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Interviews anlässlich 50 Jahre Landkreis Haßberge

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Interviews mit Bürgermeistern:

Interviews mit Unternehmern:

Interviews mit Bürgern:

Traditionen bewahren und zukunftsfähig bleiben

Interview mit Michael Ziegler, 1. Bürgermeister der Stadt Eltmann

Wie hat sich Eltmann in den vergangenen Jahren entwickelt?

Die Stadt Eltmann hat sich sehr gut entwickelt und entwickelt sich sehr gut weiter. Wir wollen den Standort Eltmann weiter ausbauen, sowohl schulisch als auch wirtschaftlich und als Wohnort. Die Bevölkerungsentwicklung ist leicht steigend und wir haben sehr gute Geburtenzahlen. Daher bauen wir jetzt auch den fünften Kindergarten.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Bodenständigkeit. Das wir alle geerdet sind. Das wir Bürgerinnen und Bürger haben, die die Heimat und die Natur, aber auch die Anbindung an die Metropolen im Umkreis schätzen.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Wir sollten die Tradition bewahren. Wir sind natürlich eine ländliche Region. Aber trotzdem modern, zukunftsfähig und nach vorne gerichtet. Wir müssen allerdings aufpassen, dass wir nicht abgehängt werden, z. B. beim schnellen Internet. Ziel ist dabei Glasfaserverbindungen in jede Region und jedes Haus zu bringen. Das ist unabdingbar für Themen wie Homeoffice, Telemedizin und was an zukünftigen Entwicklungen noch alles auf uns zukommt.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Das wir weiter wie die vergangenen Jahrzehnte in Frieden leben können.

Das Interview führte Michael Mark.

 

 

Zitat von Bürgermeister Michael Ziegler:
„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es einfach Freude macht hier zu leben, in so einer begnadeten Gegend.“

Der Landkreis ist vielfältig, wie die Menschen

Interview mit Jürgen Hennemann, 1. Bürgermeister der Stadt Ebern

Der Altlandkreis Ebern wollte vor 50 Jahren lieber nach Oberfranken eingegliedert werden. Wie stehen Sie heute nach 50 Jahren zum Landkreis Haßberge?

 

Man hat früher immer gesagt, das Wasser fließt die Baunach hinunter, und das heißt Richtung Bamberg, und deshalb müsste Ebern zu Bamberg gehören. Ich persönlich sehe den Landkreis Haßberge als Kunstgebilde, nicht als Einheit. Auch die Höhenzüge der Haßberge trennen die Region Ebern und Hofheim schon geographisch vom Maintal.

Solange die Verwaltungen reibungslos funktionieren, ist es den Bewohnern aber weitgehend egal, in welchem Landkreis sie leben. Eine einheitliche Identität des Landkreises wird sich jedoch aufgrund der Verschiedenheit der Regionen kaum ergeben.

 

Wie hat sich Ebern in den vergangenen Jahren entwickelt?

 

Ebern hat sich gut entwickelt. Die Grundlagen dafür wurden schon im alten Landkreis Ebern gelegt, wie z. B. die Bäder, den Bundeswehrstandort, die Industrie. Ebern ist ein beliebter Schulstandort der auch in die benachbarten Landkreise Bamberg und Coburg wirkt. Ebern ist auch ein beliebter Wohnort mit stabiler Bevölkerungsentwicklung.

 

 

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Ich schätze besonderes die vielfältige Natur. Stichworte sind hier Biodiversität und Artenvielfalt. Der Landkreis ist vielfältig, wie die Menschen. Wein- und Bierfranken stoßen hier aufeinander. Das ist eine interessante Mischung und wir kommen alle gut miteinander aus.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Entwickeln sollte sich ein guter ÖPNV. Man sollte auch ohne eigenen PKW gut im Landkreis von A nach B kommen. Momentan gibt es eigentlich nur Schulbuslinien. Ebern ist gut an den Verkehrsverbund Nürnberg angeschlossen. Ein weiteres Ziel ist auch die noch bessere Nutzung von regenerativen Energien im Landkreis und eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Nachbarlandkreisen, wie zum Beispiel mit der kreisübergreifenden Baunach-Allianz.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Eine gute weitere Entwicklung im Einklang mit den größeren Landkreisen um uns herum.

 

Das Interview führte: Michael Mark

Herausforderungen gemeinsam anpacken

Interview mit Thomas Sechser, 1. Bürgermeister der Gemeinde Oberaurach

Wie hat sich die Gemeinde Oberaurach in den vergangenen Jahren entwickelt?

Die Gemeinde hat sich sehr gut entwickelt. Wir liegen günstig zwischen den Großstädten Bamberg und Schweinfurt. Unsere Gemeinde wird gerne als Wohnort genutzt. Die von uns in den letzten Jahren ausgewiesenen Baugebiete waren ruckzuck weg. Wir haben momentan keinen einzigen Bauplatz mehr und sind gerade dabei neue Baugebiete zu erschließen. Die Bevölkerungszahlen sind stabil, da wir auch einen großen Zuzug von außen hatten. Vor allem aus dem Landkreis Bamberg kommen viele, da bei uns die Bauplätze deutlich weniger kosten. Uns fehlen gerade sogar Kindergartenplätze und daher bauen wir in Trossenfurt unseren vierten Kindergarten.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Der Landkreis hat einige Herausforderungen meistern müssen. Insbesondere die Zentralisierung der Krankenhäuser. Die Versorgung unserer Bürger soll auch vor Ort bleiben. Das ist der Wunsch aller Städte und Gemeinden im Landkreis. Das ist gut gelungen, auch wenn es die Kommunen durch die Kreisumlage belastet. Aber dazu stehen wir und sind froh unser Krankenhaus in Haßfurt zu halten.

Der Landkreis ist natürlich ländlich strukturiert. Die Kommunen im Landkreis haben sich gut entwickelt. Wir haben vor allem auf Dorferneuerungsmaßnahmen gesetzt. Auch der Freistaat Bayern hat gute Arbeit geleistet, was das Straßennetz angeht. Schmerzhaft ist der Ausfall der Straßenausbaubeiträge, da jetzt die Kommunen die Sanierung insbesondere der in die Jahre gekommenen Siedlungsstraßen allein stemmen müssen.

Besonders genieße ich unsere herrliche Natur. Viele Schutzgebiete umgeben unsere Gemeinde, stellen uns aber auch vor einige Herausforderungen, wenn es um die Ausdehnung geht.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Eine noch bessere Unterstützung durch Manpower: Eine Entbürokratisierung und einfachere Auslegung vieler Gesetze und Verordnungen unter der Nutzung des eigenen Ermessensspielraums und des gesunden Menschenverstandes.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Dass er die großen Herausforderungen, insbesondere des Gesundheitssystems Stichwort Krankenhäuser, meistert. Dass die Suche nach geeigneten Hallenbädern für unsere Kinder gelingt, damit sie auch das Schwimmen erlernen können. Und dass sich der Landkreis zwischen den großen Städten Schweinfurt, Bamberg und Coburg weiterhin erfolgreich behaupten kann.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

 

Zitat von Bürgermeister Thomas Sechser:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier geboren bin, weil ich zu meiner Heimat stehe, weil ich hier gerne auch mein Rentenalter erreichen möchte und die Region auch in Zukunft für meine Kinder und Enkelkinder erhalten will.

