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Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisse

Fahrerlaubnisse aus einem Mitgliedstaat der EU/EWR werden im Inland anerkannt und müssen nicht umgeschrieben werden, wenn 

  • Sie zum Zeitpunkt der Erteilung mindestens ein halbes Jahr (185 Tage) im
    Ausstellungsstaat gelebt haben
  • der ausländische Führerschein gültig ist
  • der Führerschein kein "Lernführerschein" ist

 

Fahrerlaubnisse aus Drittstaaten können noch sechs Monate nach Wohnsitznahme im Inland benutzt werden, wenn

  • Sie zum Zeitpunkt der Erteilung mindestens ein halbes Jahr (185 Tage) im Ausstellungsstaat gelebt haben
  • der ausländische Führerschein gültig ist
  • der Führerschein kein "Lernführerschein" ist
  • eine Übersetzung mitgeführt wird.


Wird die Fahrerlaubnis länger als sechs Monate im Inland benötigt, muss sie in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden.

 

Welche Unterlagen und Prüfungen hierzu erforderlich sind, ist sehr unterschiedlich und deshalb ist an dieser Stelle nur eine pauschale Information möglich.

 

Empfehlung

Es wird empfohlen, rechtzeitig mit dem ausländischen Führerschein und einer Übersetzung in der Fahrerlaubnisbehörde eine einzelfallbezogene Auskunft einzuholen.  

 

Weitere Informationen und Merkblätter für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse erhalten Sie hier.


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