German

Amtliche Bekanntmachungen

III/5 – 177/2-4

 

Vollzug der Immissionsschutzgesetze;

Erweiterung der Abbaufläche des Steinbruchs „Hinterer Kämmerleinsrangen" um 2.550 m² auf den Fl.Nrn. 4 und 400 der Gemarkung Fabrikschleichacher Forst

 

 

Die Firma Graser Vermögensgesellschaft mbH hat beim Landratsamt Haßberge für das im Betreff genannte Vorhaben die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Änderungs-Genehmigung nach § 16 BImSchG beantragt.

 

Nach § 1 Abs. 2, 3 der 9. BImSchV, § 9 Abs. 3, § 7 i.V.m. Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat das Landratsamt Haßberge eine Vorprüfung durchgeführt, ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Dabei war unter Berücksichtigung der in der Anlage 3 zum UVPG aufgeführten Kriterien überschlägig zu prüfen, ob durch das Vorhaben erhebliche nachteilige Auswirkungen auf Schutzgüter zu erwarten sind. Bei dieser Vorprüfung war zu berücksichtigen, inwieweit Umweltauswirkungen durch die vorgesehenen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen offensichtlich ausgeschlossen werden.

 

Die Vorprüfung hat ergeben, dass im Hinblick auf die Vorgaben des UVPG durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf Schutzgüter zu erwarten sind, die eine UVP erforderlich machen würden. Die wesentlichen Gründe für das Nichtbestehen der UVP-Pflicht unter Berücksichtigung der einschlägigen Kriterien nach Anlage 3 zur UVPG sind:

 

Die Erweiterung des bestehenden Steinbruchgeländes nimmt im Vergleich zur Gesamtfläche nur einen geringen Teil ein. Die Auswirkungen auf Natur und Umwelt sind angesichts der im direkten Umgriff befindlichen Fauna und Flora nur als gering einzustufen. Die definierten Erhaltungsziele werden durch die geplante Erweiterung nicht nennenswert tangiert. Angesichts der deutlichen Entfernung zu den nächstgelegenen Wohnbebauungen sind auch Auswirkungen für die dortigen Anwohner nahezu ausgeschlossen. Mit der erforderlichen Prognosesicherheit kann somit festgestellt werden, dass die Änderung selbst keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen hervorrufen wird.

 

Diese Feststellung wird hiermit gemäß § 5 Abs. 2 UVPG bekannt gemacht. Sie ist nach § 5 Abs. 3 UVPG nicht selbständig anfechtbar. Die näheren Gründe dieser Entscheidung sind im Aktenvermerk des Landratsamtes Haßberge vom 12.12.2017, Az. III/5 – 177/2-4 angeführt. Dieser Vermerk kann beim Landratsamt Haßberge, Zimmer 113, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt bei Bedarf zu den allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.

 

Haßfurt, 14.12.2017

Landratsamt Haßberge

 

Bartsch


III/5 – 177/2-4

 

Vollzug der Immissionsschutzgesetze;

Erweiterung einer bestehenden Biogasanlage durch Erhöhung der Feuerungswärmeleistung um 1.173 kW (Zubau von 2 BHKWs), Anpassung des Substratinputs mit Fahrsiloerweiterung sowie Errichtung eines Getreidetrocknung-Stellplatzes auf dem Grundstück Fl.-Nr 309/1 der Gemarkung Eichelsdorf


Herr Stephan Geier hat beim Landratsamt Haßberge für das im Betreff genannte Vorhaben die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung beantragt.

 

Nach § 1 Abs. 2, 3 der 9. BImSchV, § 7 i. V. m. Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat  das Landratsamt Haßberge eine Vorprüfung durchgeführt, ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Dabei war unter Berücksichtigung der in der Anlage 3 zum UVPG aufgeführten Kriterien überschlägig zu prüfen, ob durch das Vorhaben erhebliche nachteilige Auswirkungen auf Schutzgüter zu erwarten sind. Bei dieser Vorprüfung war zu berücksichtigen, inwieweit Umweltauswirkungen durch die vorgesehenen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen offensichtlich ausgeschlossen werden.

 

Die Vorprüfung hat ergeben, dass im Hinblick auf die Vorgaben des UVPG durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf  Schutzgüter zu erwarten sind, die eine UVP erforderlich machen würden.

