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Einbürgerung

Einbürgerung ist die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an eine Ausländerin oder einen Ausländer. Sie muss beantragt werden und wird durch Aushändigung einer besonderen Einbürgerungsurkunde wirksam.

 

Die Einbürgerung setzt voraus, dass sich der ausländische Mitbürger nachhaltig in die rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland integriert hat.

 

Grundsätzlich wird dafür ein achtjähriger „rechtmäßiger und gewöhnlicher“ Aufenthalt in Deutschland vorausgesetzt (Anspruchseinbürgerung). Eine Verkürzung dieser Aufenthaltsdauer ist z.B. möglich für miteinzubürgernde Ehegatten und Kinder, bei erfolgreicher Teilnahme an einem Integrationskurs, anerkannte Asylberechtigte und Ehegatten von Deutschen (hier auf drei Jahre Aufenthalt bei einer Ehedauer von zwei Jahren im Rahmen einer sog. Ermessenseinbürgerung).

 

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen, erforderlichen Unterlagen, Kosten etc. finden Sie im Internet-Portal des Freistaates Bayern:

 

Anspruchseinbürgerung: http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/25665437265

 

Ermessenseinbürgerung: http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/25665437265

 

 

Wegen der Vielfalt der möglichen Lebenssituationen, aber z.B. auch, um die Beschaffung nicht erforderlicher Unterlagen zu vermeiden, empfiehlt sich immer ein persönliches Beratungsgespräch. Antragsformular und Liste der erforderlichen Unterlagen erhalten Sie dabei auf Ihre Lebenssituation bezogen ausgehändigt.

 

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden raten wir dringend, vorher telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

 

Vorgelegte Originalunterlagen werden nach Prüfung kopiert und sofort wieder zurückgegeben.

 

Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, müssen den Antrag selbst stellen/unterschreiben.

 

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