000 €
  • Vertragspsychotherapeuten einmalig bis zu 30.000 €


Praxisaufbauförderung

 

  • Zuschuss zum Honorar des Arztes während der Praxisaufbauphase maximal 85% des durchschnittlichen Honorarumsatzes der Fachgruppe


Zuschuss zur Errichtung einer Zweigpraxis

 

  • Vertragsärzte einmalig bis zu 22.500 €
  • Vertragspsychotherapeuten einmalig bis zu 7.500 €

 

Zuschuss zur Beschäftigung eines angestellten Arztes/Psychotherapeuten

 

  • bis zu 4.000 €/Quartal


Zuschuss zur Beschäftigung einer hausärztlichen Versorgungsassistentin bzw. einer Präventionsassistentin in der Kinder- und Jugendmedizin

 

  • einmalig bis zu 1.500 €


Zuschuss zur Fortführung der Vertragspraxis über das 63. Lebensjahr hinaus

 

  • bis zu 4.500 €/Quartal


Möglichkeit zur Aufstockung der Fördersumme durch Gelder des Freistaats Bayern

 

  • Niederlassung eines Arztes/Psychotherapeuten in einer Gemeinde mit weniger als 20.000 Einwohnern
  • einmaliger finanzieller Zuschuss von bis zu 20.000 € möglich


Erhöhung der Fördermittel für Hautärzte im Landkreis Haßberge

 

 

Fördermaßnahmen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP)

Niederlassungsförderung von Ärzten und Psychotherapeuten im ländlichen Raum


www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/ambulante-versorgung/
 

  • Bei einer Niederlassung beträgt die Förderung bis zu 60.000 Euro (Vertragspsychotherapeutinnen/-therapeuten bis zu 20.000 Euro),
  • bei Gründung einer Filialpraxis bis zu 15.000 Euro (Vertragspsychotherapeutinnen und -therapeuten bis zu 5.000 Euro)


Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte

 

  • Vorlage eines neuen und innovativen Konzepts, das den Strukturwandel im Gesundheitssystem modellhaft bewältigt und auf andere Wege übertragen werden kann
  • Möglichkeit der Übernahme in die Regelversorgung im fach- oder hausärztlichen Bereich und in den Bereitschaftsdienst insbesondere im ländlichen Raum
  • Übereinstimmung des Projekts mit der ärztlichen Bedarfsplanung und der Krankenhausplanung
  • Wettbewerbsneutralität des Projekts
  • Durchführung in Bayern
  • Beginn mit dem Projekt nicht vor Bewilligung
  • bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens 200.000 Euro
  • Eigenanteil des Projektträgers von mindestens 30 Prozent
  • Zuwendungsfähige Gesamtausgaben mindestens 25.000 Euro

Kommunalbüro für ärztliche Versorgung

Hintergrund


Das ambulante ärztliche Versorgungsniveau in Bayern ist hoch. Dies gilt für Städte und ländliche Regionen. Die Gesundheitsversorgung steht jedoch vor großen Herausforderungen: Demografische und andere gesellschaftliche Veränderungen erfordern neue Strategien, um die wohnortnahe und flächendeckende Versorgung auch zukünftig zu erhalten.


Vor diesem Hintergrund wurde das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet. Es wurde gemäß der Regierungserklärung „Gesundheitsland Bayern - neue Strategien für eine menschliche Medizin“ vom 20.10.2011 aufgebaut. Die Einrichtung des Kommunalbüros für ärztliche Versorgung ist Teil einer umfassenden Strategie des StMGP, die hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns auch zukünftig zu erhalten.


Ziel und Aufgaben


Das Beratungsangebot des Kommunalbüros für ärztliche Versorgung zielt darauf ab, Lösungsmöglichkeiten für Herausforderungen der künftigen gesundheitlichen Versorgung auf kommunaler Ebene zu entwickeln und deren Umsetzung zu begleiten.


Das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung als bayernweit tätiges Kompetenzzentrum:

 

  • bietet Kommunen eine individuelle Fachberatung im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • unterstützt bei der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung vor Ort
  • informiert über Hintergründe, Strukturen und Ansprechpartner der Versorgung sowie über präventive Handlungsstrategien
  • berät bei Problemen zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung
  • unterstützt bei der Suche nach Lösungsoptionen
  • begleitet die Entwicklung und Umsetzung zielgerichteter Strategien
  • fördert gemeindeübergreifende Ansätze und flankiert die Weiterentwicklung und Verbesserung gemeindenaher Vernetzungsaktivitäten in der Gesundheitsversorgung

 

Um maßgeschneiderte Handlungsoptionen zu entwickeln und regionale Besonderheiten zu berücksichtigen, sind Vor-Ort-Termine sowie die systematische und objektive Erhebung der entsprechenden Ausgangssituation fester Bestandteil im Beratungsprozess.


Gleichzeitig führt das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung die spezifischen Herausforderungen einzelner Kommunen zu allgemeingültigen Empfehlungen zusammen. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit, ein Spektrum an Erfolg versprechenden Lösungsansätzen zu entwickeln und auf Nachfrage, über Informationsmaterialien oder Veranstaltungen (z. B. Versorgungskonferenzen, Bürgermeisterdienstbesprechungen, Arbeitskreissitzungen) zu verbreiten. Damit leistet das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung auch einen Beitrag zum Know-how-Transfer und zur Sensibilisierung und Schärfung des Problembewusstseins vor Ort.


Zielgruppe


Das Beratungsangebot für Kommunen zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung richtet sich vorrangig an Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger der drei kommunalen Ebenen in Bayern (z.B. Landrätinnen und Landräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltung).


Kooperationen


Das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung setzt auf die Beteiligung und Integration relevanter Akteure. Es arbeitet gemeinsam mit Kommunen, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Krankenhäusern und öffentlichem Gesundheitsdienst an den Problemstellungen vor Ort. Das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung unterstützt regionale Vernetzungsaktivitäten und Strukturbildungen und wirkt bei den Gesundheitsregionenplus bei Bedarf mit.
Zur Entwicklung modellhafter Lösungen arbeitet das Kommunalbüro mit der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsversorgungsforschung (LAGeV) zusammen.


Außerdem ist am Kommunalbüro für ärztliche Versorgung die Förderstelle „Innovative medizinische Versorgungskonzepte“ angesiedelt.


Hinweis: Über das Beratungsangebot des Kommunalbüros für ärztliche Versorgung stehen keine Fördermittel zur Verfügung.


Kontakt

Kommunalbüro für ärztliche Versorgung

Gunnar Geuter (Leiter des Kommunalbüros)

Natascha Raible

Telefon: 09131 6808-2914

Telefax: 09131 6808-2905

E-Mail: Kommunalbuero-Gesundheit@lgl.bayern.de

Seite drucken