 

Diese Feststellung wird hiermit gemäß § 5 Abs. 2 UVPG bekannt gemacht. Sie ist nicht selbständig anfechtbar (§ 5 Abs. 3 UVPG). Die näheren Gründe dieser Entscheidung sind im Aktenvermerk des Landratsamtes Haßberge vom 05.12.2017, Az. III/5 – 177/2-4 angeführt. Dieser Vermerk kann beim Landratsamt Haßberge, Zimmer 114, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt bei Bedarf zu den allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.


Haßfurt, 05.12.2017
Landratsamt Haßberge


Bartsch


Nr. III/4 – 641/3-3

 

Vollzug der Wassergesetze;
Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Abwassereinleitung aus der Betriebskläranlage und der Trinkwasseraufbereitung in den Main sowie der Genehmigung für die Neuverlegung der Abwasserleitung für das Retentat aus der Trinkwasseraufbereitung im 60m-Bereich des Mains

 

BEKANNTMACHUNG


Mit Bescheid vom 01.12.2017 hat das Landratsamt Haßberge der Firma Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH, Industriestraße 1, 97478 Knetzgau, die gehobene Erlaubnis für das Ableiten von in der Betriebskläranlage gereinigtem Abwasser und des Retentats aus der Trinkwasseraufbereitung in den Main erteilt.


Eine Ausfertigung dieses Bescheides sowie die Pläne und Beilagen, aus denen sich der Umfang des Vorhabens ergibt, liegen in der Zeit

 

vom 14.12.2017 bis einschließlich 29.12.2017

 

während der allgemeinen Dienststunden

Montag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

im Rathaus der Gemeinde Knetzgau, Am Rathaus 2, 97478 Knetzgau, Zimmer-Nr. 3, H. Selig, zur Einsichtnahme aus.


Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Bescheid gegenüber allen Betroffenen, denen er nicht direkt zugestellt wurde, als zugestellt (Art. 74 Abs. 4 Satz 3 BayVwVfG). Auf die dem Bescheid anhängende Rechtsbehelfsbelehrung wird hingewiesen.

 

Haßfurt, 01.12.2017
Landratsamt Haßberge

 


Graf


Nr. III/4-641/1-2

 

Vollzug der Wassergesetze;
Wasserrechtliche Planfeststellung nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zur Verrohrung und Überbauung des Klingenbaches auf dem Grundstück Fl.Nr. 1777, Gemarkung Knetzgau, zum Zweck des Neubaus einer Lagerhalle durch die Fa. Koppitz Entsorgungs GmbH

 

B e k a n n t m a c h u n g :

 

1. Die Firma Koppitz Entsorgungs GmbH beabsichtigt auf ihrem Betriebsgelände Knetzgau eine neue Lagerhalle zu errichten, um immense Lager- und Transportkosten sowie Zeitaufwand und die Umweltbelastung durch LKW-Emissionen zu minimieren. Die Fa. Koppitz ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb, der sich unter anderem auf das Recyceln von Altpapier spezialisiert hat. Die neue Lagerhalle soll in Zukunft der Lagerung von sortierten und unsortierten Altpapier, sowohl in gepresster Ballenform als auch in loser Form, dienen.
Für den Neubau der Halle kann nur der nördliche Bereich der teilweise bebauten Grundstücksflächen der Fa. Koppitz als Standort herangezogen werden. Da der Klingenbach das Betriebsgelände an genau dieser Stelle kreuzt, auf der die neue Lagerhalle entstehen soll, muss der Klingenbach hier auf einer Länge von ca. 114 m verrohrt werden.
Die Koppitz Entsorgungs GmbH hat für die Bachverrohrung die wasserrechtliche Planfeststellung beantragt.

 

Zur Kompensation sind im Bereich der Flurstücke 782, 46 und 98/1, Gemarkung Wohnau, drei verschiedene Ausgleichsmaßnahmen geplant. Neben der Umwandlung der Ackerfläche in extensives Grünland und Baumpflanzungen soll der Dorfwiesenbach am westlichen Rand des Grundstückes Fl.Nr. 782, Gemarkung Wohnau, teilrenaturiert werden.

