German
English
French
Polish
Swedish

Elf unvergessliche Tage im Heiligen Land

Jugendbegegnungsfahrt nach Kiryat Motzkin / In Israel neue Freundschaften geschlossen

Deutsch-israelische Jugendgruppe am Strand von Cäsarea

Die Feiertage  zum  Pesachfest haben zehn Jugendliche aus dem Landkreis Haßberge genutzt, um mit dem Kreisjugendring und der Kommunalen Jugendarbeit ins Heilige Land zu reisen, dem  heutigen Staat Israel. Begleitet wurden die Jugendlichen  von Kreisjugendpfleger Frank Kupfer-Mauder, KJR-Vorstandsmitglied Susanne Makowski und Lisa-Marie Strasser. Die Israel-Reise war auch dieses Mal wieder ein unvergessliches Erlebnis.


Schwerpunkt der Jugendbegegnung waren die acht Tage in Gastfamilien in Kiryat Motzkin. Gast-geber waren die Familien der „Leadership-Youth“-Jugendbewegung Kiryat Motzkin. Die Jugendlichen wurden mit sehr viel Herzlichkeit und Wärme in den Familien aufgenommen. Schon nach we-nigen Tagen konnte man erleben, dass neue intensive Freundschaften entstanden sind.


Während der acht Tage in Kiryat Motzkin wurde der deutsch-israelischen Jugendaustauschgruppe ein sehr umfangreiches Programm geboten. Insbesondere im Norden Israels erkundete die Gruppe zahlreiche interessante Orte. Kiryat Motzkin, die Golanhöhen, den Jordan-Zufluss „Banias“ (mit Bootstour), die alte Stadt von Akko, die Felsenhöhlen von Rosh Hanikra, das Äquadukt bei Cäsarea und das Drusendorf „Daliat el Carmel“. Bei den Ausflügen in den Norden Israels und auf die Go-lanhöhen wurde die politische Situation zu den Nachbarländern Libanon und Syrien diskutiert. Highlight der Tagesausflüge war ein Ausflug nach Jerusalem. Das Aufeinandertreffen der drei gro-ßen monotheistischen Weltreligionen in Jerusalem macht diese Stadt zum Höhepunkt einer jeden Israel-Reise. Nach einem Besuch in der Davidsstadt mit Besichtigung der unterirdischen Wasserver-sorgung wurden die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt Jerusalems bestaunt.

Bei einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte „Lohamei Hagetaot“ wurden den Opfern der Shoa gedacht.  Gerade an diesem Ort wurde klar, wie wichtig die Internationale Jugendbegegnung zwischen Israel und Deutschland ist. Einerseits, um an die schrecklichen Ereignisse während der Nazi-Diktatur zu erinnern, und andererseits, um die jungen Generationen beider Länder in Freund-schaft zueinander zu bringen.


Als die Jugendgruppe nach acht Tagen zur Weiterreise aufbrechen musste, fiel den Jugendlichen der Abschied sehr schwer.  Denn vorher mussten sie sich von ihren neu gewonnenen Freunden in Kiryat Motzkin verabschieden.


Im Anschluss an die Familienaufenthalte verbrachten die jungen Haßbergler einen weiteren Nachmittag in Jerusalem und einen Abschlusstag am Toten Meer. Die Besichtigung der antiken Bergfes-tung Masada und ein Bad im Toten Meer durften schließlich nicht fehlen bei einem Besuch in Israel. Bei der Heimreise waren sich die Jugendlichen einig, dass sie unbedingt wieder nach Israel reisen wollen.


Der Kreisjugendring und die Kommunale Jugendarbeit werden die Jugendbegegnung weiter intensiv fortsetzen. Der Besuch einer israelischen Jugendgruppe im nächsten Jahr ist bereits in Planung.


Gefördert wurde die Maßnahme vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nur durch diese Förderung und die zusätzliche Finanzierung durch den Landkreis ist es möglich, die Teilnehmergebühr jugendgemäß zu gestalten. Nähere Informationen zur Jugendbegegnung mit Israel gibt es bei Kreisjugendpfleger Frank Kupfer-Mauder, Telefon 09521/610146.

Seite drucken