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Hasenpest im Landkreis Haßberge

Achtung: Der Verbraucherschutz, das Veterinäramt sowie die Lebensmittelüberwachung sind umgezogen!

Sehr geehrte Bürgerin, Sehr geehrter Bürger,

 

die Fachabteilung Verbraucherschutz/Veterinäramt/Lebensmittelüberwachung sind seit 2021 aus dem Haupthaus des Landratsamtes Haßberge ausgezogen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nun in Hofheim i.UFr. für Sie da.

Die Telefonnummern haben sich dabei nicht geändert, sodass Sie uns wie gewöhnlich erreichen können.

 

Die Haus- bzw. Postanschrift lautet nun wie folgt:

Landratsamt Haßberge

Verbraucherschutz

Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Robert-Koch-Straße 2

97461 Hofheim i.UFr.

Bei einem im März bei Lendershausen tot aufgefundenen Feldhasen ist Anfang Mai die Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden.

 

Die Infektion wurde jetzt durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigt.

 

Bei der Tularämie handelt es sich um eine meist tödlich verlaufende bakterielle Infektion v. a. der Hasenartigen und Nagetiere (auch Nagerpest genannt). Diese infizieren sich über den Kontakt zu erkrankten Tieren oder über blutsaugende Ektoparasiten. Für den Menschen ist die Infektion ebenfalls gefährlich und erfolgt meist über direkten Kontakt mit toten (erlegten) Tieren, etwa über kleine Hautdefekte. Die Krankheit verläuft bei ihnen jedoch meist ohne Symptome.

Hunde haben eine hohe natürliche Resistenz gegen eine geringe Menge an Bakterien, insbesondere Tiere mit häufigen oder langanhaltendem Kontakt zum Erreger (Jagdhunde) können sich jedoch infizieren.

 

Daher wird dazu geraten, tote Tiere nicht anzufassen und beim Umgang mit entsprechendem Wildbret Schutzhandschuhe, Mundschutz und Schutzbrille zu tragen.

 

Die Erkrankung ist in ganz Deutschland verbreitet und tritt im Landkreis sporadisch leider immer wieder auf. Letztmalig im Januar 2020. Weitere Informationen zur Tularämie unter www.lgl.bayern.de

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