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Die Position Unterfrankens in Bayern stärken

Unterfränkische Landräte tagten in Karlstadt, Landkreis Main-Spessart

Vorne v.l.n.r. Landrat Wilhelm Schneider, Landkreis Haßberge, Landrat Prof. Dr. Ulrich Reuter, Landkreis Aschaffenburg, Bezirksvorsitzender Landrat Thomas Habermann, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landrätin Tamara Bischof, Vizepräsidentin im Bayerischen Landkreistag, Landkreis

Vor kurzem fand die Tagung des Bezirksverbandes Unterfranken im Bayerischen Landkreistag in Karlstadt im Landkreis Main-Spessart statt. Gastgeber war Landrat Thomas Schiebel. Das erste Treffen nach den diesjährigen Kommunalwahlen nutzte der Bezirksvorsitzende Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld, um Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, zur Ernennung zur Vizepräsidentin im Bayerischen Landkreistag zu gratulieren.

 

Er selbst freute sich, weiterhin als Vorsitzender des Bezirksverbandes Unterfranken tätig sein zu dürfen und dankte der Kollegin und den Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen. „Es ist wichtig, dass wir gemeinsam unsere unterfränkische Heimat weiter voranbringen und Geschlossenheit zeigen“, so Habermann.

 

Der Bayerische Landkreistag fördert als kommunaler Spitzenverband die kommunale Selbstverwaltung in vielfältigen Bereichen. Die Schaffung gleichwertig der Lebensverhältnisse in allen bayerischen Landesteilen und die Vermeidung der Benachteiligung ländlich geprägter Regionen gegenüber den
Verdichtungsräumen sind die Kernaufgaben des Verbandes und das Hauptaufgabenfeld des Bezirksvorsitzenden und der Vizepräsidentin.


Wichtigster Tagesordnungspunkt der Sitzung war die Analyse der aktuellen Stellung Unterfrankens gegenüber den anderen Regierungsbezirken in Bayern.
Gemeinsam mit Direktor Emil Schneider, Finanzexperte im Kommunalen Finanzausgleich und Abteilungsleiter beim Bayerischen Landkreistag, wurden
Hintergründe erörtert. Um Unterfranken in Bayern für die Zukunft stärker
positionieren zu können, ist es wichtig, Entwicklungsakzente zu setzen. Daher startete der Bezirksverband die Initiative „Zukunft Unterfranken“.

 

Themen des Ausbaus der wissenschaftlichen Infrastruktur, wie der geplante i-Campus der FHWS, sind ebenso Bestandteil des Konzeptes wie die zahlreichen Facetten des Infrastrukturausbaus, z.B. das Thema Breitbandausbau sowie Ausbau der Verkehrswege. Neben der Landrätin und den Landräten Unterfrankens bringen sich auch Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer sowie Dr. Johann Keller, Geschäftsführendes Präsidialmitglied im Bayerischen Landkreistag, in den engen Dialog ein, um zum Erfahrungsaustausch beitragen zu können.

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