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Mit dem VGN-Ticket in die Haßberge

Tourismusverband Haßberge präsentiert bei der Messe „Freizeit, Touristik & Garten“ in Nürnberg einen bunten Querschnitt durch seine Freizeitangebote

Prominenter Gast am Stand des Tourismusverbandes Haßberge: Landtagspräsidentin Barbara Stamm ließ sich von Landrat Wilhelm Schneider und Geschäftsführerin Susanne Volkheimer über die vielfältigen Freizeitaktivitäten informieren.

Einen bunten Querschnitt durch seine Freizeitangebote präsentiert der Tourismusverband Haßberge bei der Messe „Freizeit, Touristik und Garten“ vom 28. Februar bis 4. März in Nürnberg. Erholung in der Natur, attraktive Wanderwege, ein gut ausgebautes Radwegenetz, vielfältige Sehenswürdigkeiten zwischen Ritterromantik, Fachwerk und Natur sowie kulinarische Vielfalt, gemütliche Wirtschaften und eine Fülle von Veranstaltungen laden zum Erleben, Entdecken, Feiern und Genießen ein. 

 

Das Standpersonal hat auf der Freizeitmesse viel zu tun, wie sich am Mittwochvormittag auch Landrat Wilhelm Schneider bei einer Stippvisite überzeugte. Zusammen mit Geschäftsführerin Susanne Volkheimer freut er sich über das große Interesse der Messebesucher an den Haßbergen. „Unsere Region ist ein beliebtes Reiseziel und bietet sich vor allem für Aktivurlaube und Naherholung an“, schwärmt der Landrat. „Vor allem Wanderer und Radfahrer suchen Entspannung und Erholung in unserer wunderschönen Landschaft.“

 

Sehr positiv wirkt sich für den Landkreis Haßberge auch der Anschluss an den Verkehrsbund Großraum Nürnberg aus. Seit 1. Januar 2018 können Fahrgäste mit dem VGN-Ticket die Bahnhöfe Baunach, Ebelsbach-Eltmann, Ebern, Hallstadt, Haßfurt und Zeil am Main anfahren sowie 25 Buslinien nutzen. Dass dieses neue Angebot rege in Anspruch genommen wird, dies haben die Mitarbeiter von Haßberge Tourismus in Hofheim bereits erleben können. „Uns haben schon mehrere Gäste besucht, die sich über den Anschluss der Haßberge am VGN gefreut haben“, berichtet Susanne Volkheimer. Darunter waren zwei Herren aus Fürth, die mit ihren Rädern unterwegs waren und den Zug bis Haßfurt nutzten. Von dort ging es mit dem Bus weiter bis nach Hofheim, inklusive Räder. Dort besuchten die beiden Herren unter anderem die Tourist-Info und bummelten durch die Fachwerkstadt. Den Rückweg wollten sie dann mit dem Rad auf der ehemaligen Bahntrasse Hofheimerle – über Königsberg nach Zeil – antreten. Und, was natürlich bei einer solchen Tour nicht fehlen darf: Zwischendurch planten sie eine gemütliche Einkehr ein, bevor es zurück nach Fürth ging.

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, bequem mit der Bahn an- und abzureisen, die tolle Naturlandschaft mit Burgen, Schlössern und Ruinen kennen zu lernen und das Ganze mit einer Stadtbesichtigung und/oder einer gemütlichen Einkehr zu verbinden, für den hat der Tourismusverband Haßberge in Zusammenarbeit mit dem VGN die verschiedensten Freizeittipps zusammen gestellt. Für Wanderer bieten sich zum Beispiel die Erlebnistour auf dem Burgen- und Schlösserweg „Auf a Seidla“ (Bierwanderung  Reckendorf – Freudeneck – Höfen – Kraiberg-Blick – Baunach 13,5 Kilometer) an oder der Steigerwald-Panoramaweg (von Bamberg über Eltmann und Eschenau bis nach Michelau im Steigerwald und Ebrach ca. 82 Kilometer), der bequem in mehreren Etappen erkundet werden kann.

 

Wer sich aktiv erholen und einmal richtig abschalten möchte, für den ist die „Drei-Tage-Haßberge-Tour“ genau das Richtige: Vom Bahnhof in Ebern (R 26) über Jesserndorf und Hofheim bis nach Zeil sind rund 50 Kilometer durch weitgehend unberührte Landschaft mit herrlichen Ausblicken zurückzulegen. Die wichtigsten Bausteine zur Planung und Realisierung dieser nicht alltäglichen Wanderung durch die einzigartige Landschaft des Naturparks Haßberge hat der VGN in einem über 50 Seiten starken Flyer zusammengetragen. Vorab sollten sich die Wanderer genau über die gewünschten Verbindungen informieren. Dafür wird die App „VGN Fahrplan & Tickets“ empfohlen, mit der auch gleich das passende Ticket gelöst werden kann.

 

Besonders schön ist die 13 Kilometer lange genussreiche Tour „Zum Zeiler Käppele“ nicht nur im Herbst, wenn sich das Laub der Weinberge bunt färbt. Ausgangspunkt ist der Bahnhaltepunkt Ebelsbach-Eltmann (R15), von wo der Weg zunächst entlang des dahinplätschernden Ebelsbaches bis zum Park von Schloss Gleisenau führt. Nach einem lang gezogenen Anstieg auf den Kirchberg erreicht man die ersten Weinberge und kann den Blick ins Maintal genießen. Zum kulinarischen Ausklang des Ausfluges gibt es in Zeil am Main viele Einkehrmöglichkeiten sowie einen der schönsten fränkischen Marktplätze.


