German
English
French
Polish
Swedish

Vorfreude auf die Haßberge geweckt

Der Tourismusverband Haßberge präsentiert sich auf der Freizeitmesse in Nürnberg. Auch Landrat Wilhelm Schneider und Bierprinzessin Kerstin Friedrich rühren kräftig die Werbetrommel für Urlaub in unserer Region.

Prominenter Gast am Stand des Haßberge Tourismus e.V.: Albert Füracker, Staatsminis-ter der Finanzen und für Heimat (2. von links), lässt sich die Haßberge-Praline schmecken. Darüber freuen sich Landrat Wilhelm Schneider (rechts), Bierprinzessin Kerstin Friedrich und Geschäftsführerin Susanne Volkheimer.

Die Tourismusregion Haßberge macht ihrem Ruf als „Land der Burgen, Schlösser und Ruinen“ alle Ehre. Doch auch Wein- und Biergenuss, Wellness, Fachwerkromantik und Naturerlebnisse kommen hier nicht zu kurz. Die Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung sind fast unbegrenzt: Ob allein oder mit der ganzen Familie – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Durch die Anbindung zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg seit einem Jahr ist die Region auch für Tagestouristen, die mit dem Zug kommen, ein begehrtes Ziel. Kein Wunder also, dass der Tourismusverband Haßberge an seinem Stand auf der Messe „Freizeit, Touristik und Garten“ in Nürnberg großen Zulauf hat. Rechtzeitig zum Saisonstart präsentiert die Tourismusregion Haßberge dort vom 27. Februar bis 3. März ihre aktuellen Reise- und Freizeitangebote.

 

„Unser Landkreis mit seiner vielfältigen Naturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zum Radeln, Wandern, Wasserspaß und zahlreiche historische Orte zum Entdecken und erleben“,  schwärmt Landrat Wilhelm Schneider einem Messebesucher am Mittwoch vor. Oliver Milisch aus Mainleus nickt bestätigend und berichtet dem Landrat von seiner einwöchigen Radtour, bei der er auch die Haßberge  gestreift hat. „Wir sind vor zwei Jahren auf dem Mainradwanderweg bis nach Frankfurt gefahren. Das war ein herrliches Erlebnis“, so der junge Mann aus Mainleus begeistert.

 

Daneben steht ein 56-Jähriger aus dem Nürnberger Raum, der dem Gespräch interessiert lauscht. Er selbst kennt den Landkreis noch nicht, ist aber durch Bekannte schon neugierig geworden, die öfters mit dem Zug bis nach Zeil fahren, dort gemütlich durch die Weinberge wandern und – je nach Lust und Laune – zur anschließenden Stärkung entweder in einem Biergarten oder in einer zünftigen Heckenwirtschaft, beziehungsweise Weinwirtschaft einkehren. „Das ist genau das Besondere in unserem Landkreis. Bei uns gibt es nicht nur Wein, sondern auch sehr gutes Bier“, rührt Kerstin Friedrich, die neue Bierprinzessin die Werbetrommel für ihre schöne Heimat und schenkt dem Herren einen Probeschluck des heimisch gebrauten Gerstensaftes ein.

 

Gut angekommen ist am Messestand bei den Besuchern außerdem die neue Haßberge-Praline. In dieser ist sowohl Silvaner und Landbier enthalten  -  ein schmackhaftes Symbol dafür, das die beiden Kulturgüter Wein und Bier eng mit dem Landkreis verbunden sind. Und das Schöne: die Praline schmeckt sehr gut zum Bier, aber auch zum Wein.

Dies bestätigt auch Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, der die Haßberge-Praline beim Rundgang durch die Freizeitmesse kostet. „Die Praline ist ein Genuss“, lobt der Politiker.

 

„Unsere Region ist ein beliebtes Reiseziel“, weiß die Geschäftsführerin Susanne Volkheimer. Und das belegen auch die Übernachtungszahlen von 2018; hier konnte die Tourismusregion, der Naturpark Haßberge, um 4,3 Prozent auf 346.406 zulegen. Im Landkreis Haßberge selbst stieg die Zahl um 4,1 Prozent auf 228.606 Übernachtungen. Auch bei den Gästeankünften wurde im vergangenen Jahr ein Plus von 4,5 (Landkreis Haßberge 2,0 Prozent) registriert (insgesamt 149.324). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 2,3 Tage; im Landkreis bei zwei Tagen.