Ein Landkreis voller Vielfalt

Interview mit Matthias Bäuerlein, 1. Bürgermeister der Gemeinde Rauhenebrach

Wie hat sich die Gemeinde Rauhenebrach in den vergangenen Jahren entwickelt?

Bevölkerungsmäßig sind wir mittlerweile relativ stabil bei rund 2.900 Einwohnern mit leicht positiver Tendenz durch Zuzüge. Bauplätze sind in allen Ortschaften vorhanden. Auch wenn wir einen Druck aus verschiedenen Nachbarlandkreisen, teilweise auch von weiter entfernt, verspüren. Dem räumlichen Wachstum unserer Gemeinde sind allerdings Grenzen gesetzt durch Schutzgebietsgrenzen.

Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinde ist sehr gut. Wir haben für unsere Verhältnisse relativ hohe Gewerbesteuereinnahmen. Auch die Einkommenssteuereinnahmen sind in den letzten zehn Jahren um rund 50 Prozent angestiegen.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Vielfalt. Wir sind ja geografisch in drei Naturräume aufgeteilt: Die Haßberge, das Maintal und den Steigerwald. Auch das kulinarische Angebot ist sehr gut und vielfältig. Und das zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Wir sind der Übergang von Wein- zu Bierfranken und bilden auch beides ab.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Das sind die großen Themen des Kreistags: Die medizinische Grundversorgung und die Energiewende. Da ist der Kreis vorbildlich aufgestellt. Es gibt die Vision Regionalwerke zu etablieren und auch in die Wasserstofftechnologie zu investieren. Die Digitalisierung dürfen wir natürlich auch nicht vergessen.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Natürlich Gesundheit, das kann man in diesem Fall auch einer Gebietskörperschaft wünschen. Und dass die Menschen zufrieden sind und zu schätzen wissen, was sie hier im Landkreis haben.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

 

Zitat von Bürgermeister Matthias Bäuerlein:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es hier einfach schön ist."

Den Blick immer in die Zukunft gerichtet

Interview mit Reinhold Giebfried, 2. Bürgermeister Hofheim

Wie hat sich die Stadt Hofheim in den letzten Jahren entwickelt?

Die Stadt hat den Blick immer nach vorne gerichtet. So zum Beispiel beim Industrie- und Gewerbegebiet. Wichtig ist es Arbeitsplätze zu schaffen, damit die Menschen sich niederlassen und ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dafür muss auch die Infrastruktur passen. Wir haben die Grundversorgung bei uns in der Stadt. Unsere Bürger finden alles vor Ort, was sie auch zum Leben brauchen. Das hat auch dazu geführt, dass wir mehr Zu- als Wegzüge haben. Auch haben wir zunehmend Pendler, die zu ihrem Arbeitsplatz nach Hofheim fahren und nicht nur weg von Hofheim, wie es früher war. Das hat sich alles sehr gut entwickelt. Hofheim hat kürzlich den Europäischen Dorferneuerungspreis erhalten. Die Hofheimer Allianz hat hierbei gemeinsam an einem Strang gezogen. Das Zusammenspiel der Gemeinden funktioniert. Der ganze Landkreis hat sich gut entwickelt. Zwar haben wir hier in Hofheim Federn lassen müssen, was das Krankenhaus angeht, aber im Großen und Ganzen sind wir doch gut aufgestellt.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Ich habe in der Coronazeit mit meiner Frau viele Ausflüge im Landkreis unternommen. Insbesondere in die „Grenzregionen“ und egal, wo man bei uns hinkommt, man kann es überall gut aushalten. Es ist wunderbar bei uns, man kann wirklich zufrieden sein.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Energiemäßig sind wir ja bereits auf einem guten Weg. Stichwort GUT. Wir müssen jedoch zusehen, dass die Arbeitsplätze hier erhalten bleiben und nicht abwandern.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

 „Weiter den Blick nach vorne richten. Das Gute bewahren und den Fortschritt dabei nicht vernachlässigen.“

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

Zitat von Reinhold Giebfried:

Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich in der Natur aufgewachsen bin und als Landwirt naturverbunden bin und mich sehr heimisch fühle. Es freut mich, immer wieder zu sehen wie sich die Natur bei uns entwickelt.“

Ländlicher Charakter ist etwas Besonderes

Interview mit Hubert Endres, Bürgermeister Bundorf

Wie hat sich die Gemeinde Bundorf in den letzten Jahren entwickelt?

Die Gemeinde Bundorf hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiter entwickelt. Die Einwohnerzahl hat mittlerweile ein stabiles Niveau erreicht. Mit Hilfe der Hofheimer Allianz haben wir es geschafft viele Leerstände zu beseitigen. Alle vorhandenen Bauplätze sind mittlerweile verkauft. Jedes Jahr weisen wir zwischen 8 und 10 Bauplätze neu aus. 70 bis 80 Prozent der Menschen, die zu uns ziehen kommen von außerhalb des Landkreises. Das zeigt, dass wir ein attraktive Wohngemeinde sind. Um Homeoffice und die Digitalisierung auf dem Land zu unterstützen, haben wir in Glasfaser investiert und sind somit für die Zukunft gut aufgestellt.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Dass er groß und klein in Einem ist. Wir sind von der Fläche groß und trotzdem mit 84.500 Einwohnern überschaubar.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Dass er weiter gesund wächst und seine Natürlichkeit erhält, auch wenn weitere Windräder und Photovoltaikanlagen gebaut werden. Unser Landkreis lebt von der Natur und ist für viele Menschen ein Urlaubsziel.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Dass es familiär und übersichtlich bleibt. Und dass man die Gemeinden in den Randlagen nicht vergisst und sie weiter fördert. Denn wenn man den „Kleinen“ hilft, bringt es auch dem großen Ganzen, dem Kreis etwas. Gesund wachsen, aber den ländlichen Charakter dabei nicht verlieren.

 

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat von Bürgermeister Hubert Endres:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil unsere Heimat überschaubar und natürlich ist. Ohne die Hektik einer großen Stadt. Und trotzdem ohne etwas vermissen zu müssen. Und das ohne Stau und Parkplatzstress.“

Gut leben in einer wunderbaren Landschaft

Interview mit Claus Bittenbrünn, 1. Bürgermeister der Stadt Königsberg

Wie hat sich die Stadt Königsberg in den letzten Jahren entwickelt?

Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil mit positiver Tendenz. Mit der Fränkischen haben wir einen Arbeitgeber, der auch viele Menschen anzieht. Wir haben ein Neubaugebiet erschlossen und 42 Bauplätze innerhalb von drei Jahren verkauft. Momentan gibt es nur noch wenige Bauplätze. Der Krieg in der Ukraine hat die Nachfrage wegen mangelnder Planungssicherheit leider momentan gestoppt. Auch das Programm „Innen statt außen“ hat gefruchtet und die Innenstadt belebt.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Wir haben eine wunderbare Landschaft. Unser Naturpark Haßberge ist einmalig und ich hoffe, dass das Naturparkzentrum Haßberge bis 2025 hier in Königsberg realisiert wird. Ich fühle mich hier richtig wohl.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Die Wünsche gehen mehr ans Land Bayern oder bis nach Berlin. Die Gelder gehen häufig in die Ballungszentren Unsere ländlichen Kommunen dürfen nicht vergessen werden. Wir können oft nur Löcher stopfen, aber nicht richtig gestalten. Was gut funktioniert sind die Allianzen.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Dass er so ländlich bleibt. Dass die Landwirtschaft nicht ausstirbt. Und dass wir trotzdem innovativ sind, wie mit unseren Schul- und Technologiezentren. Und dass wir für unsere Bürger Arbeitsplätze und eine lebenswerte Zukunft bieten.

