Nach dem Großbrand einer Scheune mit eingelagerten Reifen in Eyrichshof liegen dem Landratsamt Haßberge inzwischen erste Ergebnisse der umweltfachlichen Untersuchungen vor. Die Analyse der Gewässerproben aus der Baunach und dem angrenzenden Mühlbach durch das Landesamt für Umwelt (LfU) bestätigt die bisherige Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes, dass nicht von einem größeren Umweltschaden auszugehen ist. Im Umfeld der Brandstelle wurden in den Tagen nach dem Brandereignis einzelne Fische tot aufgefunden. Diese werden nun auf Schadstoffe untersucht. Erst nach dem Vorliegen der Ergebnisse wird eine aktualisierte Aussage hinsichtlich des Verzehrs von Fischen aus dem betroffenen Gewässer möglich sein.
Hinsichtlich Schutt und Brandrückständen an der Brandstelle sind der Grundstückseigentümer und die beteiligten Versicherungen bereits mit der Erarbeitung eines Entsorgungskonzepts befasst. Darüber hinaus konnten zwischenzeitlich nähere Informationen zum Material der abgebrannten Photovoltaikmodule eingeholt werden. Im Umfeld aufgefundene Reste der Module werden nicht als gefährlicher Abfall eingestuft und können als unverwertbarer Bauschutt entsorgt werden; kleinere Mengen können über die Restmülltonne beseitigt werden.
Das Landratsamt Haßberge beobachtet die Situation weiterhin und steht in engem Austausch mit den Umweltbehörden. Bei neuen Erkenntnissen über mögliche gesundheitliche Risiken oder Umweltbelastungen wird die Öffentlichkeit unverzüglich informiert.