Nachwuchs fürs Klassenzimmer

Das Bild zeigt die neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter auf der Treppe vor der Haßfurter Stadthalle.

16 neue Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter starten an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Haßberge in ihren Vorbereitungsdienst. Bei der feierlichen Vereidigung wurden sie von Vertretern des Staatlichen Schulamtes, des Landkreises, des Personalrates und den Seminarleitungen willkommen geheißen.

16 neue Lehramtswärterinnen und -anwärter im Landkreis Haßberge vereidigt

16 neue Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter starten an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Haßberge in ihren Vorbereitungsdienst. Im Sitzungssaal des Landratsamtes wurden die 13 Frauen und drei Männer feierlich vereidigt.

An den Grundschulen sind Nele Almeida Ferreira (Haßfurt), Amelie Bohl (Burgpreppach), Jasmin Dirschbacher (Maroldsweisach), Lena Eleni Kotsalos (Hofheim), Jessica Kruk (Knetzgau), Leonie Pohley (Kirchlauter), Jessica Scheller (Ebern), Christoph Sieber (Haßfurt), Antonia Siegert (Ebelsbach), Sabrina Stühler (Rauhenebrach), Sophia Swatschek (Theres) und Jana Wunderwald (Zeil) eingesetzt. An den Mittelschulen sind Leonie Goldmann (Maroldsweisach), Andreas Hansen (Haßfurt), Mona Hüser (Ebern) und Lukas Träger (Hofheim) eingesetzt.

Susanne Vodde, fachliche Leiterin des Staatlichen Schulamtes Haßberge, begrüßte den pädagogischen Nachwuchs und gratulierte zum erfolgreichen Abschluss des Studiums. Vodde sprach von einem neuen, entscheidenden Kapitel in der schulischen Laufbahn. In den kommenden zwei Jahren würden die jungen Lehrkräfte unter anderem Unterricht planen und durchführen, hospitieren, beraten und Prüfungen ablegen. Dabei ermutigte sie die Anwärterinnen und Anwärter, keine Angst vor Fehlern zu haben und das eigene Handeln immer wieder zu reflektieren.

Besonders wichtig sei ihr der persönliche Kontakt zu den jungen Menschen. Kinder und Jugendliche lernten nicht nur durch das vermittelte Wissen, sondern auch durch die Haltung ihrer Lehrerinnen und Lehrer. „Keine Technik kann die persönliche Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler ersetzen“, betonte Vodde. Keine App könne einem Kind das Gefühl geben, gesehen und verstanden zu werden. Mit dem Eid übernähmen die Anwärterinnen und Anwärter eine besondere Verantwortung für Bildung, Erziehung und die ihnen anvertrauten jungen Menschen. Es gebe nur wenige Berufe, in denen sich Zukunft so unmittelbar gestalten lasse.

Der stellvertretende Landrat Alexander Bergmann hieß die Nachwuchslehrkräfte im Landkreis willkommen. Die Schulen hätten in den 26 Gemeinden beziehungsweise Schulverbänden einen hohen Stellenwert. Sie kämen mit pädagogischem Wissen, Enthusiasmus und neuen Ideen von den Hochschulen. Bergmann ermutigte sie, sich mit Kreativität und Elan einzubringen, denn der Landkreis und die Schulen seien dafür aufgeschlossen. Auch Matthias Weinberger, Vorsitzender des örtlichen Personalrates, richtete ein Grußwort an die neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter.

Autor: Christian Licha