 

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat von Bürgermeister Claus Bittenbrünn:

 „Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil es meine Heimat ist und weil ich mich hier wohlfühle.“

 

Zusammenarbeit ist lobenswert

Interview mit Bürgermeister Bernhard Ruß, 1. Bürgermeister der Gemeinde Sand am Main

Wie hat sich ihre Gemeinde in den letzten Jahren entwickelt?

Die Gemeinde Sand hat sich positiv entwickelt. Es gab 2021 eine landkreisweite Online-Umfrage vom Haßfurter Tagblatt und dabei kam heraus, dass es sich in Sand am besten lebt. Wir haben hier alle wichtigen Einrichtungen: Kindergärten, Schulen, Sportstätten sind vorbildlich ausgebaut. Die Vereine finden ein gutes Umfeld und sind aktiv. Das macht eine Gemeinde lebenswert. Wir haben momentan 3100 Einwohner. Wir könnten viel mehr haben, aber wir haben kaum Bauland. Wir haben keine Ortsteile und sind von der Gemarkung eingeschränkt.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Wir sind ein großer Landkreis und arbeiten trotzdem gut zusammen. Die kollegiale Arbeit der Bürgermeister untereinander ist lobenswert. Es geht nur indem man Zusammenarbeitet. Die Allianzen funktionieren gut und auch die Zusammenarbeit der Schulverbände, Kläranlagen, Wasserzweckverbände etc.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Wir brauchen Unterstützung im Bereich sozialer Wohnungsbau oder Tagespflegeeinrichtungen. Wir können das alleine nicht finanzieren. Die Bildung von Genossenschaften wäre hier eine Lösung.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Bleib weiterhin agil und behaupte dich weiterhin zwischen Bamberg und Schweinfurt. Sei weiterhin für die Menschen im Landkreis da. Der Kreis ist ja, wie eine Gemeinde auch, eine Verwaltungseinheit, die dafür sorgen soll, dass man hier gut und gerne leben kann.

 

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat Bürgermeister Bernhard Ruß:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, hier die Lebensqualität sehr hoch ist, weil man sich wohl fühlt und mit den Menschen hier gut klar kommt.“

„Wir leben in einer wunderschönen Region“

Interview mit Bürgermeister Thomas Stadelmann, 1. Bürgermeister der Stadt Zeil am Main

Wie hat sich die Stadt Zeil in den letzten Jahren entwickelt?

Wir sind auf einem ganz guten Weg. Leider sind über die letzten Jahrzehnte viele Arbeitsplätze weggefallen. Damals war Zeil noch eine blühende Industriestadt, heute ist es eine blühende Wohnstadt. Wir haben das Glück eine gute Verkehrsanbindung zu haben: einen eigenen Bahnhof, die Nähe zur Autobahn. Dazu kommt die gute Gastronomie. Wenn wir Wohngebiete ausweisen, sind diese ganz schnell weg. Die Einwohnerentwicklung ist sehr stabil bei 5600 Einwohnern. Es gibt keinen Rückgang. Die Stabilisierungshilfe hat uns natürlich sehr gut geholfen.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Wir sind eine wunderschöne Region, die für Touristen aber auch für unsere Einwohner wirklich viel bietet. Wir sind ländlich geprägt, haben aber trotzdem die Anbindung zu den Städten Schweinfurt, Würzburg, Bamberg und Nürnberg. Trotzdem sind wir leider noch zu wenig bekannt. Uns fehlen auch größere Hotels, wo auch mal ein Bus unterkommen kann. Der Kreis hat viel zu bieten. Die Preise sind noch in Ordnung. Was etwas fehlt sind die Arbeitsplätze. Touristisch haben wir vom Steigerwald bis zu den Haßbergen wirklich viel zu bieten.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Dass sich der Landkreis noch besser nach außen darstellt. Neue Ansiedelungen von Unternehmen werden benötigt. Wir brauchen gerade auch für die jüngere Generation neue Arbeitsplätze. Viele studieren und finden dann hier in der Region keinen Arbeitsplatz. Die sind dann weg. Es fehlt eben noch der ein oder andere größere Betrieb.

Der Breitbandausbau ist ein weiteres Thema. Hier gibt es noch einige schwarze Flecken. Und eine schnelle Internetverbindung ist heute unabdingbar. Auch das Mobilfunknetz ist noch ausbaufähig und ein wichtiger Standortfaktor. Homeoffice hat hier auch vieles verändert. Wohnen auf dem Land ist dadurch wieder deutlich begehrter geworden.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Er soll das Geschaffene erhalten. Dass die Landkreisstruktur so bleibt und es uns gelingt unsere Schätze noch bekannter zu machen und wir dadurch für Zuzüge attraktiv werden und für unsere Einwohner attraktiv bleiben.

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat Bürgermeister Thomas Stadelmann: 

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier geboren und aufgewachsen bin und hier ganz einfach meine Heimat ist.“

Unsere Heimat ist ein wahrer Schatz

Interview mit Bürgermeister Wolfram Thein, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Maroldsweisach

Wie hat sich die Marktgemeinde in den letzten Jahren entwickelt?

Die Gemeinde hat sich positiv entwickelt. Wir haben versucht uns attraktiver zu gestalten, durch die Zusammenschlüsse in der Hofheimer Allianz oder auch in der Baunach Allianz, in der wir eine Scharnierfunktion einnehmen. Die Revitalisierung der Ortskerne und die Nahversorgung waren in den letzten Jahren Schwerpunkte, die wir erfolgreich bearbeitet haben. Bauplätze haben wir momentan nur noch einige wenige anzubieten. Die Nachfrage ist hoch und die Ausstattung mit Glasfaseranbindung macht sie zusätzlich attraktiv. Die durchgängige Glasfaseranbindung bleibt aber auch weiterhin eine große Aufgabe für uns ländliche Gemeinden. Die Digitalisierung in allen Gesellschaftsbereichen ist hier der Treiber.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Wir haben wirklich einen Schatz hier. Nicht umsonst hat das Hofheimer Land den europäischen Dorferneuerungspreis erhalten. Wir sind touristisch sehr interessant und sind die Nahtstelle zwischen Wein- und Bierfranken. Der Main ist dabei keine Trennungslinie zwischen den Haßbergen und dem Steigerwald, sondern verbindet uns. Wir sind hier 26 Gemeinden im Landkreis und der Austausch und die Zusammenarbeit unter den 26 Bürgermeistern funktioniert bestens.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Da muss ich unbedingt den ÖPNV ansprechen. Es ist ein schwieriges Thema, da es dabei letztendlich darum geht, wer es bezahlt. Hier ist vor allem der Freistaat Bayern gefragt, damit das auch auf dem Land funktioniert. Es wurde jahrelang fast nur auf den Individualverkehr gesetzt. Da muss der Freistaat jetzt einen Ausgleich schaffen zwischen Stadt und Land, damit wir hier deutliche Verbesserungen im ÖPNV erreichen können. Gerade junge Menschen würden ein größeres Angebot ganz sicher nutzen, die ältere Generation hat sich hingegen seit Langem damit abgefunden, immer selbst zu fahren.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis, dass er finanziell so ausgestattet wird, dass er seinen vielfältigen Aufgaben gut nachkommen kann.

