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Punkteregelung

Punktebewertung

Die im Verkehrszentralregister erfassten Straftaten eines Fahrerlaubnisinhabers werden je nach Art und Schwere mit 5 bis 7 Punkten, die Ordnungswidrigkeit mit 1 bis 4 Punkten bewertet.

 

Maßnahmen

Für die nach dem Punktsystem zu treffenden Maßnahmen sind ausschließlich die Fahrerlaubnisbehörde der Länder zuständig. Das Punktsystem sieht folgende abgestufte Maßnahmen (§4 Abs. 3 Straßenverkehrsgesetz) vor.

 

Punktebewertung Maßnahmen

8 bis 13 Punkte Verwarnung mit Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar
    
14 bis 17 Punkte  Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar (falls keine Teilnahme an einem Aufbauseminar bereits in den letzten fünf Jahren erfolgte) mit Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung
    
14 bis 17 Punkte und bereits Aufbauseminar Erneute schriftliche Verwahrnung mit Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung
    
18 und mehr Punkte Entziehung der Fahrerlaubnis

 

Punkteabzug

Ein Punkteabzug ist nur innerhalb von fünf Jahren möglich, und es kann kein Abzug auf Vorrat angelegt werden.

Abzug bis zu 4 Punktenfreiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar und Punktestand bis 8 Punkte
Abzug von 2 Punktenfreiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar und Punktestand von 9 bis 13 Punkte
Kein Abzugbei einer angeordneten Teilnahme
Abzug von 2 Punktefreiwillige Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung bei 14 bis 17 Punkten


Weitere Informationen über ein Aufbauseminar erhalten Sie bei den berechtigten Fahrschulen.

 

Auskunft über den Punktestand

Jeder kann unentgeltlich über die zu seiner Person erfassten Entscheidung(en) und über die Punkte schriftlich Auskunft erhalten. Ein entsprechender Antrag ist mit Angabe der vollständigen Personendaten (Geburtsdatum, Geburtsort, Familienname, Vorname(n), Geburtsname) und Anschrift sowie mit einem Identitätsnachweis (§ 30 Abs. 8 Straßenverkehrsgesetz) an das Kraftfahrt-Bundesamt, Verkehrszentralregister, 24932 Flensburg, zu richten.

 

Als Identitätsnachweis werden bei schriftlichen Auskunftsersuchen anerkannt

 

  • die amtliche Beglaubigung der Unterschrift
  • 2. die Ablichtung des Personalausweises oder des Passes


oder des behördlichen Dienstausweises.

Der Identitätsnachweis dient zum Schutz der im VZR eingetragenen Personen und soll verhindern, dass Unbefugte widerrechtlich Auskunft über Dritte erhalten.

Download: Antrag auf Auskunft aus dem Verkehrszentralregister

Link: Kraftfahrt Bundesamt

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