 

Vor allem Wanderer und Radfahrer reisen immer wieder gerne in die Region und suchen Entspannung und Erholung in der wunderschönen Landschaft. Aber auch wer mit seinem Oldtimer, Youngtimer, Wohnmobil oder mit dem Motorrad fährt, kommt voll auf seine Kosten: Landstraßen schlängeln sich durch eine sanfte Hügellandschaft, kleine Dörfer, romantische Weinorte und attraktive Fachwerkstädtchen. Wer neben Fahrgenuss in der Natur auch Kultur und Kunst genießen möchte, findet ein abwechslungsreiches Angebot. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Tour „Romantische Reise auf den Spuren des Adels“, die durch die Haßberge und den nördlichen Steigerwald führt. Los geht es in der romantischen Weinstadt Zeil über die Korbmachergemeinde Sand bis nach Eltmann – dem Eingangstor zu Bier und Weinfranken. Dort lohnt sich auf alle Fälle ein Abstecher zur Wallburg, dem Wahrzeichen von Eltmann. Der Bergfried, der hoch über der Stadt thront und im Volksmund auch „Krautstücht“ genannt wird, bietet einen wunderbaren Blick auf das Maintal.

 

Die Route verläuft dann durch den nördlichen Steigerwald bis nach Oberschwappach. Hier bietet sich ein Besuch von Schloss Oberschwappach an. In der einstigen Sommerresidenz der Ebracher Äbte und Amtshof des Klosters Ebrach findet man heute ein Museum mit Kunstwerken des 17. und 18. Jahrhunderts sowie ein Restaurant mit kleiner Brauerei. Nächste Station ist die Stadt Haßfurt mit der spätgotischen Ritterkapelle – Wahrzeichen und bedeutendste Bauwerk der geschichtsträchtigen Stadt am Main. Die gotische Pfarrkirche am Marktplatz beherbergt Werke von Tillmann Riemenschneider.

 

Sieben Kilometer weiter erreicht man die Stadt Königsberg. Wer eines der Stadttore hinter sich gelassen hat, erfreut sich an malerischen Gassen und einem Marktplatz, der Geschichte greifbar macht. Historische Pflaster, Kletterrosen, Fachwerk und die Burgruine Königsberg verschmelzen zu einem Bild von besonderer Harmonie. Danach geht es bis nach Hofheim zur „Schwedenschanze“, von wo aus man einen wundervollen Rundblick auf den Haßgau hat.  Weiter geht es dann über Stadtlauringen nach Bad Königshofen. In Altenstein lädt die Burgruine und das Burgeninformationszentrum zu einem Besuch ein, während in Ebern ein Bummel durch die historische Altstadt mit einem Abstecher zu den umliegenden Burgruinen Rotenhan, Bramberg und Raueneck lockt.

 

Ein weiteres Ziel auf der insgesamt 120 Kilometer langen Strecke ist die Stadt Baunach. In dieser fränkischen Kleinstadt spiegelt sich in den zahlreichen historischen Bauwerken die große Geschichte wieder. Nach einem Besuch der spätgotischen Magdalenenkapelle, die um 1430 erbaut wurde, geht es nach Hallstadt. Dort sind die spätgotische Hallenkirche St. Kilian und die prächtige St. Anna-Kapelle sehenswerte Baudenkmäler. Außerdem bietet das barocke Mainschlösschen einen wunderschönen Anblick.  Die Broschüre „Oldtimertouren“ kann man bei der Tourist-Information in Hofheim bestellen, entweder per E-Mail: info@hasberge-tourismus.de oder Telefon 09523/50337-10. Nähere Informationen zu dieser Tour gibt es außerdem im Internet unter: https://hassberge-tourismus.de/DE/Oldtimertour.htm.

 

Sehr begehrt war auf der Nürnberger Freizeitmesse unter anderem auch die im vergangenen Jahr erschienene Broschüre mit den VGN-Freizeittipps. Eine der Erlebnistouren heißt zum Beispiel „Über den Veitenstein ins Ebelsbachtal“. Vom Bahnhof in Reckendorf startet die Tour am Rande der Haßberge. Bestens ausgeschildert geht es hinauf zum Veitenstein auf dem 461 Meter hohen Lußberg, einem wahrhaft sagenumwobenen Naturdenkmal mit herrlichem Aussichtsplateau und einer begehbaren Höhle. Nach der Querung des Lauterachgrundes geht es entlang des Ebelsbaches über das Schloss Gleisenau hinein nach Ebelsbach, dem Ziel dieser Wanderung. Es bieten sich nur am Anfang und am Ende der Tour Einkehrmöglichkeiten an, also Brotzeit mitnehmen.

 

Neu herausgekommen ist außerdem der VGN-Flyer „Weiher, Wald und Wallburg“. Beschrieben wird hier eine 16,5-Kilometer lange Wanderung durch den nördlichen Steigerwald, entlang der idyllischen Tretzendorfer Weiher, durch den Wald über die alte Hochstraße bis nach Eltmann. Eine Tour, auf der man die Natur und die Tierwelt auf besondere Art und Weise erleben und entdecken kann.

 

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auf der Internetseite von Haßberge-Tourismus (www.hassberge-tourismus.de) informieren oder kann bis 3. März den Messestand des Tourismusverbandes Haßberge in Halle 9, Stand G09 besuchen. Broschüren können auch telefonisch bestellt werden, Telefon 09523/50337-10.

Seite drucken