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat Bürgermeister Wolfram Thein:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil es hier so schön ist und man hier gut leben kann. Ich bin hier aufgewachsen, es ist meine Heimat und hier fühle ich mich wohl.“

Der Freizeit- und Erholungswert ist einmalig

Interview mit Bürgermeister Manfred Rott, 2. Bürgermeister der Gemeinde Theres

Wie hat sich die Gemeinde in den letzten Jahren entwickelt?

Sehr positiv. Wir haben eine sehr gute Infrastruktur an der Mainachse mit Anschluss an die Autobahn. Wir haben Einkaufszentren hier, wir haben Ärzte, wir haben ein neues Mehrzweckgebäude und neue Feuerwehrhäuser. Für eine kleine Gemeinde mit 2800 Einwohnern ist das ganz ordentlich. Wir haben natürlich auch noch Ziele: Betreutes Wohnen steht da ganz oben auf der Agenda. Die Bevölkerungszahlen steigen. Wir haben sehr viel Zuzug von außerhalb. Viele junge Familien, viele Kinder, so dass wir überlegen wie wir noch mehr Kindergartenplätze zur Verfügung stellen können. Wir wollen aber auch ganz speziell für unsere einheimische Bevölkerung die Möglichkeit bieten, sich zu fairen Preisen hier niederzulassen.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Ausgewogenheit mit einem hohen Freizeit- und Erholungswert. Die schönen Biergärten und auch den guten Wein in den Häckerstuben. Das große Radwegenetz. Und das alles noch zu erschwinglichen Preisen.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Der Landkreis ist ja auch für die Kommunen tätig. Die Nahversorgung z. B. mit Ärzten ist ganz wichtig. Hier darf der Landkreis nicht nachlassen dafür auch Finanzierungsmöglichkeiten bereitzustellen. Auch brauchen wir Gewerbe- und Industriegebiete, das heißt Arbeitsplätze, damit unsere jungen Leute auch die Möglichkeit haben, hier vor Ort zu arbeiten und sie nicht nach Schweinfurt oder Bamberg pendeln müssen. Unterstützung benötigen die Gemeinden speziell vom Landratsamt, wenn es um Genehmigungsverfahren geht.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich wünsche ihm, dass er sich weiterhin so wie die letzten 50 Jahre positiv entwickelt und mit den vielen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen in der Welt gut zurechtkommt. Und dass er weiterhin daran arbeitet seine Kommunen landkreisweit zu integrieren und sich die nächsten 50 Jahre so gut macht wie bisher.

Das Interview führte Michael Mark

Zitat Manfred Rott:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, die Gegend hier so schön ist und das Leben hier auch noch relativ preiswert ist und man sich hier in der Freizeit z. B. kulinarisch noch gut etwas leisten kann. Ich bin hier geboren und freue mich, wenn es meiner Heimat gut geht.“

 

 

Mit der GUT haben wir die Energiewende gut im Griff

Interview mit Bürgermeister Martin Horn, 1. Bürgermeister der Gemeinde Ebelsbach

Wie hat sich ihre Gemeinde in den letzten Jahren entwickelt?

Sehr gut. Das einzige, das momentan fehlt ist Bauland. Ansonsten sind wir hier sehr gut aufgestellt, haben viele Einkaufsmöglichkeiten, haben den Autobahnanschluss und den Bahnhof. Wir werten den Bahnhof jetzt weiter mit einer Park & Ride Möglichkeit auf. Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil. Außerdem starten wir ein innerstädtisches Entwicklungskonzept, mit dem wir den Altort aufwerten wollen. Ganz speziell ist hier das Schloss Ebelsbach im Fokus. Ein weiteres Ziel ist es, kleine Wohnungen für Senioren zu schaffen.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Das Ländliche. Ich fühle mich selbst im Urlaub in Städten nicht wohl. Hier bei uns hat man so viele Freizeitmöglichkeiten in der Natur und ist trotzdem gut angebunden nach Bamberg oder Schweinfurt.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Nach der Schließung des Zeiler Hallenbades, fehlt ein Hallenbad. Sinnvoll wäre ein Standort in Eltmann, da dort die größten Schulen sind. Ein Neubau ist sehr kostenintensiv, deswegen wäre es wünschenswert, wenn hier auch der Landkreis tätig werden würde.  Beim ÖPNV ist noch Luft nach oben. Eine dezentrale Lösung mit Car-sharing, Ruf-Taxis etc. ist da meiner Meinung nach notwendig. Die ältere Generation ist hier nicht vorrangig die Zielgruppe, aber für die Jüngeren wäre das ideal. Vorstellbar sind smarte Lösungen mit Apps. Auch der Wohnungsbau ist eine wichtige Baustelle. Dabei geht es um erschwingliche Wohnungen für die Bürger/innen im Landkreis. Die Energiewende haben wir mit der GUT gut im Griff. Aber das sind natürlich Projekte die langfristig und vorausschauend angelegt sein müssen.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Mach weiter so, die nächsten 50 Jahre, dann sind wir auf der sicheren Seite. Dann können wir auch weiterhin gut zwischen den Zentren Würzburg und Schweinfurt bestehen. Wir müssen aktiv bleiben und uns hier behaupten, im Rahmen unserer Mittel.

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Bürgermeister Martin Horn:

 „Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil ich hier geboren bin.“

Landleben hat viele Vorteile

Interview mit Jürgen Stahl, Gastronom, Gasthof Frankenstuben Ebern

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Das wir eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft haben. Und wir sind nach wie vor noch eine günstige Region, was das Preisniveau angeht. Das Landleben ist generell angenehmer als in der Stadt, dort ist alles hektischer und stressiger. Es gibt weniger Verkehr und dadurch eine gesündere Luft.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Das Verkehrskonzept sollte deutlich weiter entwickelt werden. Man sollte auch im ländlichen Raum mit dem Bus unterwegs sein können. Mobilität ist in der heutigen Zeit sehr entscheidend. Dafür muss die Infrastruktur stimmen. Natürlich auch was die Digitalisierung angeht. Internet-Breitbandausbau ist dafür besonders wichtig. Natürlich geht es auch um die Stärkung der Regionalität, so dass man z. B. regionale Lebensmittel produzieren und kaufen kann. Auch die regionale Kultur - und damit verbunden Gastronomie und Hotellerie - sollten gestärkt werden.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis alles Gute, und dass er seine Qualitäten beibehält, dabei doch immer die Zukunft im Blick hat und keine Chance verpasst. Und dass er besonders auf die Jugend schaut. Damit junge Menschen nicht abwandern, sondern hier weiterhin gute Arbeits- und Wohnmöglichkeiten haben.