 

2. Das Landratsamt gibt hiervon Kenntnis, mit dem Hinweis, dass die Pläne für das vorbezeichnete Vorhaben einschließlich der dazugehörigen Umweltverträglichkeitsstudie zu allgemeinen Einsicht ausliegen, bei der

 

Gemeinde Knetzgau, Am Rathaus 2, 97478 Knetzgau, Zimmer-Nr. 3, Herr Selig
in der Zeit vom  14.12.2017  bis einschließlich 15.01.2018

 

während der allgemeinen Dienststunden
Montag   von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag  von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

Die Unterlagen können außerdem im Internet unter der Internetadresse www.hassberge.de/Aktuelles/Amtliche Bekanntmachungen bzw. www.hassberge.de/664.html eingesehen werden.

 

3. Jeder, der sich von dem geplanten Vorhaben betroffen fühlt, kann Einwendungen gegen den Plan bei der

Gemeinde Knetzgau, Am Rathaus 2, 97478 Knetzgau, Zimmer-Nr. 3, Herr Selig

oder beim

Landratsamt Haßberge, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt, 1. OG/Südflügel, Zimmer-Nr. 118

bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift erheben.

 

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleich lautender Texte eingereicht werden, ist ein Unterzeichner für das Verfahren zu bezeichnen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein.

 

4. Werden gegen den Plan Einwendungen erhoben, so erörtert das Landratsamt Haßberge diese in einem Termin, der noch ortsüblich bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im Sinne von oben Nr. 3 Satz 2 – deren Vertreter oder Bevollmächtigter werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt. Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen vorzunehmen sind, so können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden.

 

5. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann ohne ihn verhandelt werden.

 

6. Durch die Einsichtnahme in den Plan, durch Erhebung von Einwendungen und durch Teilnahme am Erörterungstermin entstehenden Aufwendungen werden nicht erstattet.

 

7. Für das Vorhaben besteht eine UVP-Pflicht. Zu dem Vorhaben wurde ein UVP-Bericht (Umweltverträglichkeitsstudie) erstellt, die die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt untersucht und beschreibt. Der UVP-Bericht ist Bestandteil der Planunterlagen.

 

Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass

  • die für das Verfahren und für die Entscheidung über die Zulässigkeit des Vorhabens zuständige Behörde das Landratsamt Haßberge, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt, ist,
  • über die Zulässigkeit des Vorhabens mittels Planfeststellungsbeschluss entschieden wird und
  • die Anhörung zu den ausgelegten Planunterlagen auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens gemäß § 18 Abs. 1 UVPG.

 

Haßfurt, 28.11.2017
Landratsamt Haßberge

 


Janik

 

Anlagen:

Erläuterungsbericht zum Planfeststellungsverfahren

Anlage 1 - Auszug aus dem Liegenschaftskataster

Anlage 1.1 - Beglaubigter Lageplan

Anlage 2 - Lageplan Firmengelände

Anlage 2.1 - Firmengelände Bayernatlas

Anlage 3 - Grunddienstbarkeiten auf dem Firmengelände

Anlage 4 - Plan Verrohrung P01 Lageplan

Anlage 4 - Plan Verrohrung P02 Längsschnitt

Anlage 4 - Plan Verrohrung P03 Bauwerke

UVS Text

UVS Deckblatt

UVS Karte 1 Biotoptypen Flächennutzung

UVS Karte 2 Tiere Pflanzen

UVS Karte 3 Wasser

UVS Karte 4 Boden

UVS Karte 5 Klima Luft

UVS Karte 6 Landschaftsbild

UVS Karte 7 Mensch

UVS Karte 8 Raumwiderstand

UVS 1 - Dokumentation Steinkrebs April 2017

UVS 2 - Auszug Kompensationsmaßnahme

UVS 3 - Karte Biotoptypen vor Kompensationsmaßnahmen

UVS 4 - Kompensationsmaßnahme Planungsskizze


III/5 – 177/2-4

 

Vollzug der Immissionsschutzgesetze;

Erweiterung einer bestehenden Biogasanlage durch Installation eines dritten BHKWs, Änderung der Einsatzstoffe, Erhöhung der Gaserzeugung und Installation einer Gasaufbereitung sowie zukünftiger Betrieb mit einer Gesamtfeuerungswärmeleistung von 1.871 kW und einer Produktionskapazität von 1.418.680 Normkubikmetern Rohgas je Jahr auf den Grundstücken Fl.-Nrn. 154, 160, 160/1 der Gemarkung Altershausen

 

Herr Matthias Pfeil hat beim Landratsamt Haßberge für das im Betreff genannte Vorhaben die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung beantragt.

