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Fachveranstaltungen, Fakten und Zahlen

Fachveranstaltung „Integration partizipativ gestalten“ am 07. Februar 2019

Von November 2017 bis Februar 2018 wurde von den Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) die Kurzzeitstudie „Wie? Wo? Mit wem funktioniert Integration?“ in ländlichen Regionen Bayerns durchgeführt. Hierbei wurde auch der Landkreis Haßberge ausgewählt. Thema der Studie waren integrationsrelevante Maßnahmen und Akteurskonstellationen innerhalb der ausgewählten Landkreise.


Im Rahmen einer Fachveranstaltung wurden  am Donnerstag, den 07. Februar 2019 im Landratsamt Haßberge die im Landkreis Haßberge erzielten Studienergebnisse von Mitarbeiter/innen der AGABY vorgestellt, diskutiert und in Arbeitsgruppen vertieft. Veranstalter waren das Sozialamt des Landkreises Haßberge, die AGABY, der Kreisverband Haßberge des Bayerischen Roten Kreuzes und der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. 


Rund 50 Vertreter/innen aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Sozialverbänden, haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit Tätige waren im Publikum der Fachveranstaltung vertreten. Ein Anliegen der Veranstaltung lag in der Miteinbeziehung von Migrant/innen in die Diskussion rund um Integration und Zuwanderung. Daher war es besonders erfreulich, dass ein nicht geringer Anteil dieser Zielgruppe auch an der Veranstaltung aktiv teilnahm. 


Die Fachveranstaltung wurde in zwei Teile strukturiert: Nach einer Begrüßung von Landrat Wilhelm Schneider und der ersten Vorsitzenden von der AGABY, Mitra Sharifi, präsentierte AGABY ihre im Landkreis Haßberge durchgeführte Studie und die daraus gewonnenen Ergebnisse. Anschließend wurde eine Diskussionsrunde durchgeführt.


In der zweiten praxisorientierten Hälfte wurden schließlich im Rahmen der BarCamp-Methode Themen und Bereiche der lokalen Integrationspolitik innerhalb von Gesprächsrunden behandelt. Dabei galten alle Anwesenden – egal, ob haupt- oder ehrenamtlich tätig - als Expert/innen für ihren jeweiligen Bereich und erhielten die Chance, ein für sie relevantes Thema als Gesprächsrunde anzubieten. 


Von der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, der körperlichen und seelischen Gesundheit von Migrant/innen, den Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration, über die Möglichkeiten der Partizipation für Migrant/innen und der Gründung von Integrationsbeiräten, bis hin zur Gestaltung eines interkulturellen Wochenendes – die Themenpallette an diesem Abend war höchst vielfältig.  


Insgesamt kamen sieben Diskussionsrunden zustande, in welchen Herausforderungen, Zielsetzungen und nächste Schritte zu den einzelnen Themenbereichen behandelt wurden.

 

 

Downloads zur Fachveranstaltung „Integration partizipativ gestalten“

 

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