 

Das Interview führte: Michael Mark

Energie tanken vor der Haustüre

Interview mit Optikerin Christina Seebach-Künzel, Künzel sehen + hören, Ebern

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Hauptsächlich die schöne Landschaft mit großem Erholungswert. Die unverbrauchte, ruhige Natur. Das merkt man erst richtig, wenn man einmal in einer größeren Stadt war und wieder hierher nach Hause kommt. Das ist sicher einer der großen Pluspunkte des Landkreises. Und trotz der ländlichen Lage kommt die Wirtschaft nicht zu kurz. Wir haben große und kleine Gewerbe- und Industriebetriebe, darunter auch Global Player, was man so gar nicht erwartet. Auch der Handel ist gut vertreten und bietet den Bürgern alles, was benötigt wird direkt vor Ort auf kurzen Wegen.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Ich hoffe, dass wir bald energieautark werden und den ÖPNV im ländlichen Raum bedarfsgerecht weiter ausbauen.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis weiterhin einen so guten und engagierten Landrat wie Wilhelm Schneider.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

Zitat von Christina Seebach-Künzel:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil ich mich hier zu Hause fühle.“

 

Der Landkreis ist ein starker Wirtschaftsstandort

Interview mit Dieter Heil, VW Autohaus Kirchaich

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Natur, die Region und auch die Unterschiede zwischen Steigerwald und Main. Wirtschaftlich ist es ein stabiler Standort für uns, da die Arbeitnehmer durch die Industrie gut verdienen und wir eine gehobene Käuferstruktur für unsere Fahrzeuge haben.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

So viel muss sich gar nicht verbessern. Es wäre schon schön, wenn sich der Stand der vergangenen Jahre halten würde. Grundsätzlich müssen wir das Thema Energie und besonders die Kosten dafür im Auge behalten und die Frage:  Wo kommt Energie her? Ich bin zum Beispiel ein Befürworter von mehr Windenergie.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis wirtschaftliche Gesundheit. Am besten soll es so bleiben, wie es ist. Wir sind gerne hier im Landkreis und fühlen uns auch wohl. Gerade die überschaubare Größe des Landkreises ist für uns angenehm, auch wenn wir im äußersten Zipfel des Kreises Richtung Bamberg liegen, fühlen wir uns ganz stark dem Landkreis Haßberge zugehörig.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

 

Zitat von Dieter Heil:

Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, die Natur und die Region sehr schätze.“

 

 

Das familiäre Klima ist ein großes Plus

Interview mit Madeleine Semm, Metallbearbeitung Neubrunn

 

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Trotz der Coronazeit hat sich unser Unternehmen gut entwickelt. Wir haben unser Leistungsspektrum für unsere Kunden vergrößert: Im Bereich Schweißbearbeitung haben wir investiert und eine Schweißroboter-Anlage angeschafft, einerseits um unsere Stückzahlen zu erhöhen, aber auch um eine Arbeitserleichterung für unsere Mitarbeiter zu schaffen. Wir sind vor allem Zulieferer für die Industrie. Momentan haben wir 10 Mitarbeiter, davon 1 Azubi. Den Fachkräftemangel merken wir schon auch.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Das familiäre Klima und die schnellen Wege zur Autobahn. Das ist ein Plus für unsere Kunden aber auch unsere Lieferanten.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Der Mobilfunkausbau und die Internetanbindung sind für uns besonders wichtig.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Alles Gute und dass der Landkreis weiterhin stark bleibt und guter Zusammenhalt im Landkreis herrscht.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

Zitat von Madeleine Semm:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, weil ich mich hier zu Hause fühle, meine Familie hier ist und ich die Natur sehr schätze.“

Ein schönes Fleckchen Erde

Interview mit Uwe Marx, Estec Eltmann

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Das ist der Lebenswert. Es ist hier ein so schönes Fleckchen Erde. Natürlich auch die Menschen, die hier leben. Und für unser Geschäft ist die Infrastruktur ausgezeichnet, gerade die Verkehrsanbindung für den LKW-Verkehr. Die Kontakte zu den Kommunen im Landkreis und landkreisübergreifend sind sehr gut.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Es sollte mehr für erneuerbare Energien getan werden. Die Stadtwerke sind dabei schon ein Vorreiter. Leider werden die ortsansässigen Lieferanten nicht so stark bedacht, wie wir es uns wünschen würden. Es gibt noch viel zu tun, was Aufklärung über Fördermittel betrifft, z. B. für Sportvereine. Die digitale Infrastruktur muss verbessert werden. Eine schnelle Internetverbindung ins Industriegebiet in Eltmann existiert noch nicht. Das ist für uns wirklich ein Problem. Aber im Großen und Ganzen sind wir seit 25 Jahren sehr zufrieden hier im Landkreis.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Wir wünschen ihm, dass es erfolgreich weitergeht. Und natürlich viel Glück mit seinen Entscheidungen und eine offene Kommunikation miteinander, so wie es auch immer war.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

Zitat von Uwe Marx:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es eine sehr schöne Region ist und wegen den Menschen. Besonders schätze ich auch die kurzen Wegen zu Entscheidungsträgern und das gesamte wirtschaftsfreundliche Umfeld.“

Kurze Wege, kompetente Beratung

Interview mit Sonja Repp, Schuhgeschäft Tragbar Ebelsbach

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Dass ich so viele treue Kunden habe, die mir über schweren letzten beiden Jahre geholfen haben. Ich bin bereits 11 Jahre mit meinem Geschäft hier und bin meinen Kunden wirklich dankbar.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Es sollten mehr gemeinschaftliche Aktionen für die Geschäfte vor Ort gestartet werden. Ich meine hier z. B. verkaufsoffene Sonntage. Einfach mehr organisierte Aktivitäten.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge für die Zukunft?

Das alle so positiv bleibt. Insbesondere die kurzen Wege zu den kompetenten Ansprechpartnern im Landratsamt, wie z. B. Herrn Michael Brehm von der Wirtschaftsförderung. Von dieser Seite wurden wir auch zu Corona-Zeiten stets aktuell informiert und über die geltenden Regelungen aufgeklärt worden.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

 

Zitat von Sonja Repp:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich mich hier total wohl fühle und die Menschen um mich herum und den Standort für meinen Laden schätze.“

„Ich möchte nirgendwo anders leben“

Interview mit Ingo Reinhart, Landwirt Obersteinbach

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Besonders schön ist bei uns die Natur. Auch die dünne Besiedlung ist angenehm. Wir haben hier einen extrem hohen Erholungswert. Manchmal würde man es sich geschäftlich gesehen freilich etwas dichter besiedelt wünschen. Wir sind hier geboren, ein anderer würde vielleicht sagen, es sei hier zu einsam. Bei uns ist es einfach schön. Schön und weitgehend naturbelassen. Ich möchte nirgendwo anders leben.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Wir sind ja hier mitten im Steigerwald, das hat erstmal wenig mit Haßfurt oder dem Maintal zu tun. Die Gemeinde Rauhenebrach scheint mir doch etwas vernachlässigt. Ich würde den Tourismus fördern, dass etwas mehr Leben aufkommt. Das wäre in jedem Fall wünschenswert für die Gastronomie und Beherbergung hier, das würde uns zahlungskräftige Kundschaft und frischen Wind bringen.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich möchte dem Landkreis zu seiner einzigartigen Landschaft gratulieren und ihm wünschen diese auch nachhaltig zu schützen und zu pflegen. Und er soll die Unternehmer noch stärker unterstützen, damit wir weiter vorankommen und uns noch besser präsentieren können.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

 

Zitat von Ingo Reinhart:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier geboren bin und ich meine Familie und Freunde hier habe. Der Zusammenhalt hier ist mit Kirchweihjugend und Vereinen einfach klasse. Und deshalb gefällt es mir hier einfach richtig gut.“

Beste Voraussetzungen für ein international orientiertes Unternehmen

Interview mit Jochen Benkert, Benkert Bänke GmbH Altershausen

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Aufgrund unserer Expansion sind wir vor 22 Jahren  von Königsberg nach Altershausen gezogen und sind seitdem hier sehr zufrieden. Die Infrastruktur passt durch die Nähe zur Autobahn A70. Unser Geschäft läuft sehr gut.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die relativ unberührte Natur und dabei die doch sehr zentrale Lage mitten in Deutschland. Unsere Kunden sind aus ganz Europa, teilweise weltweit. Die Voraussetzungen für ein international orientiertes Unternehmen, wie wir es sind, sind so, dass man von hier aus auch alles problemlos machen kann.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Ein großer Wunsch ist, dass die digitale Infrastruktur deutlich besser ausgebaut werden sollte. Hier im Ort ist die Anbindung ans Internet nach wie vor relativ schlecht. Einige Anwendungen, wie z. B. den Online-Shop, kann ich von hier aus nicht managen und muss nach Bayreuth ausweichen, da die Geschwindigkeit in Altershausen nicht passt.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis, dass er sich weiter entwickelt, nicht stehen bleibt und am Puls der Zeit bleibt.

