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Betreutes Wohnen zu Hause

Die Gemeinden Breitbrunn und Oberaurach unterzeichnen Kooperationsvertrag mit dem Landratsamt Haßberge

Die beiden Gemeinden Breitbrunn und Oberaurach machen mit beim Landkreis-Projekt „Betreutes Wohnen zu Hause“ mit. Unser Bild zeigt (von links): Bürgermeister Thomas Sechser, die beiden ehrenamtlichen Helferinnen des Breitbrunner Bürgerdienstes „Marktplatz der Generationen“ Waltraud Koch, Magda Künnell, Bürgermeisterin Gertrud Bühl, den Leiter des Amtes für Soziales und Senioren Dieter Sauer, Koordinationskraft Heinrich Pfeufer und Landrat Wilhelm Schneider beim Unterzeichnen des Kooperationsvertrages.

Breitbrunn und Oberaurach beteiligen sich als erste Gemeinden am Projekt „Betreutes Wohnen zu Hause“ des Landratsamtes Haßberge. Mit der offiziellen Unterzeichnung des Kooperationsvertra-ges am Donnerstag schaffen die beiden Gemeindeoberhäupter – Bürgermeisterin Gertrud Bühl und Bürgermeister Thomas Sechser  –  die Voraussetzung zur Verbesserung der Versorgung älte-rer und hilfebedürftiger Personen in ihren Kommunen.


Grundlegend für die Kooperation zwischen Landratsamt und den Gemeinden ist, dass ein Bürgerdienst vorhanden ist, der regelmäßige Angebote, wie beispielsweise Besuchsdienste oder Fahrdienste anbieten kann. Die Koordinationskraft, also der „Kümmerer“, der beim Landratsamt ange-stellt ist, organisiert Unterstützungsleistungen vor Ort und betreut die Klienten. Das Konzept bietet insbesondere  Personen, die noch keine Pflegestufe haben, jedoch auf die Hilfe anderer angewiesen sind die Möglichkeit, noch möglichst lange zu Hause wohnen zu bleiben.


Bis 2020 sollen alle Gemeinden des Landkreises einen Bürgerdienst ins Leben gerufen haben und damit „Betreutes Wohnen zu Hause“ anbieten können. Gerade bei Alleinlebenden stellt sich die Problematik, dass bei immer mehr Handgriffen jemand um Hilfe gebeten werden muss, wenn es alleine nicht mehr geht. Der zuständige „Kümmerer“ hilft neben der Organisation pflegerischer Unterstützungsleistungen vor allem auch im Notfall, zum Beispiel dass nach einem Krankenhausaufenthalt dafür Sorge getragen wird, dass der Kühlschrank wieder aufgefüllt oder im Notfall die Katze untergebracht wird. Mittelfristig sollen durch die enge Zusammenarbeit mit den Bürgerdiensten auch Angebote wie, z.B. Mittagstisch in der jeweiligen Gemeinde ins Leben gerufen werden.


Interessierte Personen können ab 1. Januar 2015 das Angebot in Anspruch nehmen. Für weitere Informationen können sie sich gerne an die zuständige Koordinationskraft Heinrich Pfeufer wenden. Weitere Informationen zum Betreuten Wohnen zu Hause gibt es unter Telefon 09521/27-314.

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