Blackouts, Leuchttürme der Gemeinden

Ein "Blackout" oder auch Versorgungszusammenbruch ist ein langdauernder und großflächiger Stromausfall. Das bedeutet dieser "Blackout" kann mehrere Landkreise aber auch ganz Deutschland oder im schlimmsten Fall ganz Europa betreffen. So ein Stromausfall kann wenige Stunden, aber auch mehrere Tage andauern.

Die Bundesnetzagentur ist für die Energieregulierung zuständig und schätzt das Risiko eines solch katastrophalen Blackouts als äußerst gering ein.

Das elektrische Energieversorgungssystem ist mehrfach abgesichert und verfügt über zahlreiche Sicherungsmechanismen, die selbst bei größeren Störungsereignissen einen völligen Zusammenbruch des Übertragungsnetzes verhindern sollen. Eher kann es passieren, dass es zu regionalen und kurz andauernden Stromausfällen kommt.

Das wichtigste hier, ist die Eigenvorsorge. Das bedeutet, dass jeder Haushalt mindestens für zehn Tage ausreichend Vorrat an Getränken und haltbaren Lebensmitteln zu Hause haben sollte. Auf der Seite www.vorratshaltung.bayern.de finden Sie Hinweise zur Erstellung einer cleveren Vorratskiste.

Weiterhin sollten auch genügend Kerzen, Taschenlampen mit Batterien, Radio mit Batteriebetrieb und Bargeldreserven vorhanden sein. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des BBK: https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html.

Bereiche wie Kommunikation, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Wasser u. Abwasser sowie Lebensmittelversorgung wären eingeschränkt, gestört oder würden ausfallen, wenn es zu einem großflächigen und langanhaltenden Stromausfall kommen würde.

Im ersten Schritt Ruhe bewahren, denn ein vorübergehender Stromausfall ist kein Notfall. Außerdem sollten Sie nicht den Notruf wählen solange kein Notfall vorliegt um die Notrufnummer nicht unnötig zu blockieren. Auch sollten Sie Haushaltsangehörige über den Stromausfall informieren, Stolperfallen im Haus entfernen, sorgsam mit Wasser umgehen, Licht- und Wärmequellen überprüfen und bereitstellen sowie alle elektrischen Geräte ausschalten.

In Notfall würden Sie Informationen über das Radio (batteriebetrieben oder Autoradio), über Lautsprecherdurchsagen von Fahrzeugen der Feuerwehr und/oder Polizei sowie über die Leuchttürme der Gemeinden bekommen.

Auch gibt es Warnapps wie "NINA", "Katwarn" und viele weitere. Diese dienen zur Warnung und Information der Bevölkerung. 

Leuchtturmkonzept im Landkreis Haßberge

Leuchttürme sind Gebäude, größtenteils die örtlichen Feuerwehrgerätehäuser, welche bei einem länger anhaltenden Stromausfall sowie anderen Notlagen besetzt werden. Diese sind über den gesamten Landkreis verteilt und werden von den Kommunen errichtet. Im Krisenfall können Sie dort Notrufe absetzen. Die Leuchttürme werden von Gemeinden und somit unabhängig vom Landkreis betrieben. Auf der untenstehenden digitalen Landkreiskarte können Sie die Leuchtturm-Standorte im Landkreis Haßberge einsehen:

Leaflet

Ansprechpartner

Herr Kuhn

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Gebäude A
Am Herrenhof 1
97437 Haßfurt

katastrophenschutz@landratsamt-hassberge.de
09521 / 27 191
09521 / 27 101

Tätigkeiten:
Katastrophenschutz