 

Das Interview führte: Michael Mark

 

Zitat von Jochen Benkert:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es einfach meine Heimat ist.“

Zentrale Lage in traumhafter Landschaft

Interview mit Jan-Michael Derra, Christoph Kraus und Daniel Beiersdorfer, Ingeni-eurbüro Königsberg

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Wir sind alle hier in den Haßbergen aufgewachsen: in Königsberg, Ebern und Prappach und haben Anfang des Jahres die Geschäftsleitung von Erika Stubenrauch übernommen. Frau Stubenrauch war seit 2001 hier ansässig und die Mitarbeiterzahl hat sich über die Jahre auf 10 Mitarbeiter/innen entwickelt. Die Lage ist optimal und idyllisch, das Gebäude ist ja ein städtisches Objekt. Trotz der ländlichen Lage sind wir schnell im Maintal und auf der Autobahn. Wir haben leider große Probleme Mitarbeiter zu gewinnen. Die meisten Studenten und Studentinnen  bleiben in den Regionen Würzburg/Schweinfurt oder Bamberg/Nürnberg, wo sie auch studiert haben. Momentan siedelt sich leider kaum einer auf dem Land bei uns an. Leider sind auch Wohnungen Mangelware im Landkreis.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Verbindungswege in alle Richtungen sind sehr günstig. Wir haben auch aus allen Richtungen Aufträge, weil wir sehr zentral liegen. Landschaftlich ist es hier traumhaft, wenn auch manche große Photovoltaikanlage die Gegend etwas „verschandelt“.

Die ländliche Entwicklung wird vom Landkreis gut vorangetrieben, damit die Region auch für junge Leute weiterhin attraktiv bleibt. Insbesondere was Wohnbauplätze angeht. Zum Beispiel hier in Königsberg das Neubaugebiet.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Die energetische Autarkie des Landkreises, nicht nur mit Photovoltaik, sondern auch mit der Windenergie, sollte sich weiter verbessern. Wasserstoff wird auch ein wichtiges Thema, das ja auch schon von den Stadtwerken in Haßfurt in den Fokus gerückt wird. Es gilt hier auch in Zukunft weiter dran zu bleiben. Und die Dorferneuerung soll ebenfalls weiter gestärkt werden.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Antwort: Die Stadtwerke Haßfurt sollen Vorbild für die Aktivitäten des Landkreises sein. Das heißt, dass man auch mit anderen Projekten bayern- oder sogar bundesweit sichtbar wird. Und Durchhaltevermögen in der Konkurrenz mit den angrenzenden Kreisen Bamberg, Coburg und Schweinfurt. Gerade was Arbeitsplätze angeht.

 

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat von Jan Michael-Derra:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es meine Heimat ist und bleibt.“

 

Zitat von Christoph Krause:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier aufgewachsen bin und dem Landkreis auch treu bleiben will.“

 

Zitat von Daniel Beiersdorfer:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier aufgewachsen bin meine Familie und meine Freunde hier leben und ich mit meiner Freundin erst letztes Jahr hier ein Haus gebaut haben.“

„Mir gefällt es hier unheimlich gut“

Interview mit Silke Beck, Cafe, Bistro und Naturkostladen Königsberg

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Ich bin seit sieben Jahren hier in der Altstadt von Königsberg. Erst zur Pacht und jetzt habe ich dieses Objekt hier gekauft. Ich habe jetzt neben der Gastronomie auch einen Naturkostladen und Bäckerei mit dabei. Seit letztes Jahr September sind wir am neuen Standort und haben den Gastrobereich noch etwas erweitert. Mir gefällt es hier einfach sehr gut. Wir bieten hier etwas für alle Generationen, das gab es bislang hier noch nicht. Auch um den Ortskern zu stärken und neues Leben in die Altstadt zu bringen. Wir wollen ein Anziehungspunkt für den ganzen Landkreis sein.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Dass wir eine wunderschöne Landschaft haben und uns auch regional so gut versorgen können. Wir bekommen alles vor Ort ohne weite Wege.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Der Tourismus muss um einiges verbessert werden. Die Tourismusinfo in Hofheim macht schon eine sehr gute Arbeit. Aber der gesamte Landkreis ist einfach nicht richtig bekannt. Da ist noch viel Luft nach oben. Auch die Stadt Königsberg sollte stärker beworben werden. Hierher kommt keiner zufällig, dazu liegen wir zu weit abseits. Dabei liegen wir doch mitten in Deutschland. Der Landkreis muss einfach noch viel stärker Werbung machen für die Haßberge und den Steigerwald. Ganz wichtig ist es auch digitaler zu werden. Flyer auf Papier sind OK, aber heute geht alles übers Handy, über Instagram und Facebook. Es gilt sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu bewerben.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Auf jeden Fall alles Gute für die nächsten 50 Jahre. Und dass sich der Landkreis auffrischt und verjüngt. Das heißt werblich und mit Aktionen und den Allianzen.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat von Silke Beck:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, es mir unheimlich gut hier gefällt.“

Tief verwurzelt in der Heimat

Interview mit Wolfgang Hau, Schreinerei und Bestattungen Hofheim

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Es läuft. Ich halte den Betrieb immer auf einer bestimmten Größe. So bleibt alles überschaubar. Vor allem das Bestattungswesen hat sich stark entwickelt. Mittlerweile ist das Verhältnis Schreinerei zu Bestattungen so rund 50 zu 50.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Ich bin tief verwurzelt. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Zwar ab und zu verreist, aber wenn ich weg war, hat es mich immer wieder hierher zurückgezogen. Zwei Wochen Urlaub waren oft schon fast zu viel. Ich gehe auf die Jagd und bin viel in den Haßbergen unterwegs. Es ist einfach Heimat.

Als Geschäftsstandort bin ich mit dem Landkreis auch sehr zu frieden. Einzig der Nahverkehr ist bei uns nicht gut aufgestellt. Man ist immer auf das eigene Auto angewiesen. Das wird jetzt schon problematisch bei den aktuellen Energiepreisen.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Ich bin froh, wenn es so weiter geht. Unser Sohn ist zum Glück ins Geschäft eingestiegen. Andere im Ort mussten wegen fehlender Nachfolge schon das Handtuch werfen. Unser Einzugsbereich liegt heute so bei rund 50 Kilometer. Früher waren wir weiter unterwegs.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Weiter so! Vielleicht ein paar Sachen, wie den Nahverkehr verbessern. Ansonsten sind wir ganz zufrieden.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat von Wolfgang Hau:

 „Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, weil ich mich hier zu Hause fühle, meine Familie hier ist und ich die Natur sehr schätze.“

Die schöne Natur als Kraftquelle

Interview mit Dominik Mützel und Andrea Bauer, Maya´s Unverpacktladen und Café Hofheim

Sie haben Ihren Unverpacktladen erst kürzlich eröffnet. Wie war der Start?

