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Bier von hier – weil`s schmeckt

Beim Genussfestival am Samstag, 21. April, dreht sich in Hofheim alles rund um den heimischen Gerstensaft.

Die Albertos sorgen für Stimmung rund ums Genussfestival. In Ebern fühlten sich die Musiker im Kreise der gekrönten Häupter besonders wohl.

Das Genussfestival rund ums heimische Bier geht in die dritte Runde: am Samstag, 21. April, verwandelt sich der Platz vor dem Pfarrsaal in Hofheim (nähe Marktplatz) in eine kulinarische Flaniermeile, die zum Schlemmen und Genießen einlädt. Von 14 bis 22 Uhr können Bierliebhaber auf Entdeckungsreise durch die vielfältige Braukultur des Landkreises Haßberge gehen. Die heimischen Brauereien schenken frisch vom Fass ihre verschiedenen Bierspezialitäten aus. Auch die Kommunenbrauer aus Dörflis und Buch (Theres) sind mit von der Partie und werden ihren selbst gebrauten Gerstensaft verkosten.

 

„Das Genussfestival rund ums heimische Bier hat sich nach kürzester Zeit zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des Landkreises Haßberge entwickelt“, freut sich Landrat Wilhelm Schneider, der auch wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Borst und Bierprinz Sebastian Gocker wird er um 14.30 Uhr das Fest offiziell eröffnen. „Unser Landkreis Haßberge hat in Sachen Bier viel zu bieten, da brauchen wir uns nicht zu verstecken“, ist Landrat Wilhelm Schneider überzeugt. „Wir sind stolz auf die Qualität und Vielfalt unserer Biere und das Können unserer Brauer.“ Die Brauereidichte im Landkreis Haßberge sei immer noch erfreulich hoch. Ganz gleich, ob unfiltriertes Lagerbier, Keller oder Weizen – die heimischen Brauereien überzeugen durch regionale Qualität und Geschmack. „Bier ist ein wichtiges Kulturgut unserer Heimat“.

 

Die Organisatoren des Vereins „Natürlich von hier“, in dem sich die fünf Brauereien Raab Hofheim, Göller Zeil, Bayer Theinheim, Hartleb Maroldsweisach und die Schlossbrauerei Zeitlos Oberschwappach zusammen geschlossen haben, um die Brauereikultur des Landkreises zu stärken, haben sich für 2018 wieder einiges einfallen lassen, um die Gäste aus nah und fern zu verwöhnen. Wie immer steht der Genuss im Mittelpunkt: die Bierkrüge sind mit 0,3 bewusst kleiner gewählt als das übliche Seidla in Franken, damit man von Brauereistand zu Brauereistand ziehen und je nach eigenen Vorlieben interessante Biere verkosten kann.


Bierprinzwahl am 25. Januar 2019


Vertreter der Brauereien stehen selbst an ihrem Stand, schenken aus und stehen Rede und Antwort. So hat jeder Gast die Gelegenheit, persönlich mit dem Braumeister über Hopfen und Malz zu fachsimpeln und viel Wissenswertes rund um den Brauprozess zu erfahren. Auch Bierprinz Sebastian Gocker steht gerne Rede und Antwort. Seine Amtszeit als erster Bierprinz des Landkreises Haßberge neigt sich dem Ende entgegen. Die Ausschreibungen für die Bierprinzwahl, die am Freitag, 25. Januar 2019, im Schloss Oberschwappach stattfinden wird, liegen beim Genussfestival aus. Das Regionalmanagement freut sich schon heute auf viele Bewerbungen. Kandidieren kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, einen Bezug zur heimischen Bierkultur hat, im Landkreis Haßberge wohnt und bei öffentlichen Auftritten für das heimische Bier als fränkisches Kulturgut werben möchte. Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Foto nimmt Regionalmanagerin Sonja Helmerich ab Mai entgegen. Kontaktadresse: Regionalmanagement Landkreis Haßberge, Sonja Helmerich, Telefon 09521/27-344, oder E-Mail: sonja.helmerich@hassberge.de.


Natürlich gehört zu einem guten Bier auch ein anständiges Essen. Und deshalb gibt es auf dem Genussfestival auch kulinarische Spezialitäten für jeden Geschmack. Jonathan Eller von Auenland Beef Hofheim und der Fanfaren- und Spielmannszug servieren passende Gerichte zum Bier – vom Burger übers Pulled Beef Sandwich bis hin zu Bratwürsten, Steaks und kalten Brotzeiten. Für Kaffee und Kuchen sorgt das Eiscafe Dolomiti aus Hofheim.


An verschiedenen Erlebnisstationen zu Hopfen und Malz erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick, wie Bier hergestellt wird und welche Zutaten und Rohstoffe man dazu braucht. Doch das ist noch längst nicht alles: Egon Meister von der Braugemeinschaft Lindenau gibt ab 15 Uhr zusammen mit seinem Sohn einen Einblick in die alte Handwerkskunst des Fasspichens; der „Zeller Stammtischbräu“ zeigt von 14 bis 18 Uhr wie man in einer mobilen Brauerei Bier braut und die „Albertos“ aus Wohnau werden unplugged mit unverfälscht deftig fränkischer Musik für zünftige Stimmung sorgen.

 

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Sollte es regnen, kann das ein oder andere Bier gemütlich im Pfarrsaal getrunken werden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich also auf alle Fälle auf ein unterhaltsames Bierfest freuen: Ein Prosit auf die vielfältige Braukultur im Landkreis Haßberge.

 

Wer mit dem Auto nach Hofheim kommt, muss sich wegen der Parkplätze keine Sorgen machen. Rund um die Innenstadt stehen zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung, die alle nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt sind.

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