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Lehren und lernen macht wieder Spaß

Generalsanierte und erweiterte Dr. Ernst-Schmidt-Realschule Ebern feierlich eingeweiht

Der symbolische Akt der Schlüsselübergabe (von links): Architekt Sebastian Pollach, Landrat Wilhelm Schneider und Realschuldirektor Hartmut Weis.

Knapp vier Jahre hatte die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Ebern mit Baulärm, Staub und Platzmangel zu kämpfen. Doch jetzt ist die generalsanierte und erweiterte Schule endlich fertig. Kostenpunkt: rund  8,2 Millionen Euro. In dem neuen 400 Quadratmeter großen Mehrzweckraum fand gestern die Einweihungsfeier statt. Landrat Wilhelm Schneider freute sich über den gelungenen Abschluss der Baumaßnahme. „Mit der Investition hat der Landkreis Haßberge die Weichen für die Weiterentwicklung der Schule gestellt“.

 

Bereits im Februar 2013 hatte der Kreisausschuss beschlossen, für die Dr.-Ernst-Schmitt-Realschule einen Anbau zu errichten und gleichzeitig das alte Schulgebäude zu sanieren und umzubauen. Angesichts der damals bestehenden akuten Raum- und Ausstattungssituation war allen klar, dass dringend etwas getan werden muss. Die Schülerzuwächse, vor allem durch die räumlichen und fachlichen Herausforderungen mit der Einführung der R6 und der Ganztagsbetreuung, haben dazu geführt, dass die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule aus allen Nähten platzte.

 

Der Landrat erinnerte sich noch gut an die vielen und oft heftigen Diskussionen im Kreis-Bauausschuss, weil sich die Raumnot in Ebern so dramatisch entwickelt hat. „An allen Ecken und Enden mangelte es an Platz, vor allem litten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer unter den fehlenden Klassen- und Fachräumen. Der Handlungsbedarf war also groß und dringend“, so Wilhelm Schneider.

 

Mit dieser umfangreichen Baumaßnahme habe der Landkreis nicht nur die leidige Raumsituation verbessert, sondern auch optimalere Voraussetzungen für den Unterricht geschaffen und die Schule fit gemacht für die Herausforderungen der Zukunft. So verfüge die Schule künftig nicht nur über neue naturwissenschaftliche Fachräume, sondern auch über moderne und funktionelle Klassenzimmer, die alle mit einem interaktiven Tafelsystem in Form von 84 Zoll großen Displays mit Touchfunktion ausgestattet sind.

 

Zu den vielseitigen Maßnehmen, die durchgeführt wurden gehören außerdem: die Neugestaltung des Eingangsbereichs, die noch in Arbeit ist, sowie Verbesserungen der Raumakustik, die Modernisierung der Verwaltungsräume und die energetische Sanierung der Gebäudehülle. Auf dem neuesten Stand ist die Schule jetzt auch, was den Brandschutz und die Fluchtwege anbelangt. Zudem wurde großen Wert auf eine optimierte und energieeffiziente Bauweise gelegt. Auch bei der Heizungsanlage spielte der Umweltgedanke eine große Rolle: Mit dem hauseigenen Blockheizwerk im benachbarten Hallenbad wurde ein kleines Nahwärmenetz geschaffen, das auch die Realschule mit Strom und Wärme versorgt.

 

Landrat Wilhelm Schneider war überzeugt: „Die Erweiterung und Generalsanierung ist ausgesprochen gut gelungen“. Ein besonderes Kompliment zollte der dem verantwortlichen Architekturbüro Pollach sowie allen weiteren Beteiligten, die dieses Projekt geplant, ausgeführt und abgewickelt haben. Ein weiterer Dank galt der Regierung von Unterfranken und Landtagsabgeordneten Steffen Vogel für den Zuschuss in Höhe von insgesamt 5 Millionen Euro aus FAG-Mitteln. Das entspricht einem Fördersatz in Höhe von 70 Prozent, so dass sich der Eigenanteil auf rund drei Millionen Euro beläuft.

 

Zum Abschluss wünschte sich der Landrat, dass Lernen und Lehren an der Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule immer viel Freude macht und die Schule ein Ort ist, an dessen Besuch die Schülerinnen und Schüler eines Tages gerne zurückdenken und sagen: hier habe ich viel gelernt, es war eine gute Zeit hier.“

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