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Rettungs- und Einsatzkräfte arbeiten Hand- in Hand

Landrat Wilhelm Schneider bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen, die den Landkreis in der Corona-Krise unterstützen

Landrat Wilhelm Schneider bedankt sich beim Örtlichen Einsatzleiter Christian Günther sowie bei den Mitgliedern der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) für ihr Engagement während der Corona-Krise. Unser Bild zeigt von Links: Jonas Schierling, Christian Krämer, Peter Pfaff, Dieter Murken, Christian Günther, Stefan Lang, Jürgen Geisel, Georg Pfrang, Thomas Lang, Landrat Wilhelm Schneider, Dr. Ingo Schmidt-Hammer und Daniel Schirmer.

Landrat Wilhelm Schneider nutzte am Donnerstag die Gelegenheit, um sich bei den Helden des Alltags, insbesondere ehrenamtlich Tätigen der Hilfs- und Rettungsorganisationen zu bedanken, die in dieser besonders herausfordernden Situation Außergewöhnliches leisten. „Mein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die sich in der örtlichen Einsatzleitung (ÖEL), in der Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung (UG-ÖEL), sowie bei der Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Bundeswehr und Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) einbringen, für die Bevölkerung da sind und mitwirken, das System in Verbindung mit der Führungsgruppe Katatastrophenschutz (FüGK) am Laufen zu halten. „Sie alle verdienen unser aller Anerkennung und höchsten Respekt. Sie stellen sich in den Dienst an der Gemeinschaft, obwohl viele von ihnen sich selbst Sorgen machen – um die eigene wirtschaftliche Zukunft, aber eben auch um die eigene Gesundheit oder die ihrer Angehörigen. Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich, und ich weiß das sehr zu schätzen“, unterstreicht Landrat Schneider.

 

Hinter dem sperrigen Kürzel FüGK verbirgt sich die „Führungsgruppe Katastrophenschutz, die wie bereits berichtet, im Rahmen der Coronavirus-Eindämmung im Landkreis Haßberge aktiviert wurde.  Die FüGK koordiniert nun großflächig Maßnahmen und fordert bei Bedarf auswärtige Hilfe an. Vor Ort leitet ein sogenannter „Örtlicher Einsatzleiter“ (ÖEL) im Auftrag der Katastrophenschutzbehörde die Einsatzmaßnahmen. Aktuell ist THW-Ortsbeauftragter Christian Günther der Örtliche Einsatzleiter. Im wöchentlichen Wechsel mit Kreisbrandrat Ralf Dressel koordiniert er alle eingesetzten Kräfte.

 

Das Lagezentrum ist in vier Abschnitte gegliedert: Für den Betrieb der Teststation für die niedergelassenen Hausärzte ist Kreisbrandinspektor Peter Pfaff im Abschnitt 1 verantwortlich. Um die Beschaffung von Material und Logistik sowie um die Verteilung kümmert sich im Abschnitt 2 stellvertretender THW-Ortsbeauftragter Jonas Schierling. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der kritischen medizinischen Infrastruktur (Rettungsdienst, Krankenhäuser, Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste); hier hat Jürgen Geisel (Wachleiter BRK-Rettungswache Ebern) die organisatorische Leitung übernommen. Ihm zur Seite stehen der Leitende Notarzt Dr. Ingo Schmidt-Hammer und Daniel Schirmer (BRK-Rettungswache Hofheim), die aus medizinischer Sicht die aktuelle Entwicklung kritisch beurteilen. Unter anderem stellen sie fest wo dringend Material, wie Schutzausrüstungen, gebraucht wird. Die Koordination von Hilfskräften läuft im vierten Abschnitt bei Kreisbrandinspektor Georg Pfrang zusammen.

 

Die Mitglieder der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) unterstützen den örtlichen Einsatzleiter mit modernster Technik und organisatorischem Know-how. Hier arbeiten Dieter Murken, Stefan Lang und Thomas Lang sowie Christian Kramer von der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG SanEL) tatkräftig zusammen. Das Personal der UG ÖEL des Landkreises rekrutiert sich aktuell aus elf Mitgliedern der Feuerwehren Haßfurt, Augsfeld, Knetzgau und Prappach. Für die Bewältigung dieser Aufgaben sind gute Kenntnis der regionalen Feuerwehr- und Rettungsdienststrukturen, eine einsatztaktische Ausbildung, Einsatzerfahrung und Grundlagen der Führungsstrukturen notwendig. Alle Mitglieder haben neben ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung eine fundierte Zusatzausbildung, die auf die Belange der Unterstützungsgruppe abgestellt ist. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen -  unter anderem bei der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried.

 

Mit im Boot bei der Corona-Bewältigung ist natürlich auch die Polizei, die Hand in Hand mit den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) arbeitet. „Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit“, so Landrat Wilhelm Schneider.

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