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Mehr Sicherheit im Klassenzimmer

Der Landkreis Haßberge und seine Kommunen gehen gemeinsame Wege bei der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für Schulen und Kitas

Luftreinigungsgeräte sind laut Wissenschaftler ein Baustein für mehr Sicherheit in Schulen und in Kindertagesstätten, auch wenn die Fallzahlen wieder steigen sollten.  Bei einer virtuellen Besprechung am Dienstag haben sich Landrat Wilhelm Schneider und die Bürgermeisterin und Bürgermeister des Landkreises Haßberge darauf geeinigt, bei der Beschaffung der Geräte einheitlich vorzugehen.

 

Das Landratsamt Haßberge wird die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Schulen und Kitas, die noch über keine Geräte, bzw. fest installierte Anlagen verfügen, koordinieren.  „Wir kümmern uns darum, dass auch die richtigen Filter ausgeschrieben werden“, betont Landrat Wilhelm Schneider. Denn die Erfahrung der Kommunen habe gezeigt, dass es schwer ist, geräuscharme und gleichzeitig leistungsstarke Geräte auf dem Markt zu finden.

 

Deswegen soll bei der Wahl der Geräte besonders darauf geachtet werden, dass diese auch die Voraussetzungen dafür gewährleisten, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern unterrichtet werden können.

 

Bereits im Herbst vergangenen Jahres haben sich Landkreisverwaltung und Gemeinden über die Anschaffung von Raumluftfiltern in mehreren Besprechungen abgestimmt. Förderfähig waren zu diesem Zeitpunkt nur Geräte für innenliegende Räume, die schlecht zu belüften sind. Nach Abfrage in den Gemeinden und Absprachen mit den Schulleitungen hatte seinerzeit nur die Stadt Ebern einen Bedarf für schlecht belüftbare Räume angemeldet.

 

Aufgrund neuer Erkenntnisse zum Pandemiegeschehen und zur Diskussion um die Situation der Kinder in Schulen und Kindertagesstätten wurde in der Kreistagssitzung im Juli die Frage der Ausstattung der Schulen im Landkreis mit Raumluftfiltergeräten erörtert. Ziel der Diskussion war es, einen einheitlichen Wissenstand über Fördermöglichkeiten und technische Anforderungen an die Geräte zu ermitteln. Landrat Wilhelm Schneider hat mit der Verwaltung den aktuellen Sachstand zusammengetragen und bei der online-Konferenz mit den Landkreis-Bürgermeistern besprochen. Dabei hat sich unter anderem auch ergeben, dass sich nicht alle Kommunen und Schulleitungen nach dem derzeitigen Wissensstand für eine Beschaffung von Raumluftfiltergeräten aussprechen.

 

Nachdem neue Förderrichtlinien erlassen worden sind, soll in einem weiteren Schritt abgeklärt werden, welche Voraussetzungen die Geräte erfüllen müssen und wie eine Ausschreibung für die Kommunen im Landkreis organisiert werden kann. Wenn die noch offenen Fragen geklärt sind, wollen die Kommunen über die Anschaffung von Raumluftfiltergeräten abschließend entscheiden.

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