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Aktuelle Informationen zu Corona, 22.11.2020

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet über das Wochenende 92 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall.

Gestorben mit der Virus-Infektion ist am Freitag ein 89-jähriger Mann, der an einer schweren Vorerkrankung litt. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“, so Landrat Wilhelm Schneider. Damit erhöht sich die Zahl  der Verstorbenen im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Infektion auf neun.

 

Die Gesamtzahl der Personen, die im Landkreis positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, beläuft sich auf 852 (Stand: 22. November 2020,  12:00 Uhr).  507 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 336 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Aktuell werden 10 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon drei auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 1569 Personen. Die so genannte 7-Tagesinzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell bei 239,38 (Stand 21. November).

 

Das Ausbruchsgeschehen ist weiterhin diffus. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Personen verschiedener Altersgruppen, verteilt auf den gesamten Landkreis. Sowohl Kinder als Jugendliche sowie Personen im mittleren Erwachsenenalter und Senioren wurden positiv getestet. Ein Großteil der letzten Infektionsfälle geht auf die Testung von Personen zurück, die sich bereits in Quarantäne befanden, weil sie direkt Kontakt zu einem Infizierten hatten. Dazu kommen Infektionen in Schulen und Kindergärten sowie Ansteckungen am Arbeitsplatz und im familiären Bereich.

 

Hohes Arbeitsaufkommen im Gesundheitsamt

Das Arbeitsaufkommen im Gesundheitsamt  Haßberge ist derzeit sehr hoch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit allen Kräften an der Bewältigung der Corona-Pandemie. Dennoch kann es in manchen Bereichen weiterhin zu einer gewissen Verzögerung kommen. In der Bearbeitung werden deshalb gezwungenermaßen Prioritäten gesetzt.  Um Verständnis dafür wird gebeten.

 

Besuchsverbot in Krankenhäusern

Aufgrund der steigenden Inzidenzwerte im Landkreis hat der Krisenstab der Haßberg-Kliniken ein generelles Besuchsverbot beschlossen. Ausnahmen gelten nur für werdende Väter, die bei der Entbindung dabei sein dürfen, sowie für Schwerstkranke und Patienten am Lebensende. Hier sind Besuche nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt möglich.

 

Fragen rund um das Corona-Virus im Landkreis Haßberge  beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons. Diese sind von Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie am Freitag von 09:00 bis 12:30 Uhr unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar.

Empfohlen wird außerdem die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung. Die Servicestelle steht montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 089 122 220 zur Verfügung. Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Kontaktbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können beantwortet werden. Die Corona-Hotline der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit tatkräftig durch die bereits etablierte Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt. Die Servicestelle beantwortet gerne auch schriftlich über eine E-Mail an: direkt@bayern.de oder über das Kontaktformular der Servicestelle.

 

Häufig gestellte Fragen

Ganz viele Fragen lassen sich jedoch schon ohne einen Anruf, sondern mit Blick ins Internet klären. Empfohlen wird hier die Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#fragen-zum-lockdown-light oder auch die FAQs der Bayerischen Staatsregierung: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/. Dort finden sich Antworten auf die häufigsten Fragen zum Lockdown light. Viele Informationen rund um das Corona-Geschehen gibt es außerdem unter: www.wirtschaftsraum-hassberge.de und unter: www.hassberge.de; unter anderem ist hier auch der aktuelle Bußgeldkatalog eingestellt.

 

Testzentrum Wonfurt

Wer sich im „Bayerischen Testzentrum“ am Kreisabfallzentrum in Wonfurt testen lassen möchte, muss sich vorher online anmelden über das Kontaktformular auf der Homepage des Landkreises unter: https://www.hassberge.de/topmenu/startseite/test.html. Wer keine digitale Möglichkeit zur Kontaktaufnahme hat, kann telefonisch einen Termin vereinbaren unter 09521/27-720 (Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr). Mitzubringen sind die Versichertenkarte der Krankenkasse, der Personalausweis und ein Mund-Nasen-Schutz sowie die übermittelte Terminbestätigung (ausgedruckt oder digital).

 

Befundmitteilung per Corona-App

Die Mitteilung des Testergebnisses erfolgt digital direkt über das Labor – über die Corona-APP. Wer keine digitale Möglichkeit hat, erhält das Testergebnis per Post. Weil dies aber wesentlich länger dauert, empfiehlt das Gesundheitsamt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich die Corona-Warnapp aufs Handy herunter zu laden. Die Befundmitteilung über die App erfolgt innerhalb von spätestens 48 Stunden; per Brief kann dies bis zu fünf Tage dauern. Positive Ergebnisse werden den Betroffenen IN JEDEM FALL (auch) über das Gesundheitsamt mitgeteilt, denn damit verbunden sind die Informationen für die dann zwingend erforderliche Quarantäne. Allerdings kann es zwischenzeitlich sein, dass auch das Labor oder der Hausarzt positive Ergebnisse an die Betroffenen übermitteln.

 

Bürgerinnen und Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/oder an Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

 

Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Seit dem 9. November 2020 gilt die neue Einreise-Quarantäneverordnung (EQV). Diese bestimmt, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich für 10 Tage (statt bisher 14 Tage) in häusliche Quarantäne zu begeben. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Test auf SARS-CoV-2 frühestens nach 5 Tagen erfolgen. Die betroffenen Personen sind verpflichtet, die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf ihre Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne hinzuweisen. Die Kontaktaufnahme soll dabei vorrangig durch die digitale Einreiseanmeldung erfolgen unter https://www.einreiseanmeldung.de.

 

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Welche Länder als Risikogebiet eingestuft werden, kann tagesaktuell abgerufen werden unter (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

 

Die Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) findet sich unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/630/baymbl-2020-630.pdf.

 

Das Landratsamt Haßberge hat jetzt eine Allgemeinverfügung zur Durchführung von Bewegungsjagden erlassen. Diese ersetzt die bisherige Einzelfallgenehmigung. Hier kann die Allgemeinverfügung eingesehen, bzw. heruntergeladen werden: https://www.hassberge.de/buergerservice/sicherheit-u-ordnung/jagdwesen/ausnahmegenehmigung-fuer-bewegungsjagden.html.

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