Der Start war sehr positiv. Ausschlaggebend für die Standortwahl war, dass mein Vater in Friesenhausen lebt und Eigentümer des Gebäudes hier in Hofheim ist. Er hat Menschen mit einem passenden Konzept gesucht, die hier etwas auf die Beine stellen möchten. Die Idee eines Cafés in Hofheim hat so im Raum geschwebt und wir fanden es sinnvoll, das mit einem „Unverpackt“-Laden zu ergänzen.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Natur, die Ruhe und die Menschen. Ich war zehn Jahre in München, wo ich auch meine Partnerin kennengelernt habe und wir sind vor zwei Jahren hierher gezogen. Hier ist es einfach persönlicher als in der Stadt.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

So lange leben wir ja noch nicht hier. Aber zum Beispiel die digitale Anbindung ist gut. Wir haben hier Glasfaser liegen. Man sollte aber die jungen Leute stärker ansprechen und die entsprechenden Medien wie Facebook und Instagram dazu nutzen. Es gibt hier so viele tolle Vereine und Aktionen, aber die jungen Leute erfahren davon nichts, weil in den sozialen Medien nicht ausreichend dafür geworben wird. Wenn wir etwas von unserem Laden posten, sehen das in wenigen Stunden rund 700 Leute. Und es kostet uns nichts.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Das er weiter auf die besondere Landschaft achtet und sie vor Umweltzerstörung bewahrt.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Dominik Mützel und Andrea Bauer:

 „Wir leben und arbeiten gerne im Landkreis Haßberge weil, wir die Menschen hier als sehr offen, tolerant, herzlich und interessiert erleben

Gute Infrastruktur auch auf dem Dorf

Interview mit Berit Busch, Butik Billa Schneiderei & Schönes, Burgpreppach

Wie hat sich Ihr Geschäft in den letzten Jahren entwickelt?

Es hat sich sehr gut entwickelt. Mein Geschäft existiert seit 16 Jahren und hat sich so zirca alle 5 Jahre weiterentwickelt. Jetzt steht wieder ein kleiner Umbau bevor. Es gibt natürlich auch Durststrecken. Man muss sich immer etwas Neues einfallen lassen. Man muss immer die Werbetrommel rühren und Besonderes bieten. So ein Geschäft wie unseres, in der Kombination Schneiderei und Wohn-Accessoires, gibt es weit und breit nicht. Alleine für sich wäre beides wohl nicht tragfähig.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Ich komme eigentlich aus Schweinfurt lebe aber schon gut 25 Jahre hier im Landkreis Haßberge. An die Ruhe hier auf dem Land musste ich mich allerdings erst gewöhnen. In Schweinfurt gab es Busverbindungen in die Stadt alle 10 Minuten. Hier muss man alles mit dem Auto bewältigen: Gerade wenn man Kinder hat, ist man hier oft als Taxi unterwegs.

Und ich wäre nie nach Burgpreppach gezogen, wenn es hier nicht Kindergarten, Grundschule, Arzt und Einkaufsmöglichkeiten gäbe. Es gibt auch eine Apotheke und einen Zahnarzt.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Die Zusammenarbeit zwischen den Regionen sollte verbessert werden. Mehr Werbung für den Landkreis und den Tourismus. Wobei wir hier auf einem guten Weg sind.

Der Nahverkehr muss verbessert werden. Meine Mitarbeiterin hat keine Chance von Steinsfeld bei Wonfurt mit dem Bus hier hoch zu kommen. Oder man bräuchte so eine Art Mitfahrzentrale. Das wäre sinnvoll für Jugendliche, die in die Berufsschule oder zur Ausbildungsstelle müssen. Und dafür müsste natürlich auch Werbung gemacht werden, sonst kriegt das ja keiner mit. Die Mitfahrbänke funktionieren leider nicht.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Das sein Bekanntheitsgrad wächst und viele im Landkreis bleiben – oder auch wieder hierher zurückkommen, weil seine Attraktivität wächst.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Berit Busch:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich mich hier verwirklichen kann. Sowohl im Beruf als auch als Lebensmittelpunkt.“

Attraktiver Lebensraum auch für junge Familien

Interview mit Karin Schneider, Cafe Wiesenblick, Aidhausen

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Wir haben 2021 eröffnet, während Corona mit dem To-Go-Geschäft. Wir sind sehr zufrieden, es läuft richtig gut. Es wird gut angenommen, auch landkreisübergreifend bis Bad Kisssingen, Bad Neustadt oder auch den Coburger Bereich aber auch vom südlichen Landkreis Haßberge, sprich Maintal und Steigerwald. Da sind mittlerweile viele Stammgäste aber auch Wanderer und Radfahrer, die uns hier spontan entdecken.

Ursprünglich stamme ich ja aus Frankfurt. Mein Mann betreibt die KFZ-Werkstatt nebenan und wir haben das Objekt hier erworben und hier das Café eröffnet. Wir haben viel Werbung über Facebook und Instagram gemacht und durch Mund-zu-Mund-Propaganda viel Erfolg. Der Standort ist klasse. Wir haben auch alle unsere Mitarbeiter/innen hier in Aidhausen gefunden. Da hatten wir bislang gar keine Probleme.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Umgebung und die schöne Natur. Die Nähe zu den Haßbergen, dem Ellertshäuser See und die gute Erschließung durch Radwege. Wir hoffen, dass der Tourismus hier so sanft bleibt und nicht so Ausmaße wie in Oberbayern annimmt. Auch die zentrale Lage zu den Zentren Würzburg/Schweinfurt oder Bamberg ist toll.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Das Tourismus-Büro in Hofheim finde ich sehr gut. Auch die Genusskarte, die dort für Touristen angeboten wird. In der Region hat sich in den letzten Jahren ganz viel getan. Es sind viele Radwege dazugekommen und auch das Informationsangebot hat sich deutlich verbessert. Für Touristen gibt es gut aufgemachte Prospekte, Wanderkarten und Radtourenvorschläge.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Weiter so, würde ich sagen. Die Hofheimer Allianz funktioniert echt gut. Es wird sich z. B. um den Leerstand in den Gemeinden gekümmert und das Angebot auch für junge Familien im Auge beahlten, damit sie auch hier bleiben und nicht wegziehen müssen oder auch wiederkommen.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Karin Schneider:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, die Natur einfach wunderbar ist. Ich gehe vor die Tür und bin auf der Wiese und im Wald und es ist nicht so laut wie in der Stadt. Wir leben hier wie auf einer schönen Insel.“

 

Zitat Beatrix Albert:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich mich hier zu Hause fühle. Ich hab die Natur, die ganze Familie ist da. Ich fühle mich geborgen hier und habe hier meine Heimat gefunden.

Wohnen und arbeiten in wunderbarer Umge-bung

Interview mit Jens Witthüser, Steuerberater Eltmann

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Ich habe das Unternehmen 2005 mit acht Mitarbeitern übernommen, mittlerweile sind es 20 hier in Eltmann. Auch der Umsatz hat sich um fast 100 Prozent gesteigert.

