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Frisches Obst aus der Region

Streuobstbörse bringt Besitzer und Abnehmer zusammen.

Wieder ist 2019 ein extremes Jahr für den Obstanbau in der Region: Im Frühjahr hat der überaus reiche Fruchtbehang von Äpfeln und Birnen einen üppigen Ertrag erwarten lassen. Dieser ist tatsächlich eingetroffen, doch hat sich die lange Trockenheit auf die Größe der Früchte ausgewirkt. Diese sind überaus klein und werden zurzeit schon von den Bäumen abgeworfen. 

 

Damit die Ernte auch verwertet wird und nicht ungenutzt zu Boden fällt, bietet das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Haßberge gemeinsam mit dem Bund Naturschutz Ebern wieder eine Streuobstbörse an, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. 

 

„Vielleicht schaffen wir es auch dieses Jahr, dass hochwertiges Obst zu Saft, Most oder Kompott verwertet wird!“ so Harald Amon, Vorsitzender BN Ebern und Kreisfachberater Guntram Ulsamer vom Landratsamt Haßberge.

 

Es wird in diesem Jahr im Landkreis einige Bürger geben, die aufgrund der Notreife des Obstes nur wenige lagerfähige Äpfel und Birnen ernten können, aber trotzdem Interesse haben, ungespritzte Äpfel und Birnen zu verwerten. Gleichzeitig gibt es sicherlich auch Besitzer von Obstbäumen, die bei der Verwertung überfordert sind oder das anfallende Obst ihren Bedarf übersteigt. Suchende und Anbieter können sich daher beim Bund Naturschutz Ebern, 09531 /9443566 oder Landratsamt Haßberge, Telefonisch 09521/ 942621 telefonisch melden. 

 

Die zahlreichen Obstbäume an den Straßen im Landkreis können ebenfalls mit Zustimmung der zuständigen Behörden abgeerntet werden. Ansprechpartner sind die zuständigen Gemeindeverwaltungen und Straßenmeistereien. Auskunft geben die Straßenmeistereien in Zeil, Telefon 09524/83310 (Bundes- und Staatstraßen) und Haßfurt 09521/942615 (Kreisstraßen).

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