Der Deutsche Wetterdienst hat aktuell eine Hitzewarnung ausgegeben, die auch den Landkreis Haßberge betrifft. Deswegen gibt das Landratsamt Haßberge Tipps zum richtigen Verhalten bei den hohen Temperaturen.
Hitze kann verschiedene gesundheitliche Auswirkungen verursachen, beispielsweise erschwert sie es, die Körpertemperatur zu regulieren. Dies führt unter anderem zu Erkrankungen wie Hitzeschlag, Hitzekrampf oder Hitzestress. Häufige Symptome von Hitze sind Hautreizungen, Sonnenbrand, Dehydrierung und Konzentrationsstörungen.
Um negativen Auswirkungen von Hitze zu vermeiden ist es wichtig:
ausreichend Wasser zu trinken,
direkte Sonneneinstrahlung zu meiden,
möglichst kühle Orte aufzusuchen,
körperliche Anstrengungen auf den Morgen und Abend zu verschieben und
bei Anzeichen von Überhitzung sofort geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Eine ausführlichere Übersicht ist auf der Internetseite des Landratsamtes Haßberge unter https://www.hassberge.de/dienstleistungen/gesundheitswesen/hitze.html abrufbar. Dort finden sich auch Hilfsmittel für die Sensibilisierung und zur praktischen Nutzung beispielweise für Kindergärten und zu Veranstaltungen.
Besonders Schwangere, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren sollten vor der Belastung durch Hitze geschützt werden. Aber generell sollte auf die Körpersignale reagiert und auch auf Mitmenschen geachtet werden.
Bürgerinnen und Bürger, die sich und andere Menschen über mögliche Hitzewellen informieren wollen, können auch die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes nutzen. Die App informiert über Wetterereignisse wie extreme Hitze aber auch über schwere Stürme, Gewitter, Hochwasser oder Kälte.
Neben der Hitze bietet auch der UV-Index Orientierung, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Ein UV-Index von 3 und mehr sollte beispielsweise Sonnenschutzmittel verwendet und mittags Schatten aufgesucht werden. Ab einem Index von 8 ist es mittags empfehlenswert sich in Räumen aufzuhalten.
Um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken können auch öffentliche Stellen genutzt werden, die an der Refill-Initiative teilnehmen. Dort können Flaschen kostenlos aufgefüllt werden. Die Stationen sind auf der Internetseite der Gesundheitsregionplus unter https://gesundheitsregion.hassberge.de/index.php/gesundheitsfoerderung-und-praevention/klima-gesundheit/refill-wir-fuellen-deine-flasche-auf/das-konzept aufgelistet. Der Landkreis Haßberge beschäftigt sind generell mit den Anpassungen an die veränderten klimatischen Bedingungen. Beispielsweise im Rahmen des Klimaanpassungskonzeptes und der Gesundheitsvorsorge auch hinsichtlich Hitzeschutz.