Die Entscheidung für Eltmann ist mir leicht gefallen, ich stamme ja aus Nordhessen und wohne jetzt in Hummelmarter in einer wunderbaren Umgebung.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Natur und die überschaubaren kleinräumigen Strukturen finde ich sehr schön. Man fühlt sich hier recht schnell heimisch. Die Anbindung an die Maintalautobahn ist natürlich ein riesiger Vorteil. Infrastrukturell sind wir bestens angebunden und wir haben dabei Vorteile gegenüber den Großstädten. Bei uns finden Sie z. B. immer einen Parkplatz.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Eine agilere Politik, etwas mehr Mut und Entscheidungsfreude. Man hat sich bislang immer auf fertige Konzepte gestützt. Man sollte aber auch eigene Ideen verwirklichen. So sollte man die sehr guten Wohn- und Arbeitsbedingungen hier im Landkreis besser herausarbeiten. Und sich auch deutlicher profilieren. Etwas mehr Corporate Identity entwickeln und sich sichtbar machen. Auch die Ausstattung mit E-Tankstellen sollte der Landkreis verbessern. Auch Digitalisierung ist wieder ein Stichwort: Internet und Mobilfunk müsste sich mit Hinblick auf das Arbeiten im Homeoffice verbessern.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Bleib so grün und frisch, wie du bist und erhalte dir das Landleben. Betone etwas mehr die eigenen Stärken und dann bist du bestens für die nächsten 50 Jahre aufgestellt.

 

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Jens Witthüser:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge weil, ich hier meine neue Heimat gefunden habe.“

„Bei uns lässt es sich einfach schön leben“

Interview mit Friedrich Freß, Heizungsbau Ernst Freß oHG aus Maroldsweisach

Wie hat sich ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Wir sind stetig und gesund gewachsen. Unser Schwerpunkt sind heute Biomasse-Heizungen und PV-Anlagen. Wir haben nächstes Jahr 75-jähriges Jubiläum und ich bin hier Geschäftsführer bereits in der 3. Generation. Unser Einzugsbereich ist rein regional. Die meisten unserer Kunden wohnen eine halbe Stunde Fahrtzeit von uns entfernt.

                                                         

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Der Landkreis bearbeitet unsere Anliegen mit dem richtigen Fingerspitzengefühl. Wir haben aktuell zwei Planungen laufen: ein Heizwerk mit Hackschnitzeln zur Nahwärmeversorgung und eine 1, 5 MW-PV-Anlage zur Stromgewinnung. Der Landkreis ist mein Lebensmittelpunkt. Wir haben eine schöne Natur und ein angenehmes Preisniveau. Bei uns lässt es sich einfach schön leben.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Wir sind eine strukturschwache Gegend mit relativ wenig Bevölkerung. Das sind die Gegebenheiten. Wir wünschen uns einfach, dass nicht alles ins Maintal fließt, sondern auch etwas für uns mittelständische Unternehmen und Kommunen im ländlichen Raum bleibt.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich wünsche dem Landkreis, dass er sich positiv weiterentwickelt. Und dass er nicht nur Unternehmen, sondern auch junge Familien unterstützt.

Das Interview führte Michael Mark

 

Zitat Friedrich Freß:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil es meine Heimat ist und ich hier aufgewachsen bin.“

Miteinander, füreinander: Einer hilft dem anderen

Interview mit Andre Sauerschell, Autosattlerei und Polsterei Oberschwappach

Wie hat sich ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Nur zum Positiven, mit ständigem Zuwachs. Wir haben vor einigen Jahren neue Geschäftsräume mit über 500 Quadratmetern bezogen. Vorher hatten wir nur 80 Quadratmeter. Wir sind ein reiner Familienbetrieb. Wir bilden auch aus. Aber es ist schwer Azubis zu finden, weil sich auf dem Land immer die Frage stellt: Wie kommen die zur Arbeit? Es ist aber auch schwer Gesellen zu finden.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Die Natur an sich. Haßberge und Steigerwald. Ich bin wirklich kein Stadtmensch. Hier auf dem Dorf halten alle noch zusammen. Einer hilft dem anderen. Es ist ein Miteinander.

Unsere Kunden kommen aus ganz Deutschland. Die Anbindung durch die Autobahn ist optimal. Wir machen kaum Werbung und sind trotzdem voll ausgelastet.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Der Nahverkehr ist verbesserungsbedürftig. Da sind wir wirklich nicht gut angebunden. Ansonsten sind wir ganz zufrieden.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Dass die Entwicklung so weitergeht wie bisher.

Das Interview führte Michael Mark.

 

 

Zitat von André Sauerschell: 

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil ich heimatverbunden bin. Weil ich hier im Dorf geboren bin. Deswegen habe ich auch meinen Betrieb hier angesiedelt.“

 

Ruhe und Natur machen Kopf für kreative Ideen frei

Interview mit Thomas Baumgartner, blackpoint design Oberschwappach

Wie hat sich ihr Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Wir haben uns gut entwickelt, aber die Corona-Zeit hat uns schon gebeutelt, da durch die Lockdowns wenig Werbung von Unternehmen gemacht wurde. Wir haben zum Glück die unterschiedlichsten Kunden und sind nicht an bestimmte Branchen gebunden. Dadurch können wir auch kreative Ideen liefern, ohne betriebsblind zu werden. Wir machen auch ganz viel im Bereich Kunst und Kultur, speziell hier in Oberschwappach, sind aber auch deutschlandweit tätig.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Heimatlandkreis?

Wir liegen sehr zentral in der Mitte Deutschlands und können in alle Richtungen arbeiten, aber auch reisen. Natürlich sind wir auch regional gut vernetzt. Wir kennen unser Umfeld und auch die Unternehmen. Auch digital sind wir gut angebunden, das ist für uns wichtig, da wir viel Remote und im Homeoffice arbeiten. Wir schätzen natürlich auch die Winzer und den guten Wein im Landkreis. Wir brauchen auch die Ruhe hier und die Nähe zur Natur, um den Kopf als Kreativer frei zu bekommen. Wir haben hier alles und was wir hier nicht haben, kann man schnell erreichen.

 

Welche Visionen/Wünsche haben Sie an den Landkreis?

Die Digitalisierung in der Verwaltung sollte sich deutlich weiter entwickeln. In der Richtung weg vom Papier hin zur digitalen Anwendung. Das wäre einfacher und unkomplizierter für die Bürger. Wir hoffen auch auf ganz moderne Mobilitätskonzepte, wie autonomes Fahren.

 

Was wünschen Sie dem „Jubilar“, also dem Landkreis Haßberge, für die Zukunft?

Ich wünsche in erster Linie Frieden – in der heutigen Zeit, besonders wichtig. Und viele gut ausgebildete junge Menschen, die auch hier bleiben.

Das Interview führte Michael Mark.

 

Zitat Thomas Baumgartner:

„Ich lebe und arbeite gerne im Landkreis Haßberge, weil ich Oberschwappach liebe. Ich bin hier seit vielen Jahren angekommen und möchte nirgendwo sonst leben.“

Christina Schneider aus Ruppach

Interview mit Christina Schneider aus Ruppach

„Ich lebe gerne im Landkreis Haßberge, weil ich gleich draußen in der Natur bin. Die ideale Umgebung für meine Familie und meine Tiere.“

Angelika Basel aus Theinheim

Interview mit Angelika Basel aus Theinheim

„Ich lebe gerne im Landkreis Haßberge, weil ich die wunderschöne Natur und die Aufgeschlossenheit der Menschen in der Region mag.“

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