Auch Radfahrer kommen voll auf ihre Kosten, etwa bei anspruchsvollen Naturpark-Runden im Itz-Baunach-Hügelland (43 Kilometer) oder vom Oberen Berg flussab bis Bamberg (43 Kilometer). Unter dem Motto „Liebe Haßberge, wir kommen“ geht es auf dem Drahtesel 61 Kilometer entlang von Burgruinen, Bilderbuch-Orten und wunderschönen Panoramen.

 

Für geübte Radfahrer bietet sich der „5-Sterne-Radweg“, eine etwa 64 Kilometer lange Rundtour an. Der 5-Sterne-Wander- und Radwanderweg verbindet die 5-Sterne-Gemeinden des nördlichen Steigerwaldes: Eltmann, Knetzgau, Oberaurach, Rauhenebrach und Sand am Main. Entlang des Weges reihen sich landschaftliche, historische und kunsthandwerkliche Highlights aneinander. Auf Grund der vielfältigen Übernachtungsmöglichkeiten kann die Tour leicht in unterschiedliche Tagesetappen eingeteilt werden.


Zwischen Ritterromantik, Fachwerk und Natur


„Auch wer kulturell auf Entdeckungsreise gehen möchte, ist bei uns an der richtigen Stelle“, rührt Susanne Volkheimer die Werbetrommel. Die Ortschaften in den Haßbergen und dem nördlichen Steigerwald laden zu gemütlichen Streifzügen ein. Eltmann, Ebern, Hofheim, Königsberg und Zeil versprühen einen historischen Charme und bestechen mit Fachwerkbauten und Stadtmauern. Zusätzlich können Ausstellungen wie die Regiomontanus-Ausstellung in Königsberg, das Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm oder das Krippenmuseum in Baunach besucht werden.

 

Wahrzeichen der Stadt Haßfurt ist die spätgotische Ritterkapelle mit 230 Adelswappen am Dachgesims des Chores. Daneben befindet sich das Dokumentationszentrum zu Kunst und Geist des Historismus. Auf der anderen Mainseite, im nördlichen Steigerwald, thront der Wallburgturm über Eltmann, Überreste einer frühmittelalterlichen Wallanlage, und nicht weit entfernt befindet sich die Wallfahrtskirche Maria Limbach, welche auf Balthasar Neumann zurückgeht. Sand am Main ist bekannt für seinen Wein und für sein Weinfest, das vier Tage lang gefeiert wird.

 

„Immer einen Besuch wert ist auch die Burgruine Altenstein mit unserem Burgeninformationszentrum“, so Landrat Wilhelm Schneider. Dort erfahren kleine und große Besucher, wie sich Leben und Alltag auf einer mittelalterlichen Burg abgespielt haben. Zudem wird ein Überblick zu der Vielzahl an Burgen und Schlössern in der Region, dem Deutschen Burgenwinkel, gegeben.

 

Die Haßberge kulinarisch genießen


Neben all den Sehenswürdigkeiten bieten Einkehrmöglichkeiten eine willkommene Abwechslung zur Stärkung und Rast. Wie gut, dass die Region Nahtstelle zwischen Bier- und Weinfranken liegt. Weinhänge im Maintal und an den Ausläufern des nördlichen Steigerwalds sind Zeugnis des flüssigen Genusses. Das Abt-Degen-Weintal ist bekannt für den Silvaner, der Frankenwein, schlechthin. So locken Weinfeste und Heckenwirtschaften zum Verweilen und Genießen. Aber auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten: Brauereien und Biergärten laden zu einem Besuch ein.

 

„Den Landkreis Haßberge kennen wir noch nicht“, gesteht ein Ehepaar aus dem Nürnberger Land am Messestand. „Aber das werden wir ändern“, sind sich die beiden Rentner sicher, nachdem sie von dem VGN-Anschluss erfahren haben und Landrat Wilhelm Schneider ihnen von den Vorzügen der Region vorgeschwärmt hat.  „Das bietet sich für uns förmlich an. Wir fahren gerne Rad und genießen gerne einen Schoppen“, freut sich das Paar auf ihren nächsten „Urlaub vor der Haustüre“. 

 

„Der VGN ist für unsere Region ein großer Trumpf“, ist Landrat Wilhelm Schneider überzeugt, „Hier steckt viel Potential, weil Ausflügler und Urlauber ohne Auto unsere Region erkunden können.“ Dem kann Geschäftsführerin Susanne Volkheimer nur zustimmen: „Die Anbindung an den Verkehrsbund Großraum Nürnberg ist ganz wichtig für unsere heimische Tourismuswirtschaft.“

 

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auf der Homepage des Tourismusverbandes Haßberge (http://www.hassberge-tourismus.de/DE/VGN-Anreise.htm) informieren. Es lohnt sich auch ein Blick auf die Internetseite des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg, denn unter https://www.vgn.de/freizeit sind die verschiedenen Freizeittipps eingestellt, die Appetit auf mehr machen. 

 

Die Freizeit-Messe hat vom 28. Februar bis 4. März geöffnet, täglich 9.30 bis 18 Uhr. Der Stand des Tourismusverbandes Haßberge befindet sich in der Halle 9, Stand-Nummer F07.

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