 

Nach § 1 Abs. 2, 3 der 9. BImSchV, § 7 i. V. m. Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat  das Landratsamt Haßberge eine Vorprüfung durchgeführt, ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Dabei war unter Berücksichtigung der in der Anlage 3 zum UVPG aufgeführten Kriterien überschlägig zu prüfen, ob durch das Vorhaben erhebliche nachteilige Auswirkungen auf  Schutzgüter zu erwarten sind. Bei dieser Vorprüfung war zu berücksichtigen, inwieweit Umweltauswirkungen durch die vorgesehenen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen offensichtlich ausgeschlossen werden.

 

Die Vorprüfung hat ergeben, dass im Hinblick auf die Vorgaben des UVPG durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf  Schutzgüter zu erwarten sind, die eine UVP erforderlich machen würden.

 

Diese Feststellung wird hiermit gemäß § 5 Abs. 2 UVPG bekannt gemacht. Sie ist nicht selbständig anfechtbar (§ 5 Abs. 3 UVPG). Die näheren Gründe dieser Entscheidung sind im Aktenvermerk des Landratsamtes Haßberge vom 15.11.2017, Az. III/5 – 177/2-4 angeführt. Dieser Vermerk kann beim Landratsamt Haßberge, Zimmer 114, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt bei Bedarf zu den allgemeinen Dienststunden eingesehen werden.


Haßfurt, 15.11.2017
Landratsamt Haßberge

 


Bartsch


Nr. III/4-173/3-5.1       

 

8. V e r o r d n u n g

zur Änderung der Verordnung über den “Naturpark Haßberge”

vom 17.10.2017


Auf Grund von Art. 15 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 51 Abs. 1 Ziffer 3, Abs. 2 Satz 3 Halbsatz 2 des Bayerischen Naturschutzgesetzes – BayNatSchG - (BayRS 791-1-UG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Februar 2011 (GVBl 2011 S. 82ff),  erlässt der Landkreis Haßberge folgende

 

V e r o r d n u n g


§ 1

 

Die Verordnung über den „Naturpark Haßberge“ vom 31. März 1987 (GVBl S. 99, BayRS 791-5-5-U) zuletzt geändert durch Verordnung vom 11.12.2013 (Amtsblatt des Landratsamtes Haßberge vom 29.04.2014) wird , soweit sie gemäß Art. 15 Abs. 2 BayNatSchG hinsichtlich der Schutzzone als Landschaftsschutzgebietsverordnung weitergilt, wie folgt geändert:

 

1. § 3 Abs. 1 Satz 2 erhält folgende Fassung:

„Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (= ehemalige Schutzzone) sind in der in § 2 Abs. 1 genannten Anlage, die weiter gilt, und in den Karten M = ca. 1:100.000 zur Verordnung zur Änderung über den „Naturpark Haßberge“ vom 03.07.2006, 10.11.2009, 27.04.2010, 03.03.2011, 11.12.2013, 29.04.2014, 25.08.2015 und 17.10.2017 eingetragen“.


2. § 3 Abs. 2 Satz 1 erhält folgende Fassung:

„Die genauen Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (= ehemalige Schutzzone) sind in der in § 2 Abs. 2 genannten Karte, die weiter gilt, und in den Karten M = 1:25.000 zur Verordnung zur Änderung über den „Naturpark Haßberge“ vom 03.07.2006, 10.11.2009, 27.04.2010, 03.03.2011, 11.12.2013, 29.04.2014, 25.08.2015 und 17.10.2017 eingetragen“.


§ 2

 

(1)  Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (= ehemalige Schutzzone) wird im Bereich der Stadt Zeil a.M. neu festgesetzt. Die Änderung ist in den in den Absätzen 2 und 3 genannten Karten eingetragen.
Das von der Änderung (Herausnahme aus dem Landschaftsschutzgebiet) betroffene Gebiet in der Gemarkung Zeil am Main der Stadt Zeil am Main. befindet sich am Westrand der Stadt Zeil am Main anschließend an das Baugebiet „Mittelsetz II“. Nach Westen wird es begrenzt durch das Weingut auf der Fl.Nr. 2152 der Gemarkung Zeil am Main und nach Süden durch die angrenzende Staatsstraße (ehemalige B 26) mit Radweg. Nach Norden erfolgt die Herausnahme bis zum beginnenden Heckenbereich des Haßbergtraufs. Im Einzelnen sind von der Herausnahme folgende Flurnummern der Gemarkung Zeil am Main ganz oder als Teilfläche (Tf) betroffen: 2130/1, 2137/1, 2138/1, 2139/1, 2142/1, 2143 (Tf), 2143/3 (Tf), 2144, 2145 (Tf), 2146 (Tf), 2147 (Tf), 2148 bis 2151, 2152 (Tf), 2376 (Tf), 2377 (Tf); die Gesamtfläche der Herausnahme beträgt 3,58 ha.
 


