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Erneut ein Fall von Hasenpest im Landkreis Haßberge festgestellt

Bei einem im März bei Lendershausen tot aufgefundenen Feldhasen ist Anfang Mai die Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden.

Die Infektion wurde jetzt durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigt.

 

Bei der Tularämie handelt es sich um eine meist tödlich verlaufende bakterielle Infektion v. a. der Hasenartigen und Nagetiere (auch Nagerpest genannt). Diese infizieren sich über den Kontakt zu erkrankten Tieren oder über blutsaugende Ektoparasiten. Für den Menschen ist die Infektion ebenfalls gefährlich und erfolgt meist über direkten Kontakt mit toten (erlegten) Tieren, etwa über kleine Hautdefekte.

Hunde haben eine hohe natürliche Resistenz gegen eine geringe Menge an Bakterien, insbesondere Tiere mit häufigen oder langanhaltendem Kontakt zum Erreger (Jagdhunde) können sich jedoch infizieren.

Die Krankheit verläuft bei ihnen jedoch meist ohne Symptome.

Daher wird dazu geraten, tote Tiere nicht anzufassen und beim Umgang mit entsprechendem Wildbret Schutzhandschuhe, Mundschutz und Schutzbrille zu tragen.

 

Die Erkrankung ist in ganz Deutschland verbreitet und tritt im Landkreis sporadisch leider immer wieder auf. Letztmalig im Januar 2020. Weitere Informationen zur Tularämie unter www.lgl.bayern.de

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