"Unverwüstlich"

Das Bild zeigt die Organisatoren und Mitwirkenden der Vernissage.

Gemeinsam gaben Thomas Stadelmann (von links), stellvertretender Landrat, Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, Künstlerin Hannelore Heider, ihr Sohn Roman Heider sowie Lea Laubmeister, Sachbearbeiterin für Kultur und Bildung, und Jens Weinkauf, Koordinator für Kultur und Bildung am Landratsamt Haßberge, den Startschuss für die neue KUNSTSTÜCK-Saison.

Das Bild zeigt einen Blick in die Ausstellung.

Nach der Eröffnung nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Werke von Hannelore Heider ausgiebig zu betrachten.

Das Bild zeigt zwei Besucher, die die Werke von Hannelore Heider bewundern.

Die Ausstellung von Hannelore Heider ist noch bis zum 30. Oktober in der Sparkassengalerie am Marktplatz in Haßfurt zu sehen.

Das Bild zeigt den Gitarristen Simon Horn.

Gitarrist Simon Horn sorgte bei der Vernissage für die musikalische Umrahmung.

Ausstellung von Hannelore Heider eröffnet die neue KUNSTSTÜCK-Saison

Mit Werken von Hannelore Heider aus Ebelsbach ist die neue KUNSTSTÜCK-Saison in der Sparkassengalerie am Marktplatz in Haßfurt eröffnet worden. Die 68-jährige Künstlerin zeigt dort eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die Saison 2026/27 steht unter dem Motto „Unverwüstlich“, mit dem sich auch Heiders Ausstellung auseinandersetzt. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte Gitarrist Simon Horn.

Den ausführlichen Einblick in Hannelore Heiders künstlerisches Schaffen und ihren Lebensweg gab ihr Sohn Roman Heider. Die Ebelsbacherin war ursprünglich Architektin, entschied sich später jedoch für einen künstlerischen Lebensweg. Ihr Weg führte sie auch in die Provence nach Frankreich, an einen Ort, an dem einst Vincent van Gogh gelebt und gearbeitet hatte.

Roman Heider beschrieb die Arbeiten als von Wärme, Liebe und Lebendigkeit geprägt. Gleichzeitig stellte er heraus, dass ein selbstbestimmtes Leben als Künstlerin nicht nur Freiheit und Selbstverwirklichung bedeutet, sondern auch mit Unsicherheit, existenziellen Sorgen und schwierigen Phasen verbunden sein kann. „Freiheit bedeutet manchmal auch, Sicherheiten loszulassen“, sagte er.

Die Kunst hat in der Familie Heider Tradition. Roman Heider ist selbst Künstler und beschäftigt sich mit Porträts sowie Linol- und Holzschnitten. Auch sein Vater und sein Großvater sind beziehungsweise waren künstlerisch tätig.

Das Motto „Unverwüstlich“ griff Jens Weinkauf, Koordinator für Bildung und Kultur, auf. Es stehe für Widerstandsfähigkeit und dafür, auch schwierige Zeiten zu überstehen. Dies lasse sich ebenso auf die Kunst übertragen.

Die Bedeutung von Kunst und Kultur für den Landkreis stellte der stellvertretende Landrat Thomas Stadelmann heraus. „Kultur ist deshalb für mich kein ‚Luxusgut‘, das man sich erst leistet, wenn alle anderen Aufgaben erledigt sind. Sie ist das Fundament unserer Identität“, sagte er.

Als Gastgeber begrüßte Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, die Gäste. KUNSTSTÜCK gehört seit 2001 zum Kulturprogramm des Landkreises und bündelt in einer jährlich erscheinenden Broschüre zahlreiche Veranstaltungen. Kunst- und Kulturschaffende erhalten damit eine Plattform für ihre Arbeit.

Die Ausstellung von Hannelore Heider ist bis zum 30. Oktober in der Sparkassengalerie Haßfurt zu sehen. Besichtigt werden kann sie zu den regulären Öffnungszeiten der Sparkasse.

Autor: Christian Licha