(2) Die Anlage „Karte M = 1 .100.000“ zur der Verordnung  über den Naturpark Haßberge (Übersichtskarte), in der gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 2 Abs. 1 der Verordnung über den „Naturpark Haßberge“ vom 31. März 1987 die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (= ehemalig Schutzzone) grob dargestellt wurde, wird im Bereich der Stadt Zeil am Main durch eine Karte M = ca. 1:100.000 ersetzt. Diese Karte wird als Anlage 1 Bestandteil dieser Änderungsverordnung.


(3) Die in  § 3 Abs. 2 i.V.m. § 2 Abs. 2 der Verordnung über den „Naturpark Haßberge“ genannte Karte M =  1:25.000 wird im Bereich der Gemarkung Zeil am Main der Stadt Zeil am Main, hinsichtlich der Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (= ehemalige Schutzzone) durch die neue Detailkarte M = 1:25.000 ersetzt. Diese neue Detailkarte, in der die genauen Grenzänderungen des Landschaftsschutzgebietes gemäß § 3 Abs. 2 der Verordnung über den „Naturpark Haßberge“ in der geänderten Fassung eingetragen sind, wird als Anlage 2, Bestandteil dieser Änderungsverordnung.

 

§ 3

 

Diese Änderungsverordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.  

 

Haßfurt, 17.10.2017
Landratsamt Haßberge

 


Schneider
Landrat

 

 

Hinweis zur Bekanntmachung gemäß Art. 52 Abs. 7 BayNatSchG:

 

Eine Verletzung der Vorschriften des Art. 52 Abs. 1 bis 6 BayNatSchG ist unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach der Bekanntmachung der Rechtsverordnung schriftlich unter Angabe der Tatsachen, die die Verletzung begründen sollen, bei der für den Erlass zuständigen Behörde (Landratsamt Haßberge, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt) geltend gemacht wird.

 

Diese Bekanntmachung und die Schutzgebietsverordnung einschließlich der dazugehörigen Karten sind auch im Internet abrufbar unter www.hassberge.de/Aktuelles/Amtliche Bekanntmachungen bzw. www.hassberge.de/664.html.


Anlagen zur Verordnung


Az. III/4
EAPl 642/1-2


Verordnung des Landratsamtes Haßberge

zur Aufhebung des Wasserschutzgebietes in der Stadt Hofheim i.Ufr. für die öffentliche Wasserversorgung der Stadtteile Erlsdorf, Goßmannsdorf, Manau und Sulzbach vom 24.03.2017


Das Landratsamt Haßberge erlässt aufgrund des § 51 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31.07.2009 (BGBl I S. 2585 ff.), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gestezes zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie vom 4. 8. 2016 (BGBl. I S. 1972) i. V. m. Art. 63 und 73 des Bayer. Wassergesetzes (BayWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25.02.2010 (GVBl. S. 66), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22.12.2015 (GVBl S. 458) folgende


VERORDNUNG


§ 1

Die Verordnung des Landratsamtes Haßberge über das Wasserschutzgebiet in der Stadt Hofheim i. Ufr.  für die öffentliche Wasserversorgung der Stadtteile Erlsdorf, Goßmannsdorf, Manau und Sulzbach vom 16.01.1989 (Amtsblatt des Landratsamtes Haßberge vom 15.02.1989, S. 3 ff) zuletzt geändert mit Verordnung vom 12.06.2015 (Amtsblatt des Landratsamtes Haßberge vom 06.07.2015, S. 43) wird aufgebhoben.

 

§ 2

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt des Landratsamtes Haßberge in Kraft.

 

Haßfurt, 24.03.2017
Landratsamt Haßberge

 

 

Schneider
Landrat


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