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Aktuelle Informationen zu Corona, 18.03.2020

Im Landkreis Haßberge gibt es keinen weiteren neuen Corona-Fall. Die Gesamtzahl liegt zum heutigen Stand bei neun Fällen.

Ein Patient wird nach wir vor in einer Klinik betreut und versorgt. Die acht weiteren Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne; ihnen geht es gut, sie sind nicht schwer erkrankt. Für rund 470 Bürgerinnen und Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Aktuell werden weiterhin begründete Verdachtsfälle überprüft. Die Auswertung der Rachenabstriche kann bis zu zwei Wochen dauern. Das Ergebnis wird dem Betroffenen auf alle Fälle mitgeteilt.

 

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar – werktags von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Der Landkreis Haßberge bittet um Verständnis dafür, dass am Infotelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann.

 

Wer sich krank fühlt und die typischen Symptome hat, soll sich telefonisch direkt an den Hausarzt, beziehungsweise an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 wenden.

 

Unternehmer, die Fragen insbesondere zu Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie haben, werden gebeten sich direkt an die Industrie- und Handelskammer, beziehungsweise Handwerkskammer oder an die jeweiligen Berufsverbände und Innungen zu wenden. Wichtige Informationen gibt es außerdem auf der Sonderseite des Landkreises unter: www.wirtschaftsraum-hassberge.de/corona.

 

Zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der Mitarbeitenden bleibt die Kreisverwaltung sowie sämtliche Außenstellen (wie beispielsweise die Straßenverkehrsbehörde) ab sofort bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Kreisverwaltung wird für die Bürgerinnen und Bürger weiterarbeiten. „Nutzen Sie für dringende Angelegenheiten bitte die Kommunikation per E-Mail, Post und Telefon“, so die Bitte von Landrat Wilhelm Schneider.

 

Um die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft zu minimieren und dadurch die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten, dehnt der Landkreis Haßberge seine Organisation für die Telearbeit aus. Dieses geschieht derzeit. In dieser Maßnahme bildet sich unter anderem auch die Verantwortung des Landkreises für die Funktionsfähigkeit der Öffentlichen Verwaltung sowie als Arbeitgeber für seine Beschäftigten ab.

 

Am Landratsamt trifft sich täglich der Krisenstab, um sich gemeinsam auf aktuelle Entwicklungen vorzubereiten. „Um möglichst effektiv reagieren zu können, ist eine enge Abstimmung notwendig.“, erläutert Landrat Wilhelm Schneider. Er appelliert zudem an alle, mitzuhelfen, eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. „Jede und jeder steht hier in der Verantwortung. Nehmen Sie die Lage ernst, halten Sie die Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts ein. Grund zur Panik ist aber nicht gegeben.“ 

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat  am Montag den Katastrophenfall erklärt. Das Landratsamt hat daher die Führungsgruppe Katastrophenschutz einberufen, um gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen im Landkreis zu koordinieren.

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