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Verbesserung der Notfallversorgung durch drei zusätzliche Stellplätze für Rettungswagen

Inbetriebnahme je eines Rettungswagens in Oberthulba, Schweinshaupten und Untersteinbach

Mit drei neuen Stellplätzen für Rettungswagen hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Schweinfurt eine erhebliche Aufstockung und Verbesserung der Notfallversorgung im Verbandsgebiet erreicht. Konkret gibt es nun je einen neuen Stellplatz in Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen), Schweinshaupten und Untersteinbach (beide Landkreis Haßberge).

 

Der Rettungswagen in Oberthulba wird von der Firma RKT Rettungsdienst OHG betrieben. Der Rettungswagen in Schweinshaupten wird durch das Bayerische Rote Kreuz betrieben und den Rettungswagen in Untersteinbach betreibt der Arbeiter-Samariter-Bund.

 

Bis zur Indienststellung der drei neuen Stellplätze wurden im Verbandsgebiet bereits 17 Rettungswachen, 3 Stellplätze und zwei Rettungsdienststandorte betrieben. Insgesamt umfasst das Verbandsgebiet Stadt und Landkreis Schweinfurt, sowie die Landkreise Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

 

Die Initialzündung für die Schaffung der drei neuen Stellplätze ist durch eine Trend- und Strukturanalyse des Institutes für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) München erfolgt, bei der alle in Bayern vorhandenen Rettungsdienstbereiche regelmäßig begutachtet werden, ob die dortige Anzahl an Rettungsmitteln dem Bedarf entsprechen und ob weitere Einsatzmittel oder Standorte notwendig sind.

 

Auf Grundlage dieser Analyse hat die Verbandsversammlung des ZRF Schweinfurt beschlossen, die vom INM München vorgeschlagene Einrichtung von drei neuen Stellplätzen in den Gemeinden Oberthulba, Schweinshaupten und Untersteinbach umzusetzen. „Damit haben wir einen wichtigen Lückenschluss für die Notfallversorgung der Bevölkerung in unserem Verbandsgebiet erreicht", sagt der Verbandsvorsitzende des ZRF Schweinfurt Landrat Florian Töpper.

 

Die Stellplätze für Rettungswagen verdichten das Netz der Notfallversorgung zwischen den einzelnen Rettungswachen und sorgen vor allem in den einsatzintensiven Tagesstunden für eine zusätzliche Absicherung der Bevölkerung. An den Stellplätzen in Oberthulba, Schweinshaupten und Untersteinbach wird täglich jeweils ein Rettungswagen von 8 Uhr bis 20 Uhr vorgehalten. Diese Rettungswagen verkürzen auch die bisweilen weiten Anfahrtswege des Rettungsdienstes.

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